Bruchhagen kritisiert Transferpolitik des HSV

Von Elvis Velesovic
Die Eintracht steht nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten auf Platz zwei
© Getty

Heribert Bruchhagen hat die Transferpolitik des Hamburger SV scharf angegriffen. Der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt ist empört darüber, dass Hamburg mit Millionentransfers den schwachen Bundesliga-Start kaschieren will. Klubs wie die Eintracht blieben sportlich dabei auf der Strecke.

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"Der HSV hat keinen guten Start gehabt. Was passiert? Es werden für 23 Millionen Euro drei zusätzliche Spieler verpflichtet, um das alte sportliche Ranking wiederherzustellen", sagte Bruchhagen gegenüber "Sky".

"Es ist für uns enttäuschend, dass Vereine am Ende sportlich vor uns stehen, die auf ein negatives Eigenkapital noch Kredite packen", so Bruchhagen weiter.

In Frankfurt sei man nicht bereit, eine unmoralische Transferpolitik zu verfolgen. "Wir planen bei Eintracht Frankfurt mit einem ausgeglichenen Finanzetat und bleiben sportlich auf der Strecke. Wir sind bei Eintracht nicht bereit, auch nur einen Pfennig Schulden zu machen", erklärte Bruchhagen. Am Sonntag empfangen die Frankfurter den Hamburger SV (So., 17.15 Uhr im LIVE-TICKER).

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