Die Besten der Saison: Tor und Abwehr

Von SPOX
Manuel Neuer war einer der überragenden Akteure dieser Saison
© Getty
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Die besten Rechtsverteidiger der Saison

1. Lukasz Piszczek (Borussia Dortmund): Kam vor der Saison von Absteiger Hertha als Backup für Patrick Owomoyela. Nach dessen Verletzung beim Meister rechts hinten gesetzt. Defensiv zuverlässig, offensiv deutlich aktiver als Owomoyela. Bereitete insgesamt sieben Treffer vor. Stand vom 5. bis 34. Spieltag immer 90 Minuten auf dem Platz. Die klare Nummer eins unter den Rechtsverteidigern der Liga.

2. Atsuto Uchida (FC Schalke 04): Kam nur schleppend in die Gänge. Etablierte sich dann aber als Rechtsverteidiger Nummer eins bei Schalke. Bildete zusammen mit Farfan eine starke rechte Seite. Suchte ständig den Weg nach vorne. In der Champions League mit guten Auftritten. Sicherte sich deshalb und dank starker Leistungen beim Asien-Cup Platz zwei in der Rangliste.

3. Philipp Lahm (Bayern München): Brauchte einige Zeit, um nach den Strapazen der Vorsaison seinen Rhythmus zu finden. Leistete sich zwar während der gesamten Saison kein katastrophales Spiel, aber eben auch kein überragendes. In einer verunsicherten Bayern-Mannschaft dennoch eine Stütze. Drei Liga-Treffer sind ordentlich, nur zwei Torvorlagen deutlich zu wenig. Wechselt in der neuen Saison womöglich wieder auf die linke Seite.

4. Andreas Beck (1899 Hoffenheim): Startete wie die gesamte Mannschaft stark in die Saison, ließ dann allerdings guten Spielen auch immer wieder schwache Auftritte folgen. Dennoch absolut unumstritten bei 1899. Stand 33 Mal auf dem Platz - immer über 90 Minuten. Als Kapitän mittlerweile auch zu einer Führungsfigur aufgestiegen. Deshalb auch im Ausland (v.a. Juventus Turin) begehrt.

5. Steven Cherundolo (Hannover 96): Erlebte seinen zweiten Frühling. Holte sich bei der WM mit den USA Selbstvertrauen und nahm das in die neue Spielzeit mit. Für 96 hinten rechts quasi unverzichtbar. Defensiv eine Bank und selbst gegen Top-Leute wie Ribery mit guten Leistungen. Offensiv kommt allerdings zu wenig. In 33 Partien weder Tor noch Vorlage sind schwach.

Weitere Kandidaten - alphabetisch sortiert:

Timothy Chandler (1. FC Nürnberg): Einer von Nürnbergs jungen Wilden. Verdrängte in der Rückrunde Juri Judt auf die Bank. Seine stärke: Dynamische Flankenläufe.

Sascha Riether (VfL Wolfsburg): Die Konstante in einem schwachen VfL-Team. Überzeugte als Allrounder in Abwehr und Mittelfeld. Debütierte in dieser Saison in der Nationalmannschaft.

Daniel Schwaab (Bayer Leverkusen): Gegen Ende als Innenverteidiger eingesetzt, agierte allerdings meist rechts hinten. Schnell und mit gutem Stellungsspiel. Offensiv aber zu harmlos.

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