"Ende der Romantik kann 05 treffen"

SID
Harald Strutz würde sich finanziellen Angeboten nicht verschließen
© getty

Der FSV Mainz 05 will sich dem Einstieg von Investoren "nicht grundsätzlich" verschließen. "Wir sind ein eingetragener Verein. Doch wenn uns jemand finanziell unterstützen will, muss man darüber reden, ob man eine Kapitalgesellschaft wird", sagte FSV-Präsident Harald Strutz (64) dem kicker.

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Strutz fügte dabei aber an: "Man braucht mehr Geld, darf aber nicht Herz und Fans verkaufen."

Der Klub, der als Tabellenelfter derzeit noch gegen den Abstieg spielt, wolle "Originalität bewahren, aber ich kann nicht sagen, ob das in fünf Jahren noch so ist", sagte Strutz: "Das wäre romantisch, aber realitätsfremd. Das Ende der Romantik kann auch Mainz 05 treffen."

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Von den Mainzer Fans würden sich viele von einem neuen Geldgeber überzeugen lassen, sagte der FSV-Boss: "Aber die Rechte der Mitglieder sind für uns ein hohes Gut. Als Vorstand bist du für das Gesamte verantwortlich - für die Mitglieder und das Vermögen des Vereins."

Die Rheinhessen seien inzwischen "im schwierigsten Stadium. Wir sind nicht mehr Underdog, aber nie sicher, dass wir in der Bundesliga spielen", sagte Strutz: "Um bei einem Abstieg ein Team für den sofortigen Aufstieg zusammenzustellen, muss man guten Nachwuchs haben. Wir verfügen über eine großartige Jugend- und Amateurabteilung. Das allein reicht aber nicht."

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