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Fussball

Ist Müllers Verletzung James' Chance?

Von SPOX
James Rodriguez lieferte in Hamburg ein schwaches Spiel ab

Spuck-Attacke auf Schuster: Hertha sollte ein Zeichen setzen

Viel wurde diskutiert über die TakeAKnee-Aktion von Hertha BSC am vergangenen Spieltag. "Selbstgerecht, eitel, narzisstisch", war zum Beispiel die Meinung der Süddeutschen Zeitung. Ob man den Kniefall nun als "gefälschtes Pathos" mit einer Werbeangentur im Hintergrund einstufte, oder als großartiges Zeichen, einig waren sich alle, dass die aus den USA stammende Pose eigentlich für die richtigen Werte steht.

"Hertha BSC steht für Vielfalt, Toleranz und Verantwortung! Für ein Berlin, dass auch in Zukunft weltoffen ist!" Diese Sätze postete der Verein samt Bild vom Kniefall vergangene Woche.

Dem Klub dürfte das Auftreten seiner Anhänger in Freiburg daher alles andere als gefallen haben. Mitte der ersten Halbzeit wurde Freiburgs Kapitän Julian Schuster aus dem Hertha-Block angespuckt. Ein Verhalten aus der untersten Schublade.

"Man hat ja die Bilder gesehen. Ich habe mir bei der Ecke relativ viel Zeit gelassen. Es war eine unschöne Szene. Man kann vieles zu mir sagen. Aber wenn gespuckt wird, geht es einfach zu weit", sagte Schuster. Sky-Experte Didi Hamann forderte eine Kollektivstrafe gegen die Hertha-Fans: "Denn: Wie willst du den finden, der das war? Es kann nicht sein, dass ein Spieler zur Ecke geht und bespuckt wird."

Von Seiten der Berliner gab es bisher keinen Kommentar zum unrühmlichen Höhepunkt der Partie. Es wäre aber wünschenswert, wenn Hertha auch hier ein Zeichen für Respekt und Toleranz setzen würde.

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