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Fussball

Jefferson Farfan: Italien oder Schalke?

Von SPOX
Jefferson Farfan wird wohl auch in der kommenden Saison beim FC Schalke 04 spielen
© Getty

Zur Zukunft von Schalke-Stürmer Jefferson Farfan gibt es unterschiedliche Aussagen. Der FC Bayern und Benfica nähern sich angeblich wegen Fabio Coentrao weiter an. HSV-Keeper Frank Rost soll Hertha BSC angeboten worden sein. Dortmunds Shinji Kagawa und Nürnbergs Julian Schieber kommen einem Comeback näher.

Farfan-Wirrwarr: "Ich habe eine Entscheidung getroffen und werde Schalke verlassen. Ich werde nach Italien gehen, um dort den nächsten Schritt meiner Karriere zu machen." Diesen Satz soll Schalkes Jefferson Farfan gegenüber der italienischen Zeitung "Tuttosport" fallen gelassen haben. Berater Raul Gonzalez Jordan dementiert umgehend: "Jefferson hat das nicht gesagt! Er ist sehr zufrieden mit seinem neuen Trainer und denkt an die Champions League. Es gibt schon Gespräche über eine Vertragsverlängerung." Da passt ins Bild, was S04-Manager Horst Heldt sagt: "Wir hatten ein sehr gutes Gespräch mit Jeffersons Berater. Und auch Farfan hat sich sehr gut mit Ralf Rangnick unterhalten. Dabei ging es vor allem darum, die Vergangenheit aufzuarbeiten", erklärte Heldt gegenüber der "Bild". Sieht also doch gut aus für die Knappen.

Asa-Rückkehr bei Abstieg: Horst Heldt erklärte gegenüber der "Westfalenpost", dass Gerald Asamoah möglicherweise zu den Knappen zurückkehren könnte: "Wenn St. Pauli absteigt, ist Gerald wieder ein Blauer." Am Freitag bestreiten beide Teams den Auftakt zum 28. Spieltag.

Coentrao bald in München? Wie die portugiesische Zeitung "Ojogo" berichtet, sollen die Gespräche zwischen dem FC Bayern und Benfica wegen Fabio Coentrao bereits weit fortgeschritten sein. Der Linksverteidiger, der bei Portugals Meister noch einen Vertrag bis 2016 besitzt, soll demnach 25 Millionen Euro kosten.

Jarolim nicht zum Rivalen: David Jarolim war in der Vorsaison noch Kapitän beim Hamburger SV, aktuell sitzt er nur noch auf der Bank. Daher macht er sich Gedanken über seine Zukunft und will seinen Berater zu Gesprächen mit dem HSV schicken. Angesprochen darauf, ob er sich einen Wechsel zu Werder Bremen, das angeblich interessiert sein soll, vorstellen kann, sagte der Tscheche in der "Morgenpost": "Ehrlich gesagt, kann ich mir das nicht vorstellen. Die Rivalität war in den letzten Jahren einfach zu groß."

Rost zur Hertha? Der Vertrag von Torwart Frank Rost beim HSV läuft am Saisonende aus. Nun will die "Bild" erfahren haben, dass Rost schriftlich bei Hertha BSC angeboten wurde. Rost selbst hat davon keine Ahnung: "Ich bleibe dabei, dass ich in meiner Karriere nicht mehr in der Bundesliga wechsele. Ich habe mich nicht bei Hertha angeboten. Wenn es ein Angebot gäbe, dann würde ich das selbst machen." Die angebliche Offerte soll von Berater Rene C. Jäggi unterzeichnet worden sein, der Rost schon Anfang 2007 von Schalke an die Elbe vermittelt hatte.

4 Kölner und die Zukunft: Kölns Sportdirektor Volker Finke hat derzeit einige Baustellen, die er abarbeiten muss. Mato Jajalo, vom AC Siena ausgeliehen, soll bleiben. Da die festgeschriebene Ablösesumme allerdings stolze drei Millionen Euro beträgt, kommt wohl nur ein erneutes Leihgeschäft infrage. Bei Christian Eichner hängt alles vom sportlichen Erfolg des FC ab. "Mit beiden Spielern werden Gespräche geführt. Bei Eichner ist die Entscheidung stark an den Klassenerhalt gekoppelt, aber er fühlt sich pudelwohl und würde gerne bleiben", sagt Trainer Frank Schaefer. Auf Trennung stehen die Zeichen bei Fabrice Ehret und Wilfried Sanou, der in Köln kaum mehr zum Zuge kommt. Ehrets Vertrag verlängert sich nur dagegen nur dann, wenn der Franzose 25 Spiele über 20 Minuten absolviert hat - derzeit steht er bei 19. "Wir müssen die kurzfristige Entwicklung abwarten. Die Konkurrenz ist groß, aber er darf sich nicht hängenlassen und muss die Situation annehmen", sagt Schaefer.

Kagawa trainiert: Nach seinem Mittelfußbruch hat Dortmunds Shinji Kagawa wieder erste Laufeinheiten absolviert. 26 Minuten hat die Einheit gedauert, die Belastung soll nach und nach gesteigert werden. "Es war ein schönes Gefühl. Man muss sich zügeln, ich darf es nicht übertreiben", sagte der Japaner den "Ruhr Nachrichten". 

Schieber vor Rückkehr: Die Genesung von Nürnbergs Goalgetter Julian Schieber (sieben Toren, acht Vorlagen) schreitet gut einen Monat nach seinem Meniskusriss planmäßig voran: "In den nächsten Tagen werde ich weiter Kraft und Ausdauer trainieren, eventuell nächste Woche wieder mit dem Ball arbeiten. Vielleicht klappt's in zweieinhalb Wochen gegen Lautern." Spätestens beim folgenden Heimspiel gegen Mainz will der Stürmer wieder mit von der Partie sein.

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