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Als Szalai die Bruchweg-Boys zum Sieg über den FC Bayern schoss: Was wurde aus den Spielern von damals?

 
Adam Szalai droht nach seiner Rückkehr zu Mainz 05 nur ein Jahr später ein unwürdiges Ende seiner Zeit bei den Rheinhessen. Seine Suspendierung löste eine Meuterei unter den Spielern aus. Ende: völlig offen.
© imago images / Martin Hoffmann

Adam Szalai droht nach seiner Rückkehr zu Mainz 05 nur ein Jahr später ein unwürdiges Ende seiner Zeit bei den Rheinhessen. Seine Suspendierung löste eine Meuterei unter den Spielern aus. Ende: völlig offen.

Dabei hatte das mit Mainz und Szalai so traumhaft angefangen. Nach einem halben Leihjahr zahlte der selbsternannte Karnevalsklub 600.000 Euro an Real Madrid und verpflichtete Szalai im Sommer 2010 fest.
© imago images / Martin Hoffmann
Dabei hatte das mit Mainz und Szalai so traumhaft angefangen. Nach einem halben Leihjahr zahlte der selbsternannte Karnevalsklub 600.000 Euro an Real Madrid und verpflichtete Szalai im Sommer 2010 fest.
Gemeinsam mit Andre Schürrle und Lewis Holtby marschierte Szalai zum Saisonstart unter dem Decknamen "Bruchweg Boys" durch die Liga. Fünf Siege in fünf Spielen gab's zum Start. Am 6. Spieltag gastierte Mainz beim FC Bayern und es wurde historisch.
© imago images / Jan Huebner
Gemeinsam mit Andre Schürrle und Lewis Holtby marschierte Szalai zum Saisonstart unter dem Decknamen "Bruchweg Boys" durch die Liga. Fünf Siege in fünf Spielen gab's zum Start. Am 6. Spieltag gastierte Mainz beim FC Bayern und es wurde historisch.
Nach einem zauberhaften Hackentor von Sami Allagui und einem Slapstick-Eigentor von Bo Svensson stand es bis zur 77. Minute 1:1, dann schlug Szalais große Stunde.
© imago images / ActionPictures
Nach einem zauberhaften Hackentor von Sami Allagui und einem Slapstick-Eigentor von Bo Svensson stand es bis zur 77. Minute 1:1, dann schlug Szalais große Stunde.
Per Dropkick drosch Szalai den Ball zum 2:1-Sieg der Mainzer unter die Latte. "Auch der FC Bayern konnte den Tabellenführer nicht stoppen", titelte der kicker. Wir blicken auf die M05- und Bayern-Spieler von damals zurück.
© imago images / Sven Simon
Per Dropkick drosch Szalai den Ball zum 2:1-Sieg der Mainzer unter die Latte. "Auch der FC Bayern konnte den Tabellenführer nicht stoppen", titelte der kicker. Wir blicken auf die M05- und Bayern-Spieler von damals zurück.
FC BAYERN MÜNCHEN - Hans Jörg Butt: 2012 beendete Butt seine Karriere. Seit 2013 arbeitet er im familieneigenen Verladesystemunternehmen "BUTT Verladerampen und Industrietore".
© getty
FC BAYERN MÜNCHEN - Hans Jörg Butt: 2012 beendete Butt seine Karriere. Seit 2013 arbeitet er im familieneigenen Verladesystemunternehmen "BUTT Verladerampen und Industrietore".
Philipp Lahm: Wurde Champions-League-Sieger und Weltmeister - dann beendete er 2017 seine Karriere und half, die EM 2024 nach Deutschland zu holen. Dafür ist er nun Chef des Organisationskomitees und ist nebenbei Mehrheitseigentümer bei Schneekoppe.
© getty
Philipp Lahm: Wurde Champions-League-Sieger und Weltmeister - dann beendete er 2017 seine Karriere und half, die EM 2024 nach Deutschland zu holen. Dafür ist er nun Chef des Organisationskomitees und ist nebenbei Mehrheitseigentümer bei Schneekoppe.
Daniel van Buyten: Bis 2014 spielte van Buyten noch beim FC Bayern, ehe er seine Karriere beendete. Danach arbeitete er im Management seines Ex-Klubs Standard Lüttich, ehe er 2017 im Zuge eines Machtkampfes mit Sportdirektor Renard gehen musste.
© getty
Daniel van Buyten: Bis 2014 spielte van Buyten noch beim FC Bayern, ehe er seine Karriere beendete. Danach arbeitete er im Management seines Ex-Klubs Standard Lüttich, ehe er 2017 im Zuge eines Machtkampfes mit Sportdirektor Renard gehen musste.
Holger Badstuber: Ihm machten schwere Knieverletzungen eine große Karriere zunichte. 2017 wechselte er über eine Leihe bei Schalke an den Neckar. Seit 2017 spielt Badstuber für den VfB Stuttgart, wurde dort 2020 jedoch in die Reserve abgeschoben.
© getty
Holger Badstuber: Ihm machten schwere Knieverletzungen eine große Karriere zunichte. 2017 wechselte er über eine Leihe bei Schalke an den Neckar. Seit 2017 spielt Badstuber für den VfB Stuttgart, wurde dort 2020 jedoch in die Reserve abgeschoben.
Danijel Pranjic: 2012 verließ Pranjic den FC Bayern und machte sich auf Europa-Tournee und spielte u.a. für Sporting Lissabon, Celta Vigo und Panathinaikos Athen. Aktuell mit 38 Jahren auf Zypern in der zweiten Liga für Omonia Psevda aktiv.
© getty
Danijel Pranjic: 2012 verließ Pranjic den FC Bayern und machte sich auf Europa-Tournee und spielte u.a. für Sporting Lissabon, Celta Vigo und Panathinaikos Athen. Aktuell mit 38 Jahren auf Zypern in der zweiten Liga für Omonia Psevda aktiv.
Thomas Müller: Damals spielte Müller laut Trainer Louis van Gaal immer - und das ist auch mittlerweile unter Hansi Flick wieder so, nachdem Müller unter Niko Kovac eine schwierige Phase hatte. Maßgeblich am zweiten Quadruple der Klubgeschichte beteiligt.
© getty
Thomas Müller: Damals spielte Müller laut Trainer Louis van Gaal immer - und das ist auch mittlerweile unter Hansi Flick wieder so, nachdem Müller unter Niko Kovac eine schwierige Phase hatte. Maßgeblich am zweiten Quadruple der Klubgeschichte beteiligt.
Bastian Schweinsteiger: Wurde beim FCB zur Legende und Weltmeister. Ging 2015 zu Manchester United, dann 2017 in die USA zu Chicago Fire. Anfang des Jahres beendete er offiziell seine Karriere. Mittlerweile ARD-Experte.
© getty
Bastian Schweinsteiger: Wurde beim FCB zur Legende und Weltmeister. Ging 2015 zu Manchester United, dann 2017 in die USA zu Chicago Fire. Anfang des Jahres beendete er offiziell seine Karriere. Mittlerweile ARD-Experte.
Mark van Bommel: Nach Kurzzeit-Engagements beim AC Milan und PSV Eindhoven beendete er seine aktive Laufbahn und startete seine Trainerkarriere. War von 2018 bis 2019 Trainer von Ex-Klub PSV, seit seiner Entlassung vereinslos.
© getty
Mark van Bommel: Nach Kurzzeit-Engagements beim AC Milan und PSV Eindhoven beendete er seine aktive Laufbahn und startete seine Trainerkarriere. War von 2018 bis 2019 Trainer von Ex-Klub PSV, seit seiner Entlassung vereinslos.
Toni Kroos: Nach dem CL-Titel 2013 und dem Weltmeistertitel wechselte Kroos 2014 zu Real Madrid und gewann dort noch dreimal die Champions League. Nach wie vor gesetzt bei den Königlichen und Herzstück der Nationalmannschaft.
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Toni Kroos: Nach dem CL-Titel 2013 und dem Weltmeistertitel wechselte Kroos 2014 zu Real Madrid und gewann dort noch dreimal die Champions League. Nach wie vor gesetzt bei den Königlichen und Herzstück der Nationalmannschaft.
Ivica Olic: VfL Wolfsburg, Hamburger SV, Doppelabstieg mit 1860 München, Karriereende. Seit 2017 fungiert Olic als Co-Trainer der kroatischen Nationalmannschaft.
© getty
Ivica Olic: VfL Wolfsburg, Hamburger SV, Doppelabstieg mit 1860 München, Karriereende. Seit 2017 fungiert Olic als Co-Trainer der kroatischen Nationalmannschaft.
Miroslav Klose: Nach seinem Engagement beim FC Bayern spielte Klose fünf Jahre lang bei Lazio Rom. Kehrte 2018 er als U17-Trainer nach München zurück und ist seit dieser Saison Co-Trainer von Hansi Flick.
© getty
Miroslav Klose: Nach seinem Engagement beim FC Bayern spielte Klose fünf Jahre lang bei Lazio Rom. Kehrte 2018 er als U17-Trainer nach München zurück und ist seit dieser Saison Co-Trainer von Hansi Flick.
1. FSV MAINZ 05 - Christian Wetklo: Seit 2014 heißt seine Heimat S04. Erst als Reservekeeper, mittlerweile als Torwarttrainer von Schalke II. 2020 sorgte er für Schlagzeilen, als er bei einem Hallenturnier Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung sah.
© getty
1. FSV MAINZ 05 - Christian Wetklo: Seit 2014 heißt seine Heimat S04. Erst als Reservekeeper, mittlerweile als Torwarttrainer von Schalke II. 2020 sorgte er für Schlagzeilen, als er bei einem Hallenturnier Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung sah.
Niko Bungert: Damals wurde er für Schürrle ausgewechselt, der dann das 2:1 vorbereitete. Bei Mainz beendete er 2018 seine lange BL-Karriere, war ein Jahr Co-Trainer der Profis, ehe er in die Mainzer Geschäftsstelle als "integrative Figur" für den Klub.
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Niko Bungert: Damals wurde er für Schürrle ausgewechselt, der dann das 2:1 vorbereitete. Bei Mainz beendete er 2018 seine lange BL-Karriere, war ein Jahr Co-Trainer der Profis, ehe er in die Mainzer Geschäftsstelle als "integrative Figur" für den Klub.
Bo Svensson: Der Mainzer Eigentorschütze beendete 2014 seine Karriere, blieb Mainz aber lange Jahre erhalten und trainierte mit Erfolg die U19, die er 2019 zur Vize-Meisterschaft führte. Seit 2020 Cheftrainer beim RB-Salzburg-Ausbildungsklub Liefering.
© getty
Bo Svensson: Der Mainzer Eigentorschütze beendete 2014 seine Karriere, blieb Mainz aber lange Jahre erhalten und trainierte mit Erfolg die U19, die er 2019 zur Vize-Meisterschaft führte. Seit 2020 Cheftrainer beim RB-Salzburg-Ausbildungsklub Liefering.
Nikolce Noveski: War die absolute Kult- und Identifikationsfigur des Klubs, bis er 2015 seine Karriere beendet - und seitdem aus dem Fußball-Business verschwunden. 2017 bekam er sein Abschiedsspiel, selbst Tuchel, Klopp und Heidel kamen.
© getty
Nikolce Noveski: War die absolute Kult- und Identifikationsfigur des Klubs, bis er 2015 seine Karriere beendet - und seitdem aus dem Fußball-Business verschwunden. 2017 bekam er sein Abschiedsspiel, selbst Tuchel, Klopp und Heidel kamen.
Christian Fuchs: War Teil der legendären Leicester-Elf von 2016. Spielt auch immer noch dort, jedoch ohne Stammplatz. Außerdem ist er jetzt erfolgreicher Geschäftsmann, kaufte u.a. ein Gefängnis in den USA und schuf so ein Fußball- und Football-Internat.
© getty
Christian Fuchs: War Teil der legendären Leicester-Elf von 2016. Spielt auch immer noch dort, jedoch ohne Stammplatz. Außerdem ist er jetzt erfolgreicher Geschäftsmann, kaufte u.a. ein Gefängnis in den USA und schuf so ein Fußball- und Football-Internat.
Miroslav Karhan: Der Slowake spielte ab 2011 noch ein bisschen in der Heimat und trainierte dann ein Jahr lang seinen Jugendklub Spartak Trnava. Aktuell ist er im Fußball-Business nicht tätig.
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Miroslav Karhan: Der Slowake spielte ab 2011 noch ein bisschen in der Heimat und trainierte dann ein Jahr lang seinen Jugendklub Spartak Trnava. Aktuell ist er im Fußball-Business nicht tätig.
Eugen Polanski: Kickte noch fünf Jahre bei Hoffenheim, 2018 folgte das Karriereende. Im Januar 2019 bei St. Gallen als "Praktikant des Co-Trainers" musste das Amt aus persönlichen Gründen jedoch nur Tage später niederlegen. Jetzt Talent-Manager bei BMG.
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Eugen Polanski: Kickte noch fünf Jahre bei Hoffenheim, 2018 folgte das Karriereende. Im Januar 2019 bei St. Gallen als "Praktikant des Co-Trainers" musste das Amt aus persönlichen Gründen jedoch nur Tage später niederlegen. Jetzt Talent-Manager bei BMG.
Marco Caligiuri: Die Bundesliga erwies sich bald als zu hoch für ihn. Ein Jahr lang kickte er für Eintracht Braunschweig und stieg ab. Von 2014 bis 2020 bei Greuther Fürth und sogar Kapitän. Beendete nach 15 Profi-Jahren im Juni seine Karriere.
© getty
Marco Caligiuri: Die Bundesliga erwies sich bald als zu hoch für ihn. Ein Jahr lang kickte er für Eintracht Braunschweig und stieg ab. Von 2014 bis 2020 bei Greuther Fürth und sogar Kapitän. Beendete nach 15 Profi-Jahren im Juni seine Karriere.
Lewis Holtby: Nach zwei Spielzeiten bei Schalke startete er sein England-Abenteuer - ohne Erfolg. Kehrte 2014 nach Deutschland zurück - und stieg mit dem HSV ab. Dort aussortiert und mittlerweile zurück in England bei Zweitligist Blackburn.
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Lewis Holtby: Nach zwei Spielzeiten bei Schalke startete er sein England-Abenteuer - ohne Erfolg. Kehrte 2014 nach Deutschland zurück - und stieg mit dem HSV ab. Dort aussortiert und mittlerweile zurück in England bei Zweitligist Blackburn.
Sami Allagui: 2012 wechselte er zur Hertha, hatte aber bald "Heimweh" und kehrte für eine Saison per Leihe nach Mainz zurück. Stürmte zuletzt für den belgische Erstligisten Royal Mouscron, ist nun vereinslos und verletzt.
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Sami Allagui: 2012 wechselte er zur Hertha, hatte aber bald "Heimweh" und kehrte für eine Saison per Leihe nach Mainz zurück. Stürmte zuletzt für den belgische Erstligisten Royal Mouscron, ist nun vereinslos und verletzt.
Adam Szalai: 2013 startete er eine kleine Rundreise durch die Bundesliga. Mittlerweile ist er nach Stationen bei Schalke, Hannover und Hoffenheim zurück in Mainz - und steht dort auf dem Abstellgleis.
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Adam Szalai: 2013 startete er eine kleine Rundreise durch die Bundesliga. Mittlerweile ist er nach Stationen bei Schalke, Hannover und Hoffenheim zurück in Mainz - und steht dort auf dem Abstellgleis.
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