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Fussball

Manager Heidel: Transferperiode wird Kraftakt

Von Alexander Maack
Christian Heidel steht mit Mainz 05 vor einer schweren Aufgabe
© getty

In der Sommerpause muss Manager Christian Heidel von Mainz 05 einen weiteren Kraftakt bewältigen. Es steht kaum Geld zur Verfügung, dennoch will Trainer Thomas Tuchel den Kader ausmisten.

Nach dem 0:0 gegen Frankfurt hatte Tuchel seinen Spielern mit der Verbannung aus dem Kader gedroht. Nun rudert Manager Heidel stellvertretend zurück. "Es ist zwar etwas mehr Geld vorhanden, als in den letzten Jahren. Dennoch wird auch diese Sommerpause wieder ein Kraftakt", zitierte die "Bild" den 49-Jährigen.

Er plant auch künftig, junge Talente zu transferieren und diese weiterzuentwickeln. "Spieler zu holen, die uns sofort weiter bringen, ist für uns wirtschaftlich schwierig", so Heidel: "Wir werden kein Risiko eingehen, den Bogen nicht überspannen!"

Ramos und Ginczek nach Mainz?

Aktuell stehen angeblich Adrian Ramos von Hertha BSC und Daniel Ginczek auf der Einkaufsliste. Letztgenannter ist aktuell vom BVB an den FC St. Pauli ausgeliehen und hat sich dort mit 15 Treffern zum Torjäger entwickelt.

Größere Sprünge sind für Mainz ohne eine Qualifikation für die Europa League nicht möglich. "Frankfurt plant mit 31 Millionen Euro für Gehälter und 8 Millionen für Ablösezahlungen. Wir haben für alles zusammen nur 24 Millionen", verdeutlicht Heidel den finanziellen Engpass.

Aktuell trennen die Tuchel-Truppe fünf Punkte vom SC Freiburg, der aktuell den fünften Tabellenplatz belegt. Lediglich ein Wechsel von Andre Schürrle zum FC Chelsea könnte die Transferkasse aufbessern. "Da ist's dann so, dass wir den Anteil sofort bekämen, der sich sonst über die nächsten Jahre verteilt", erklärte der Manager.

Der aktuelle Kader von Mainz 05

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