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Fussball

Fandel: "Regeln werden sich schnell einspielen"

Von Ruben Zimmermann
Herbert Fandel glaubt nicht, dass die DFB-Schiedsrichter mit den neuen Regeln Probleme haben werden
© getty

Herbert Fandel, Vorsitzender der DFB-Schiedsrichter-Kommission, glaubt nicht, dass die Unparteiischen in der Bundesliga große Probleme mit den neuen Regeln der FIFA haben werden. Insgesamt gab der Weltverband vier wichtige Regeländerungen bekannt.

Zum einen wurde das passive Abseits überarbeitet: Ein Spieler steht nun auch dann aktiv im Abseits, wenn der Ball durch eine gegnerische Abwehraktion zu ihm gelangt. "Es ist damit vergleichbar, dass der Torhüter einen Schuss abklatscht und der Ball dem Stürmer vor die Füße fällt", erklärt Fandel im "Kicker".

Außerdem wird aus passivem Abseits nur noch dann aktives, wenn der betroffene Spieler deutlich ins Spiel eingreift. "Der Angreifer muss klar den Zweikampf suchen und seinen Gegner attackieren", so Fandel.

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Sonderstatus der Torhüter gestrichen

Außerdem muss einem Spieler, der einen Torschuss mit der Hand abwehrt, nun zwingend die Gelbe Karte gezeigt werden. Eine Notbremse durch einen Torhüter zieht nun immer eine Roten Karte nach sich, womit der bisherige Sonderstatus der Keeper aufgehoben wird.

Insgesamt habe sich laut Fandel allerdings "nicht viel geändert. Das wird sich schnell einspielen." Herbert Fandel war in seiner aktiven Karriere viermal als deutscher "Schiedsrichter des Jahres" ausgezeichnet worden.

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