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Fussball

Kampf um die Spitze: Duell mit Sorgenfalten

Von Christian Ehrhardt
Bayern Müchen gegen Hannover 96 ist ein traditionell umkämpftes Match
© getty

Die Bayern jagen den HSV: 36 Bundesligaspiele in Serie blieb der Hamburger SV 1983 ungeschlagen. Bayern München hält derzeit bei 29 Begegnungen. Am 5. Spieltag gegen Hannover 96 sollen die 30 vollgemacht werden. Nach dem Mini-Rückschlag gegen den SC Freiburg (1:1) und anschließender Länderspielpause soll es für den Triple-Sieger wieder einen Dreier geben (Sa, 15.15 Uhr im LIVE-TICKER).

Im Kampf um die Spitze reden aktuell aber auch die Gäste ein gewichtiges Wörtchen mit. In der Tabelle steht Hannover auf dem dritten Platz und sind damit direkter Verfolger der einen Punkt davorliegenden Bayern. Doch vor dem Match am Samstagnachmittag plagen beide Teams einige Personalsorgen.

Bei den Bayern läuft es noch nicht rund. Das neue System mit nur einem defensiven Mittelfeldspieler funktioniert in der defensiven Umschaltbewegung noch nicht perfekt. Zudem muss Trainer Pep Guardiola auf Javi Martinez, Thiago und Mario Götze verzichten. Bastian Schweinsteiger kann dagegen spielen.

Rummenigge prophezeit heißen Herbst

Die Bayern-Bosse fordern angesichts der Dreifachbelastung mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League nun Konzentration. "Jetzt kommt die Phase, wo du dir keine Schwächen erlauben kannst", warnte Karl-Heinz Rummenigge: "Die Dortmunder haben vorige Saison zu dieser Zeit in der Liga Punkte liegen gelassen und konnten das nicht mehr aufholen. Das sollte uns eine Warnung sein."

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Ohne Probleme sind dagegen die Niedersachsen in die neue Saison gestartet. Sie reisen mit zwei Siegen gegen Schalke und Mainz im Gepäck nach München. Bisher gab es für Hannover dort allerdings nichts zu gewinnen. Sechs Niederlagen und 2:25 Tore lautet die Negativbilanz bei den letzten sechs Auftritten in der Allianz Arena.

AUFSTELLUNGEN: So wollen Bayern und Hannover spielen

Sechs Jahre ohne Auswärtssieg

Mehr als sieben Jahre ist es her, dass 96 ein Sieg in München gelang, weshalb Mirko Slomka nur wenig optimistisch ist: "Wir dürfen nicht vergessen, dass die Bayern in der letzten Saison 46 Punkte mehr geholt haben als wir. Im Übrigen einen mehr, als wir in der ganzen Saison gesammelt haben."

Für Slomka steht dennoch Erfolg und eine gute Tabellenposition im Fokus, dafür macht er finanzielle Abstriche: "Sehen wir den Fall Mame Diouf. Wir haben ihn nicht verkauft, nicht auf das Geld geachtet, sondern auf den Erfolg und auf unseren Weg."

Der Senegalese kehrte jedoch mit einer Verstauchung des Sprunggelenks vom Länderspiel zurück. Der Torjäger wird ebenso fehlen wie der gesperrte Szabolcs Huszti.

Der 5. Spieltag im Überblick

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