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Fussball

Barca: Rosell will Frieden mit Guardiola

Von Marco Nehmer
Pep Guardiola und Sandro Rosell (r.) wollen sich bald wieder vertragen
© getty

Die harsche Kritik von Pep Guardiola am FC Barcelona schlägt weiter hohe Wellen. Spanische Medien berichten, Barca-Präsident Sandro Rosell habe den Ex-Trainer zwecks einer Aussprache angerufen, aber noch keine Antwort erhalten. Spätestens im Rahmen des "Uli Hoeneß Cup" gegen den FC Bayern sollen die Streitigkeiten ausgeräumt werden.

Die spanische Sporttageszeitung "AS" berichtet, dass Rosell versucht habe, Guardiola am Samstag telefonisch zu erreichen. Angesichts des straffen Terminkalenders in der Bayern-Saisonvorbereitung sei eine Antwort seitens des Trainers aber ausgeblieben.

Die Spannungen zwischen dem FC Barcelona und dem Erfolgstrainer sollen nun beim "Uli Hoeneß Cup" am 24. Juli beseitigt werden. Das Spiel zu Ehren des 60. Geburtstags des Bayern-Präsidenten in der Allianz Arena wird das erste Wiedersehen Guardiolas mit seinem Ex-Klub seit dessen Rücktritt im Mai 2012.

Hintergrund der Verstimmungen ist Guardiolas unerwartete Generalabrechnung mit Barca gegenüber spanischen Journalisten im Trainingslager am Gardasee. Der 42-Jährige warf den Katalanen "schlechten Stil" vor. Der Verein hätte die Krebserkrankung von Tito Vilanova genutzt, um ihm zu schaden. Rosell bezichtigte er des Wortbruchs: Der Klub habe ihn entgegen vorheriger Absprachen während seines Sabbatjahres in New York mehrmals kontaktiert, um den kranken Vilanova zu ersetzen.

Pep Guardiola im Steckbrief

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