Hannover-Manager Horst Heldt richtet deutliche Worte an Bundestrainer Joachim Löw

Von SPOX
Horst Heldt kritisiert Bundestrainer Joachim Löw.
© getty

Horst Heldt wünscht sich einen größeren Umbruch im DFB-Team und kritisiert Bundestrainer Joachim Löw für seine Entscheidungen. Der Manager von Hannover 96 ärgert sich auch über den Verzicht von Stürmer Niclas Füllkrug.

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"Ich hätte mir einen größeren Umbruch gewünscht, bei dem der eine oder andere jüngere Perspektiv-Spieler jetzt eine Chance bekommt", sagte Heldt auf einer Veranstaltung in Hildesheim.

Die drei neuen Spieler im DFB-Kader (Thilo Kehrer, Nico Schulz, Kai Havertz) seien ihm zu wenig für einen Neustart. Heldt machte Werbung für 96-Stürmer Füllkrug.

Heldt: "Dieses blöde Spiel gegen Frankreich"

"Niclas Füllkrug hätte es verdient, jetzt dabei zu sein. Ich verstehe nicht, wieso ein Petersen dabei ist. Der ist 29, Füllkrug 25."

Füllkrug schoss in der vergangenen Saison 14 Toren für die Niedersachsen. Freiburg-Angreifer Nils Petersen dagegen wird 32 Jahre alt, wenn 2020 die EM stattfindet.

Zudem ärgert sich Heldt über die Einführung der Nations League: "Bei der Einführung wurde sie als 'nicht so wichtig' verkauft. Jetzt ist es plötzlich ganz entscheidend, dieses blöde Spiel gegen Frankreich zu gewinnen - als ob danach nichts mehr kommt."

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