Die Besten der Liga: Torhüter und Abwehr

Von SPOX
Schalkes Schlussmann Manuel Neuer fiel nicht wie viele Kollegen nach der WM ins Leistungsloch
© Getty
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Die besten Rechtsverteidiger der Saison

1. Christian Träsch (VfB Stuttgart): Sieht sich als Sechser, wurde aber genauso oft am rechten Flügel oder eben als Rechtsverteidiger eingesetzt. Eine der wenigen Positiv-Erscheinungen des VfB, zeigt auf jeder Position seine Wertigkeit. Taktisch bestens geschult, außerdem emsig und mit Zug zum Tor.

2. Philipp Lahm (FC Bayern): Anfangs war die WM-Müdigkeit zu bemerken, mittlerweile aber wieder bissiger und dynamischer. Dass ihm in Gladbach das Tor gelang, war kein Zufall. Könnte dennoch etwas mehr nach vorne machen.

3. Andreas Beck (1899 Hoffenheim): Die Ernennung zum Kapitän gab ihm spürbar Sicherheit. Blühte vor allem anfangs auf und wurde zweimal in die SPOX-Elf berufen, ihm fehlt aber wie der gesamten Mannschaft die Konstanz. Nur ein Assist ist für jemanden mit soviel Offensivgeist zu wenig.

4. Patrick Owomoyela (Bor. Dortmund): Kommt verletzungsbedingt seit dem 6. Spieltag nicht zum Einsatz, bis dahin jedoch mit meist guten Spielen, auch wenn er nach wie vor nicht die verdiente Wertschätzung in der Öffentlichkeit erfährt.

5. Sebastian Jung (Eintracht Frankfurt): Erst 20 Jahre alt, spielt aber wie ein alter Hase. Nicht unbedingt der Talentierteste, ist jedoch ein Vorbild an Disziplin und harmoniert gut mit Vordermann Ochs.

Weitere Kandidaten - alphabetisch sortiert:

Steven Cherundolo (Hannover 96): Bei der WM bereits gut, tritt dominanter auf als letzte Saison, nicht nur weil er der Kapitän ist. Wie sein Gegenüber Schulz extrem wichtig im Spielaufbau.

Florian Heller (FSV Mainz 05): Konkurriert mit dem biederen Zabavnik um den Stammplatz. Hinten nicht ganz so sicher, dafür immer um Impulse nach vorne bemüht.

Juri Judt (1. FC Nürnberg): Eigentlich ein durchschnittlicher Zweitliga-Profi. Beweist jedoch, dass mit einer nüchternen und verlässlichen Spielweise selbst die Bundesliga machbar ist.

Carsten Rothenbach (FC St. Pauli): Ähnlich wie Judt: Statt spektakuläre Dribblings am rechten Flügel regiert die effektive Nüchternheit.

Daniel Schwaab (Bayer Leverkusen): Hat sich rechts hinten fest gespielt. Wusste zu gefallen, ohne jedoch für die Highlights zu sorgen. Mann der Zukunft.

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