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Fussball

"Bin froh, dass ich nicht ausgepfiffen wurde"

SID
Durch den klaren Sieg gegen Hannover ist Louis van Gaal nun etwas aus der Schusslinie
© Getty

Louis van Gaal zeigte sich nach dem Sieg in Hannover doppelt glücklich. Beim VfB findet man klare Worte nach dem Debakel in Leverkusen. Hertha BSC verliert und verliert, doch Friedhelm Funkel ist mit seinem Latein noch lange nicht am Ende. Bruno Labbadia bemängelt den Mut seiner Spieler. Und Edin Dzeko ist mit dem Schiedsrichter unzufrieden.

Louis van Gaal (Trainer FC Bayern München)...

...nach dem 3:0-Sieg bei Hannover 96: "Ich habe ein sehr starkes Mittelfeld gesehen. Und wir haben Stürmer, die Tore schießen. Wir hatten eine sehr gute Woche: Wir sind wieder zurück in der Champions League und in der Tabelle. Ich war froh, dass ich bei der Jahreshauptversammlung nicht ausgepfiffen wurde. Es ist wichtig, dass die Ruhe zurückkehrt. Der heutige Sieg und der gegen Haifa bringen uns zurück in die Lage, wo Bayern München stehen muss."

...über den in den Kader zurückgekehrten Luca Toni: "Ich habe viele Verletzte und er hat einen Kontrakt unterschrieben. Er hat sich nicht entschuldigt. Und das wird er auch nicht machen. Noch gilt die Reihenfolge: Erst die Interessen unseres Klubs, dann die der Mannschaft, dann erst van Gaal. Ich bin immer der Tiefste."

Christian Nerlinger (Sportdirektor FC Bayern München)...

...über sein erstes Spiel in alleinverantwortlicher Position: "Die Jahreshauptversammlung am Freitag war eine Dokumentation nach außen hin. Der Einfluss von Uli Hoeneß wird nach wie vor groß sein. Man wird nicht von heute auf morgen neue Strukturen im Verein haben. Das ist eine Entwicklung. Ich bin froh, in diese Verantwortung hineinwachsen zu dürfen. Es ist eine sehr schöne Herausforderung, die ich mir absolut zutraue. Es ist wichtig, dass ich intern gute Arbeit leiste und mir ein Profil verschaffe. Medial ist es nicht möglich, eine Person wie Uli Hoeneß zu ersetzen."

...über seinen Arbeitgeber: "Ich hätte mir gewünscht, dass bei unserer Jahreshauptversammlung mehr als 5000 Mitglieder gewesen wären und auch die gesamte Mannschaft anwesend gewesen wäre. Da hat man gesehen, was das für ein besonderer Verein ist. Das war ein guter Ausgangspunkt für uns, noch mal einen Endspurt zu starten."

...über den rebellierenden Angreifer Luca Toni: "Es hat eine Geldstrafe gegeben, die auch eine ordentliche Höhe hatte. Für mich ist das Thema Luca Toni erledigt. Er war heute wieder im Kader. Das heißt auch: Die Probleme, die er anscheinend mit dem Trainer hatte, scheinen ausgeräumt."

Markus Babbel (Teamchef VfB Stuttgart)...

...nach der 0:4-Niederlage in Leverkusen: "Was ich nicht leiden kann, ist, wenn man ängstlich ist und die Ausreden beim Nebenmann sucht. Das kann ich nicht haben. Jetzt zeigt sich: Wer stellt sich der schwierigen Situation. Da werde ich jetzt genau hinschauen, wer dafür geeignet ist. Und dementsprechend werde ich am Samstag aufstellen."

...über das Spiel: "Wir sind unheimlich enttäuscht von der Art und Weise, was heute stattgefunden hat. Hingefallen sind wir oft genug. Jetzt gilt es mal länger aufzustehen, nachhaltig in der Spur zu bleiben und diese Leistung wie in Glasgow öfter zu zeigen. Das muss ich von der Mannschaft auch verlangen können. Wenn man solche Fehler gemacht hat, wie wir heute gemacht haben, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass man dort steht, wo wir heute stehen."

Horst Held (Vorstand VfB Stuttgart)...

...über die Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben teilweise überheblich agiert und nicht die Tugenden an den Tag gelegt, die eine Mannschaft an den Tag legen muss, wenn sie im Abstiegskampf steckt."

Serdar Tasci (VfB Stuttgart)...

...nach dem Spiel: "Wir haben einfach einen Scheiß gespielt, von der ersten bis zur letzten Minute. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen."

Patrick Helmes (Bayer 04 Leverkusen)...

...über sein Comeback: "Es ist alles perfekt verlaufen. Ich habe fünf Monate darauf hingearbeitet, heute hier zu sein. Es wird nach und nach etwas mehr. Wichtig ist für mich, in der Rückrunde topfit zu sein. Ich bin gerade erst frisch zurück von einer langen Verletzung. Da stelle ich mich gerne hinten an. Die nächsten drei Spiele sind für mich ideal, um etwas Praxis zu sammeln. Dann kommt die Winterpause."

Stefan Kießling (Bayer 04 Leverkusen)...

...über das Spiel: "Wir haben die erste Viertelstunde ein bisschen gebracht, um ins Spiel zu kommen. Dann hat man gesehen, wie wir Fußball spielen können."

...über den weiteren Saisonverlauf: "Wir haben aus der Vorsaison gelernt. Dass wir irgendwann eine Niederlage haben werden, wird kommen. Wenn man sieht, wie wir Fußball spielen, wie der Zusammenhalt, wie die Harmonie in der Mannschaft ist, gibt es überhaupt keinen Grund, einzubrechen. Und dann werden wir wieder rauskommen, wenn so was passiert."

Friedhelm Funkel (Trainer Hertha BSC)...

...über die 1:3-Heimpleite gegen Eintracht Frankfurt: "Bei mir ist keine Ratlosigkeit. Wir haben schlecht gespielt, aber es war kein Offenbarungseid. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir wollten. Die Mannschaft ist heute mit der Situation einfach nicht klar gekommen. Wir waren sehr nervös, wir hatten viele Abspielfehler. Dass die Zuschauer 20 Minuten vor Schluss das Stadion verlassen haben, kann ich nachvollziehen, weil die Leistung nicht gut war, aber längst kein Offenbarungseid. Wir alle haben uns das anders vorgestellt."

...über den letzten Tabellenplatz: "Wenn man ratlos wäre, wäre das fatal. Ich muss diese Situation in den nächsten Tagen ganz klar analysieren. Wir müssen uns vor dem Spiel am Donnerstag bzw. am Sonntag auf Schalke einiges einfallen lassen. Und das werden wir tun."

Steve von Bergen (Hertha BSC) nach dem Spiel: "Wir haben schon gezeigt, dass wir die Punkte holen können. Aber dafür müssen wir kämpfen. Wir können das schaffen. Aber müssen auf den Platz gehen und um unser Leben kämpfen. Es geht um Hertha, um den gesamten Verein."

Patrick Ochs (Eintracht Frankfurt) nach dem Spiel: "Es gab auch Spiele, wo ich viele Fehler gemacht habe. Da schimpft mich dann auch keiner aus. Von daher muss ich auch nach so einem Spiel bescheiden bleiben."

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV)...

...über das 1:1 bei Mainz 05: "Manko war für mich, dass wir in der zweiten Halbzeit unsere Konter nicht gut ausgespielt haben. Wir hatten etliche Möglichkeiten, drei gegen drei, wo wir nicht den Mut hatten, eins gegen eins zu gehen oder den Pass reinzuspielen. Da hätten wir heute den Mainzern den K.o.-Stoß versetzen können."

...über die Eckball-Fehlentscheidung unmittelbar vor dem Mainzer Ausgleichstreffer: "Ich habe mir abgewöhnt, mich darüber zu ärgern. Das sind alles Dinge, mit denen wir leider leben müssen. Wir suchen vielmehr die Dinge bei uns. Nach der Führung hätten wir mit der Spielstärke, die wir haben, klarer umgehen und den K.o.-Stoß versetzen müssen."

...über die Verletzung von Eljero Elia: "Wir wollen keine Prognose abgeben. Er hat eine Knöchelverletzung. Wie schwerwiegend die ist? Wir müssen erst den Montag abwarten."

Andreas Ivanschitz (FSV Mainz 05) nach dem Spiel: "Wir haben bis zum Schluss daran geglaubt, noch einen Punkt zu holen oder das Spiel zu drehen und ich denke über 90 Minuten gesehen ist das auch verdient."

Andreas Beck (1899 Hoffenheim) nach der 1:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund: "Es war eine unnötige Niederlage. Wir wussten, was uns erwartet, wir wussten, wie wir die Dortmunder knacken können. In der ersten Halbzeit haben wir richtig schlecht gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir besser ins Spiel gefunden. Aber ich würde schon sagen, dass wir verdient verloren haben."

Neven Subotic (Borussia Dortmund) nach dem Spiel: "Wir waren einfach heiß. Wir sind richtig rausgekommen, haben von der ersten Minute an Dampf gemacht. Die Hoffenheimer sind damit nicht klar gekommen. Auch in der zweiten Halbzeit sind wir voller Feuer und Energie rausgekommen. Das Spiel kann höher ausgehen, aber drei Punkte sind in Ordnung."

Edin Dzeko (VfL Wolfsburg) über das 2:2 bei Werder Bremen: "Bis zur 92. Minute führen wir 2:1 - und dann so ein Tor... Warum? Wegen so einem Mann."

...über das Handspiel von Mesut Özil vor dem 2:2-Ausgleich: "Das ist schon das zweite Mal hintereinander passiert. Erst gegen Mainz - und heute auch. Das war klares Handspiel vor dem zweiten Tor. Was soll ich schon sagen? Schon wieder Pech für uns. Das Handspiel muss gepfiffen werden. Dann gibt es keine Ecke mehr, dann ist das Spiel vorbei."

Torsten Frings (Werder Bremen) nach dem Spiel: "Wir haben das ganze Spiel im Griff gehabt. Wolfsburg hatte nur zwei Chancen und hat sie genutzt. Wir hatten unzählige Chancen und haben sie nicht gemacht. Aber wenn man bis zur 90. Minute durch eigene Fehler hinten liegt, kann man mit dem einen Punkt zufrieden sein."

Michael Oenning (Trainer 1.FC Nürnberg) nach der 0:1-Heimniederlage gegen Freiburg: "So Spiele sind klar: Man verkrampft irgendwann. Wir haben in der zweiten Halbzeit nur in des Gegners Hälfte gespielt. Da sind die Räume sehr eng. Da geht es um Kleinigkeiten."

Stefan Reisinger (SC Freiburg) über die Heimschwäche und Auswärtsstärke des Aufsteigers: "Ganz ehrlich. Das ist mir scheißegal. Wenn wir die nötigen Punkte nur auswärts hohlen und am Ende nicht absteigen, ist mir das auch recht."

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