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Fussball

Lahm: Keine Lust auf Trainerjob

Von Dominik Geißler
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Phillipp Lahm möchte nach seiner Spielerkarriere keinen Trainerposten übernehmen. Der Zeitpunkt seines Karriereendes stehe darüber hinaus noch nicht fest. Die Kritik am Spielsystem der Bayern kann er zudem nicht nachvollziehen.

Philipp Lahm möchte nach seiner aktiven Karriere beim FC Bayern bleiben, spricht sich aber gegen eine eigene Trainerlaufbahn aus: "Was ich mir im Moment überhaupt nicht vorstellen kann, ist ein Trainerjob, weiter tagtäglich auf dem Platz zu stehen, noch viel mehr Arbeit zu investieren als jetzt die Spieler."

Wann der gebürtige Münchner seine Spielerkarriere beenden wird, ist indes noch nicht klar. Er habe zwar gesagt, dass sein im vergangenen Jahr unterschriebener Vertrag wahrscheinlich sein Letzter als Spieler sein wird, jedoch "ist nicht auszuschließen, dass ich 2018 sage: Ich fühle mich gut und fit, ich will doch noch ein Jahr spielen. Das ist gut möglich".

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"Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ich dann 34 Jahre auf dem Buckel haben werde", erklärt Lahm weiter: "Wir sprechen nicht von irgendeinem Verein, sondern vom FC Bayern, der in jedem Wettbewerb zu den Besten gehören will". In diesem Alter sei es nicht einfach, die geforderte Leistung immer noch so konstant abzurufen.

"System-Diskussionen sind vollkommen unnötig"

Darüber hinaus äußerte sich Lahm zu den Diskussionen um Guardiolas Spielsystem. "Diese System-Diskussionen sind vollkommen unnötig", sagt Lahm: "17 Spieltage davor und in der vergangenen Saison hat uns jeder dafür gefeiert, wie wir spielen".

Das System funktioniere seit mehr als eineinhalb Jahren mit wenigen Ausnahmen sehr, sehr gut. "Wir kriegen nur dann Probleme, wenn nicht jeder das macht, was vereinbart wurde. Und wenn sich mehrere nicht daran halten, passiert eben so etwas wie in Wolfsburg", erklärt Lahm weiter.

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