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Fussball

Bochumer bleiben zuversichtlich

SID
Trotz der Niederlage im Relegations-Hinspiel bleibt Bochum zuversichtlich
© Getty

Trotz der unglücklichen 0:1-Niederlage im Hinspiel geht der VfL Bochum mit ungebrochener Zuversicht in das entscheidende Relegationsspiel am Mittwoch gegen Mönchengladbach.

Trotz der unglücklichen 0:1-Niederlage im Hinspiel geht der VfL Bochum mit ungebrochener Zuversicht in das entscheidende Relegationsspiel am Mittwoch gegen Borussia Mönchengladbach.

"An der Ausgangslage hat sich überhaupt nichts verändert. Die Chancen stehen wie schon vor dem Hinspiel 40:60, und mit der Unterstützung der Zuschauer ist am Mittwoch alles möglich. Ich erwarte ein spannendes Spiel, dessen Ausgang völlig offen ist", sagte Trainer Friedhelm Funkel am Montag.

Einsatz von Azaouagh fraglich

Funkel hofft, mit Ausnahme der Langzeitverletzten Matias Concha, Patrick Fabian und Kevin Vogt sowie des gesperrten Björn Kopplin aus dem Vollen schöpfen zu können. Wie schon im Hinspiel, in dem der VfL laut Funkel "uneingeschränkt das beste Spiel in dieser Saison" gemacht habe, ist der Einsatz von Mimoun Azaouagh (Sprunggelenkprobleme) fraglich.

"Zu ihm kann ich noch nichts Seriöses sagen. Wir müssen abwarten, wie sich sein Zustand in den verbleibenden Trainingseinheiten entwickelt", sagte Funkel, der für das Spiel "Vollgas bei kontrollierter Offensive" ankündigte. Ziel sei es, ein Tor zu schießen und kein Gegentor zu bekommen: "Danach sehen wir weiter."

Seine Mannschaft wisse, worum es gehe, und sie werde alles tun, um ihren Traum zu verwirklichen, sagte Funkel: "Wir haben die Chance dazu, und wir wollen sie nutzen." Für Kopplin wird Paul Freier auf der rechten Seite der Viererkette zum Einsatz kommen, wer den Ex-Nationalspieler offensiv vertritt, ließ Funkel offen.

"Kick" aus unglücklicher Niederlage

Aus der unglücklichen Niederlage in Mönchengladbach, wo der VfL nach Ablauf der angezeigten Nachspielzeit das entscheidende Gegentor kassierte, wollen die Bochumer positive Energie ziehen.

"Das war schon sehr ärgerlich, und jeder Spieler wird sich daraus seinen Kick holen", sagte Kapitän Christoph Dabrowski: "Wir wollen dem Schiedsrichter zu so etwas am Mittwoch keine Möglichkeit geben und von vornherein entsprechend spielen."

Über die Kaderplanung für die kommende Saison machen die Bochumer wegen der ungewissen Zukunft noch keine konkreten Angaben. "Weil wir durch die Relegation in Zeitverzug geraten sind, haben wir zum einen oder anderen Interessenten den Kontakt verloren. Aber unabhängig davon, in welcher Liga wir spielen werden, werden wir eine schlagkräftige Mannschaft stellen", sagte Manager Thomas Ernst.

Ob ein Spieler im Falle eines Nicht-Aufstiegs den Klub definitiv verlasse, ließ Ernst offen. Der ehemalige VfL-Torwart plant mit Gesamtetats von 35 Millionen (1. Liga) beziehungsweise 22,5 Millionen Euro (2. Liga).

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