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Fussball

Studie: Freiburg effizientester Bundesligist

Von Adrian Bohrdt
Der SC Freiburg spielte eine herausragende Hinrunde und liegt nach 18 Spieltagen auf Platz sechs
© Getty

Pünktlich zum Ende der Hinrunde hat das Wall Street Journal ein Zwischenfazit aus finanzieller Sicht gezogen und die Effizienz der 18 Bundesligisten verglichen: Der SC Freiburg kann die niedrigsten Kosten pro Punkt vorweisen, mit dem VfL Wolfsburg und dem FC Bayern München rangieren die beiden größten Etats der Liga dagegen auf den hinteren Plätzen.

Mit 16,1 Millionen Euro haben die Freiburger den drittkleinsten Spieleretat, wodurch sie jeder Punkt nur etwas über 600.000 Euro kostet. Ähnlich gut agieren die Mainzer, deren Kader nur um 900.000 Euro teurer ist, bei gleicher Punkt- und Torausbeute. Das Wirtschaftsblatt bediente sich der Spieleretat-Zahlen des Kicker, um eine Effizienztabelle gemessen an Kosten und Ertrag zu erstellen.

Am Ende dieses Rankings steht neben dem VfL Wolfsburg der FC Bayern. Die Münchner sind zwar Tabellenführer der Bundesliga und haben die meisten Tore geschossen, allerdings hat kein anderes Team in der Liga einen Spieleretat über 100 Millionen Euro. Somit lässt sich der Rekordmeister jedes Tor durchschnittlich 2,84 Millionen Euro kosten, Wolfsburg allerdings zahlt mit 5,29 Millionen Euro pro Tor fast doppelt so viel.

Auch die TSG Hoffenheim sowie der teure Kader des FC Schalke 04 haben, gemessen an ihren Kaderkosten, unterdurchschnittlich gepunktet. Meister Borussia Dortmund landet mit dem viertteuersten Kader nur im Mittelfeld, sowohl was die Kosten pro Punkt als auch was die Kosten pro Tor angeht. Aus dem Spitzentrio der Bundesliga ist nur Bayer Leverkusen in der Top Sechs im Verhältnis Spieleretat zu erreichten Punkten.

Der Kader des SC Freiburg im Überblick

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