Fussball

Rangnick kritisiert Dortmund und 1860

Von SPOX
Ralf Rangnick kritisiert das Verhalten Borussia Dortmunds

Ralf Rangnick hat erneut das Modell RB Leipzig verteidigt. Gleichzeitig zeigte er gegenüber Borussia Dortmund Unverständnis und auch den TSV 1860 München nahm der RB-Sportdirektor ins Visier.

"Vor der Partie bei Borussia Dortmund saß ich eine Stunde vor Anpfiff in der Kabine und hatte mal Zeit mir dieses Büchlein anzusehen", sagte Rangnick im Doppelpass bei Sport1: "Das Stadionheft in Dortmund ist kein Heft, das ist ein Buch. Das hat 120 Seiten. Und ich habe festgestellt, dass von den 120 Seiten 55 Seiten Werbung war. Die letzten 29 waren nur Werbung. Und dann habe ich noch festgestellt, als ich vorne drauf geschaut habe, dass sie dieses Büchlein für zwei Euro verkaufen. Ja klar, es ist eine Aktiengesellschaft!"

Rangnick sieht Borussia Dortmund "eigentlich als Vorzeigebeispiel und auch ein Vorbild, wie man sowas optimal performt". Allerdings kann er nicht verstehen, wie von Seiten des BVB die Arbeit bei seinen Bullen bewertet wird: "Aber dann so zu tun, als würden wir etwas furchtbar Ekliges machen, das etwas anderes ist als die anderen Vereine - da komme ich nicht mehr mit."

Rangnick vergleicht 1860 mit Leeds United

Wenn es nach Rangnick geht, gibt es die 50+1-Vorgabe nur noch in der Theorie: "Die 50+1 gibt es doch de facto schon gar nicht mehr. Beispiele: VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen, Hoffenheim, wir, Hannover 96."

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Besonders in Sachen 1860, wo Hasan Ismaik als Investor fungiert, vertritt Rangnick eine klare Meinung: "Die Zustände, die da jetzt herrschen, die finde ich ja selbst bei Leeds United in England nicht. Und da ist wirklich jemand am Ruder, wo die Fans jeden Tag das Kreuz machen. Fragen sie mal den Leeds-United-Fan, wie es ihm damit geht! Aber wir sind mit Sechzig ja nicht weit entfernt."

Bei Leeds United führt seit 2014 der italienische Geschäftsmann Massimo Cellino die Geschicke.

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