Erbsen, Ungarn, Guinness-Buch

Von SPOX
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Trainer der Hinrunde: Pal Dardai

Für diese Kategorie boten sich einige Trainer an. Dirk Schuster oder Ralph Hasenhüttel beispielsweise, die die Aufsteiger aus Darmstadt und Ingolstadt bis zum Winter in sichere Tabellengefilde führten. Oder Thomas Tuchel, der dem BVB wieder neues Leben einhauchte. Wer aber einen Abstiegskandidaten aus dem Vorjahr in der Hinserie völlig verdient auf den 3. Tabellenplatz führt, dem gebührt eindeutig diese Ehre.

Pal Dardai formte Hertha im Sommer nach seinen Vorstellungen, nachdem als Nachfolger von Jos Luhukay Anfang des Jahres zunächst einmal mit einfachstem Fußball letztlich glücklich die Klasse hielt.

Die Hertha lernte unter ihm zunächst das Verteidigen, um in der Vorbereitung auf die aktuelle Saison auch das Fußballspielen zu lernen. Mit Vladimir Darida, Mitchel Weiser und Vedad Ibisevic holte sich Dardai die idealen Verstärkungen für sein Spielsystem. "Wir schießen keine Zufallstore mehr. In der Vergangenheit mussten wir beten, dass uns vorn der liebe Gott hilft. Da brauchten wir Glück - jetzt brauche ich Spieler, die nie zufrieden sind", sagt Dardai zur Entwicklung.

Die Berliner zeigen nicht nur erfolgreichen Fußball, sondern spielen auch noch einen ordentlichen Ball. Das Spiel trägt eindeutig die Handschrift von Pal Dardai, der das Amt als ungarischer Nationaltrainer im Sommer niederlegte und damit darauf verzichtete, mit den Magyaren zur Europameisterschaft nach Frankreich zu fahren. Aber vielleicht darf er dafür mit der Hertha in der nächsten Saison in der Champions League ran. Keine absolut unmögliche Vorstellung.

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