Cookie-Einstellungen
Fussball

Dufner wehrt sich gegen Kritik aus Freiburg

Von Marco Heibel
Dirk Dufner kann die Kritik an seiner Arbeit in Freiburg nicht nachvollziehen
© getty

Dirk Dufner setzt sich gegen die Kritik zur Wehr, die vom SC Freiburg in den letzten Wochen an ihm geübt wurde. Dufner führt an, dass diese Klauseln für den SCF nahezu alternativlos gewesen seien und dem Verein viel Geld beschert hätten.

"Mich stört, wie einige Dinge nach meinem Weggang dargestellt wurden", erklärte der 45-Jährige der "dpa". In Freiburg werde "seit Wochen und Monaten über nichts anderes mehr gesprochen als über vier Ausstiegsklauseln, die jeder andere Verein in dieser Größenordnung auch hat", so Dufner.

Aufgrund der Abgänge von Max Kruse, Daniel Caligiuri, Cedric Makiadi und Johannes Flum, die den SC allesamt dank einer Ausstiegsklausel verlassen durften, war im Breisgau zuletzt Kritik an Dufner geübt worden, der den Klub im April verlassen hatte.

Bayern gegen Milan und Co. Sichere dir jetzt Tickets für den Audi Cup 2013 in München!

"Viel Geld durch dieses System verdient"

Das Problem, dass von den Klauseln Gebrauch gemacht würde, liege am niedrigen Gehaltsniveau im Breisgau, erklärte der 45-Jährige weiter: "In Freiburg gibt es die Situation, dass alle Spieler ihre Ausstiegsklauseln nutzen, um den Verein zu wechseln, weil sie in Freiburg im Verhältnis wenig verdienen."

Dufner verweist darauf, dass der Verein viele Spieler ohne eine solche Klausel gar nicht erst bekommen hätte. Dadurch ergebe sich natürlich "die Problematik, dass sich nach einem erfolgreichen Jahr viele für deine Spieler interessieren und nun eben in Freiburg relativ viele Spieler gehen", so Dufner.

Der langjährige SC-Manager erklärte, dass der Verein "durch dieses System wahnsinnig viel Geld verdient" habe. Die vier Spieler haben dem Fünften der abgelaufenen Bundesligasaison zusammen rund zehn Millionen Euro eingebracht.

Der Kader des SC Freiburg

Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung