Fussball

Thorsten Fink sortiert beim HSV aus

Von Alexander Maack
Thorsten Fink will den Kader der Hamburger im Sommer durch einige Transfers verbessern
© getty

Thorsten Fink fordert nach einer erneuten Niederlage des HSV beim FC Schalke 04 Verstärkungen für die kommende Saison. Er will Spieler aussortieren und fordert Neuzugänge mit mehr Qualität.

Die 1:4-Pleite in Gelsenkirchen soll Folgen für die Mannschaft haben. Fink hat genug von den schwankenden Leistungen seiner unmotivierten Profis. "Ich werde die Jungs bis zum Saisonende genau beobachten", zitiert die "Bild" den 45-Jährigen: "Dann werde ich dem Verein sagen, wen er meiner Meinung nach halten und wen er holen soll. Ich wünsche mir, dass der Verein das auch umsetzt."

Finks Worte sind ein deutliches Zeichen an Sportchef Frank Arnesen: Neue Top-Spieler sollen her. In Sturm und Abwehr besteht dringender Verbesserungsbedarf. Nur vier Bundesliga-Teams haben mehr Gegentore kassiert, nur fünf Mannschaften weniger Tore selbst erzielt.

Einen radikalen Umbruch soll es dennoch nicht geben. "Wir wollen den Kern so behalten", erklärte der frühere Bayern-Profi: "Es ist nicht so, dass die Mannschaft keine Qualität hat." Aktuell belegen die Hamburger Platz acht, die Qualifikation für den Europapokal ist damit immer noch möglich. "Wenn man aber ganz oben mitspielen will, fehlen Dinge. Man muss schauen, was man verändern kann", so Fink.

Siege gegen Wolfsburg, Hoffenheim und Bayer möglich

Bei einer verpassten Qualifikation für die Europa League dürfte für Neuzugänge beim finanzschwachen HSV allerdings kaum Geld vorhanden sein. "Unser Ziel muss sein, die Spiele gegen Wolfsburg, in Hoffenheim und gegen Leverkusen zu gewinnen. Das geht", sagte Fink deshalb.

Für das erste Duell gegen den VfL Wolfsburg hat der Trainer der Rothosen offenbar schon einen Schlachtplan. "Das ist eine Mannschaft, die Qualität hat. Sie hat jedoch in diesem Jahr auch Schwächen, ist zu schlagen", sagte Fink. Die Bilanz der jüngeren Vergangenheit dürfte allerdings keinen Mut machen. In den letzten zehn Spielen gelangen den Hamburgern nur zwei Siege bei den Wölfen.

Der Kader des Hamburger SV

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