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Fussball

Pokalrevanche unter anderen Vorzeichen

Von Marco Heibel
Im Pokalhalbfinale wurde zwischen Freiburg und Stuttgart um jeden Zentimeter hart gekämpft
© getty

Am Mittwoch erst machte der VfB Stuttgart durch den 2:1-Sieg im DFB-Pokalhalbfinale gegen den SC Freiburg den Einzug ins Endspiel gegen Bayern München klar. Vier Tage später kreuzen Schwaben und Breisgauer erneut die Klingen (So., 15.15 Uhr im LIVE-TICKER). Die Favoritenrolle wechselt dabei die Seiten.

Mit dem Ticket nach Berlin hat sich der VfB Stuttgart nicht nur die Chance auf einen Titelgewinn erhalten, sondern auch die Teilnahme an der Europa-League-Saison 2013/14 perfekt gemacht.

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Die verbleibenden fünf Spiele bis zum Endspiel gegen die vermeintlich übermächtigen Bayern drohen da für den Tabellen-13. zum Schaulaufen zu werden. Schließlich muss sich der VfB angesichts der neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz keine allzu großen Sorgen mehr um den Ligaverbleib machen.

Gelöste Stimmung in Stuttgart

Entsprechend gelöst ist die Stimmung momentan in der Schwabenmetropole: "Wir haben das Maximale aus der Saison rausgeholt", sagte etwa Siegtorschütze Martin Harnik nach dem Spiel.

Manager Fredi Bobic fordert dennoch weiterhin konzentrierte Leistungen von seiner Mannschaft ein: "Wir wollen noch viele Siege einfahren, das hat gegen Ende der Vorrunde auch ganz gut geklappt. Es ist ohnehin die Pflicht, in jedem Spiel alles zugeben, egal welchen Tabellenplatz man einnimmt."

Fraglich ist, ob dabei Kapitän Serdar Tasci nach überstandenen Achillessehnenproblemen bereits wieder mit von der Partie ist.

"Vielleicht einmalige Chance vertan"

Die Aufgabe von Freiburgs Trainer Christian Streich bestand nach dem Spiel am Mittwoch darin, seine Mannschaft wieder aufzurichten. So klagte beispielsweise Mittelfeldspieler Jan Rosenthal, "eine vielleicht einmalige Chance vertan" zu haben. Torhüter Oliver Baumann gestand: "Das zieht extrem runter."

In der Liga warten jedoch weitere Gelegenheiten, die bereits jetzt starke Saison zu krönen. Der Champions-League-Qualifikationsplatz ist bei nur einem Punkt Rückstand auf den FC Schalke 04 noch in Sichtweite. Dessen Trainer Jens Keller bezeichnete Freiburg jüngst erst als "härtesten Konkurrenten um Platz vier."

Blick geht nach vorn

Eine Schwächephase kann sich der SCF dennoch nicht erlauben, beträgt der Vorsprung auf den ersten Nicht-Europapokalplatz lediglich einen Punkt. Kapitän Julian Schuster kündigte daher vor der Revanche in Stuttgart an: "Jetzt wollen wir in der Liga das durchziehen, was wir angefangen haben."

Mittelfeldspieler Johannes Flum kehrt nach auskuriertem Muskelfaserriss zurück in den Kader. Damit sind bis auf die Offensivkräfte Sebastian Freis (Trainingsrückstand) und Marco Terrazzino (Patellasehnenprobleme) alle Mann an Bord.

Voraussichtliche Aufstellungen

Stuttgart: Ulreich - Sakai, Rüdiger, Niedermeier, Molinaro - Gentner, Boka (Kvist) - Harnik, Maxim (Holzhauser), Traore - Ibisevic

Freiburg: Baumann - Mujdza, Krmas, Diagne, Sorg - Ginter (Flum), Schuster - Schmid, Caligiuri - Rosenthal, Kruse

Der 30. Spieltag im Überblick

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