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Fussball

Lewandowski kehrt in Jugendbereich zurück

SID
Kapitel Bundesliga vorerst beendet: Sascha Lewandowski kehrt in den Jugendbereich zurück
© getty

Sascha Lewandowski kehrt bei Bayer Leverkusen erwartungsgemäß von der Trainer-Bank in den Jugendbereich zurück. Das gaben die Rheinländer am Mittwoch bekannt.

Der 41-Jährige hatte den Posten des Trainers in der vergangenen Saison zusammen mit Teamchef Sami Hyypiä (39) nach der Trennung von Robin Dutt übernommen, allerdings schon vor einigen Wochen Bedenken geäußert und eine Fortführung seiner Tätigkeit bei den Profis infrage gestellt.

Hyypiä soll bei Leverkusen in der kommenden Saison, in der Bayer für die Champions League qualifiziert ist, nach Klubangaben an der Spitze eines Trainer-Teams stehen. Lewandowski besetzt künftig die neue Position des Nachwuchs-Cheftrainers und erhielt dafür einen Vertrag bis 2016.

"Freude auf neue Aufgabe"

"Ich bin froh, dass ich in den zurückliegenden 14 Monaten helfen konnte. Wir haben jetzt ein funktionierendes Team, das darüber hinaus noch hohes Entwicklungspotenzial besitzt, und spielen guten und erfolgreichen Fußball. Der Schritt fiel mir nicht leicht, weil ich dafür die gute Zusammenarbeit mit dem Team und die große sportliche Herausforderung Champions League aufgeben muss. Aber andererseits freue ich mich jetzt sehr auf die neue Aufgabe", sagte Lewandowski bei der Bekanntgabe seines Rückzugs. Gegenüber der Bayer-Führung hatte der Ex-Profi zuvor laut Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser dargelegt, "dass er sich dem Jugendfußball im Leistungsbereich wesentlich näher fühlt".

Leverkusens Sportchef Rudi Völler verwies auf Lewandowskis schon lange bekannten Vorbehalte gegenüber einer Tätigkeit im Profi-Bereich. "Wir mussten Sascha vor Saisonbeginn auch erst davon überzeugen, in den Profibereich zu wechseln. Seiner kritischen Distanz zu diesem Geschäft ist er treu geblieben", sagte der Weltmeister von 1990.

Hyypiä nach Trainer-Schein Cheftrainer

Das sportliche Kommando bei Bayer behält Hyypiä. Momentan arbeitet der Finne an seinem Trainer-Schein und würde danach auch offiziell als Cheftrainer fungieren können. Sollte Hyypiä nicht die notwendige Lizenz erwerben, müsste Leverkusen in Anlehnung an das bisherige Modell mit Lewandowski noch einen Inhaber des Fußballlehrer-Scheines als Trainer benennen.

Sascha Lewandowski im Steckbrief

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