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Fussball

Klopp: Mkhitaryan passt "wie Arsch auf Eimer"

Von Adrian Bohrdt
Henrikh Mkhitaryan verletzte sich beim Testspiel und droht zu Saisonbeginn auszufallen
© getty

Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp gibt den Neuzugängen nach den ersten Wochen in der Saisonvorbereitung ein positives Zwischenzeugnis. Vor allem Offensivmann Henrikh Mkhitaryan begeistert Klopp, für dessen Verletzungspause gibt es schon einen konkreten Alternativplan.

"Henrikh passt hier rein wie die Faust aufs Auge oder der Arsch auf Eimer. Was er anbietet, ist das, was wir brauchen", sagte der BVB-Coach. Allerdings zog sich der 27-Millionen-Neuzugang aus Donezk im Testspiel gegen den FC Luzern einen Teilriss des vorderen Syndesmosebandes im rechten Fuß zu und fällt wohl rund vier Wochen aus.

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"Wir hätten alle gerne was anderes gehört. Aber ich war ganz froh, weil ich mir die Bilder noch mal angeguckt habe und gedacht habe, dass sieht richtig scheiße aus. Da hätte alles durch sein können. Grundsätzlich ist das natürlich doof", kommentierte Klopp die Verletzung mit gemischten Gefühlen.

Da der 24-Jährige so auch zum Bundesliga-Start ausfallen könnte, hat Klopp schon einige Alternativen im Kopf: "Im Champions-League-Endspiel hat Marco Reus auf der Position gespielt. Wir haben ein paar Varianten. Ich wäre doof, wenn ich jetzt sagen würde, wir machen das jetzt so und dann bekommt Ilkay Gündogan auf einmal diese Aufgabe."

Großer Respekt vor Sokratis

Aber auch die anderen Neuzugänge neben Mkhitaryan begeistern Klopp. So hätten vor Innenverteidiger Sokratis etwa alle "einen Heiden-Respekt, weil er immer so mimikfrei guckt. Man ist sich nie ganz sicher, ober er dich nicht im nächsten Moment vielleicht umtreten will."

Insgesamt hätten sich die neuen Spieler Mkhitaryan, Pierre-Emerick Aubameyang und Sokratis schnell integriert: "Ja, wir haben echt Glück gehabt mit den Neuzugängen. Es war schon immer leicht, in diese Mannschaft zu kommen. Aber bei den Dreien ist es echt schnell gegangen, es hat Spaß gemacht."

Als nächstes können sich die BVB-Neuzugänge beim Telekom Cup am kommenden Wochenende beweisen, wo es im Halbfinale gegen Borussia Mönchengladbach und anschließend gegen den FC Bayern München oder den Hamburger SV geht. Am 27. Juli steigt das Supercup-Finale gegen die Münchner, zum Ligastart muss Dortmund am 10. August nach Augsburg.

Henrikh Mkhitaryan im Steckbrief

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