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Fussball

Kehrt Timo Hildebrand zum VfB zurück?

Von SPOX
Timo Hildebrand spielte bereits von 1999 bis 2007 für den VfB Stuttgart in der Bundesliga
© Getty

Der VfB Stuttgart ist auf der Suche nach einem Nacholger für Jens Lehmann. Pascal Zuberbühler, Michael Rensing und Jaroslaw Drobny waren bislang die heißesten Kandidaten. Doch nun soll auch Timo Hildebrand von 1899 Hoffenheim eine Option für den VfB-Kasten sein.

Beim VfB Stuttgart rücken nach Jens Lehmanns jüngsten Eskapaden nun dessen Stellvertreter Sven Ulreich und Alexander Stolz ins Rampenlicht. Vorerst. Denn die beiden Ersatzkeeper sind wohl nur Zwischenlösungen und bald wieder von der großen Bühne Bundesliga verschwunden.

"Wir werden im Sommer auf jeden Fall einen Torhüter holen", gab VfB-Manager Horst Heldt Einblick in die Transfervorhaben der Schwaben. Heldts Aussage gepaart mit der Tatsache, dass sich Neu-Trainer Christian Gross zuletzt vehement für Lehmann stark gemacht hat, zeigt das begrenzte Vertrauen der VfB-Verantwortlichen in Ulreich und Stolz.

Doch wer wird der neue Mann im Stuttgarter Kasten? Laut den "Stuttgarter Nachrichten" zeichnet sich eine Rückkehr von Timo Hildebrand ab. Der Vertrag des Hoffenheimer Keepers verlängert sich nur dann automatisch, wenn der 30-Jährige auf eine bestimmte Anzahl von Spielen kommt.

Rangnick kritisiert Hildebrand

Zwar bestritt Hildebrand bisher alle Partien für Hoffenheim, doch aktuell muss er aufgrund einer Infektion mit dem H1N1-Virus eine Zwangspause einlegen. 1899-Manager Jan Schindelmeiser geht zwar davon aus, "dass sich Hildebrands Vertrag im Sommer verlängert", aber für den VfB wäre auch ein Herauskaufen des Keepers aus seinem Vertrag eine Option.

Zumal sich Trainer Ralf Rangnicks Begeisterung über Hildebrands jüngste Vorstellungen in Grenzen hält. Nach seinem Patzer im Spiel gegen Frankfurt kritisierte Rangnick seine Nummer eins öffentlich: "Da ist Luft nach oben. Er muss sich weiter verbessern. Das Gegentor in Frankfurt gehört nicht in die Kategorie unhaltbar."

Drobny und Rensing auf der Liste

Neben dem Schweizer Nationalkeeper Pascal Zuberbühler, der zurzeit beim FC Fulham nur auf der Bank sitzt, rauschen bereits seit geraumer Zeit die Namen Michael Rensing und Jaroslaw Drobny im Blätterwald.

Der Hertha-Keeper galt bislang als der realistischste Kandidat. Sein Vertrag in der Hauptstadt läuft zum Saisonende aus und die sportliche Situation der Berliner macht eine Verlängerung nahezu unmöglich.

Auch Rensings Vertrag bei den Bayern endet im Sommer. Gleich zweimal scheiterte der 25-Jährige an der Aufgabe, Stammtorhüter beim FCB zu werden. Er wolle "bei einem neuen Verein zeigen, wie gut ich bin", bekräftigte Rensing zuletzt mehrfach.

Timo Hildebrand im Steckbrief

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