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Fussball

Matchball auf dem Silbertablett

Von SPOX
Gibt' s zwischen Leverkusen und den Bayern noch ein Fernduell um die Champions League?
© Getty

Noch 180 Minuten lang geht die Bundesliga-Saison 2010/11. Eine erste Entscheidung ist mit dem Gewinn der Meisterschaft von Borussia Dortmund bereits letzte Woche gefallen. Alle weiteren Entscheidungen sind aber noch offen - am 33. Spieltag könnten sich aber einige Fragen klären.

Der Kampf um die Champions League

Drei Partien stehen dabei am Samstag im Fokus (15.15 Uhr im LIVE-TICKER). In Hamburg werden die Bayern auf dem Kiez vorstellig, was gleichzeitig auch die letzte Chance für St. Pauli im Kampf um den Klassenerhalt ist. Hannover muss in Stuttgart ran, Bayer Leverkusen empfängt im letzten Heimspiel des Jahres den Hamburger SV.

Die Ausgangslage: Leverkusen (64 Punkte, Tordifferenz: +19) fehlt noch ein Sieg, um den zweiten Platz und damit die direkte Qualifikation perfekt zu machen. Gegen einen HSV ohne jegliche Ambitionen und mit zuletzt nur zwei Punkten aus fünf Spielen darf man getrost von einem Matchball auf dem Silbertablett sprechen.

Die Bayern wollen auch gar nicht nach Leverkusen schauen, um sich das letzte Fünkchen Hoffnung auf Platz zwei zu wahren. "Wir sollten uns auf unsere Aufgaben konzentrieren, ich rechne nicht mit der Hilfe von anderen", sagt Trainer Andries Jonker.

Fünf Zähler beträgt der Rückstand auf Leverkusen, bei 59 Punkten und einer Tordifferenz von +33 haben die Bayern aber immerhin auch zwei Punkte Vorsprung auf Hannover 96 (57, Tordifferenz: +3). Die Niedersachsen hoffen noch leise auf die Königsklasse. "Alles ist noch möglich", sagt Top-Stürmer Didier Ya Konan.

Die Szenarien: Gewinnt Bayer, ist der zweite Platz sicher. Bei einem Remis oder einer Niederlage muss Leverkusen auf einen Ausrutscher der Bayern in Hamburg hoffen.

Die Bayern wiederum können mit Platz drei alles klarmachen - vorausgesetzt der Rekordmeister siegt in Hamburg und Hannover gewinnt nicht beim VfB. Hannover selbst kann die Bayern bei günstiger Konstellation ein- oder sogar überholen. Sehr wahrscheinlich ist das aber nicht.

Sonst so: Alle drei Mannschaften können aus dem Vollen schöpfen, bis auf eine handvoll Langzeitverletzter sind alle an Bord. "Es wird Zeit, wieder Spielfreude und Leidenschaft zu zeigen", fordert Bayer-Kapitän Simon Rolfes. "Dann werden wir das klarmachen!"

Für Jupp Heynckes wird es nach zwei Jahren das letzte Heimspiel auf der Bayer-Bank. Für St. Paulis Holger Stanislawski das letzte Heimspiel am Millerntor nach 18 Jahren! Andries Jonker dagegen wird zum ersten Mal überhaupt die Atmosphäre auf St. Pauli erleben.

In Hannover haben ganz neue Trainingsmethoden Einzug gehalten: Constant Djakpa wurde am Donnerstag besonders bissig zum Laufen animiert - von Steven Cherundolos Hund.

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