Todt will Abstand von HSV-Historie

Von Ben Barthmann
Jens Todt hat beim HSV übernommen
© getty

Seit wenigen Tagen ist Jens Todt beim Hamburger SV aktiv, schon jetzt hat er wichtige Entscheidungen getroffen. Sein Plan ist ähnlich dem seiner Vorgänger, wenngleich sich doch Unterschiede auftun.

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Mit 13 Punkten und damit dem Relegationsplatz ging der Hamburger SV in die Winterpause. Dort traf der Klub mit Jens Todt zusammen, der seit kurzem offizieller Sportdirektor ist und einige Änderungen anvisiert. Das Trainingslager hat bereits erste Erkenntnisse eingebracht.

"Der HSV gehört aus meiner Sicht zu jenen Klubs, die ihren Weg suchen, ich habe ihn als suchenden und mit sich kämpfenden Verein wahrgenommen", gibt Todt im kicker erste Einsichten in seine Erfahrungen mit dem HSV. Er will den HSV aus den Medien nehmen.

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Damit verfolgt er einen ähnlichen Ansatz wie Vorgänger Dietmar Beiersdorfer: "Das ist richtig, und ich denke, dass Dietmar Beiersdorfer in dieser Hinsicht schon wichtige Weichenstellungen vorgenommen hat." Vielmehr habe er eine Mannschaft "gesehen, die ausgestrahlt hat, dass sie die großen Erwartungen der Stadt und der Branche nicht erfüllen kann".

Neuzugänge sollen her

Auch deshalb will Todt Abstand von der großen Historie des Klubs nehmen: "Nur weil wir im Gegensatz zu Mainz 05 mal Deutscher Meister waren, sind wir nicht im Vorteil." Um der Mannschaft zu helfen, sollen Neuzugänge her: "Wir sind uns alle einig darüber, dass es wichtig ist, in der zentralen Defensive noch was zu machen."

Die Mittel sind knapp, das sei der neue Sportdirektor jedoch gewohnt. "Es gibt eine finanziell angespannte Situation, und dennoch könnte sich durch externe Hilfe die Möglichkeit ergeben, dass wir etwas machen können", hofft er auf Klaus-Michael Kühne, mit dem ein erstes Austausch "gut" verlaufen wäre.

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