Polizei ermittelt gegen Fahrer

SID
Der Unfalltod von Junior Malanda schockte die Fußballwelt
© getty

Nach dem Unfalltod von Junior Malanda vom VfL Wolfsburg wird gegen den Fahrer des Unfallwagens wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. "Er hat sich im Beisein seines Anwaltes bereits zu der Sachlage geäußert", sagte Michael Kötter, Sprecher des Bielefelder Polizeipräsidiums, dem "SID".

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Zuvor hatte die Polizei bestätigt, dass Malanda beim Unfall am Samstagnachmittag auf der A2 in Höhe Porta Westfalica nicht angeschnallt gewesen war.

Das sei sehr wahrscheinlich der Grund gewesen, warum er von der Rückbank aus dem VW Touareg hinauskatapultiert wurde.

Im Geländewagen saßen neben Malanda zwei ebenfalls 20 Jahre alte Fußball-Profis aus Belgien, die sich aber nicht schwer verletzten.

Die Polizei dementierte derweil eine Meldung in belgischen Medien, wonach der Fahrer keinen gültigen Führerschein besitzen soll.

Starker Regen zum Unfallzeitpunkt

Zu Spekulationen in der belgischen Presse, wonach der Wagen beim Unfall etwa 250 Stundenkilometer schnell gewesen sein soll, wollte sich die Polizei nicht näher äußern. Sie bestätigte lediglich, dass die Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen nicht angepasst gewesen sei.

Zum Unfallzeitpunkt gab es starken Regen und teils starken Wind. An der Unfallstelle war eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometer bei Nässe vorgeschrieben.

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