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Von Aufgezeichnet von Haruka Gruber
Mainz holte "Schnäppchen" Ivanschitz für 500.000 Euro Leihgebühr plus Kaufoption aus Athen
© Getty

"So gut, wie noch nie."

von Peter Linden (Kronen Zeitung)

Ich kenne Andi seit fast genau zehn Jahren - aber ich habe nicht geglaubt, dass ihm der Durchbruch in Deutschland so schnell gelingt. Wir müssen nicht darüber reden, dass er über fußballerische Klasse verfügt, aber in der Bundesliga geht es doch anders zu als in Griechenland.

Andi ist nach wie vor der freundliche Bursche von nebenan. Der Traum aller Schwiegermütter. Vielleicht war er aber lange Zeit zu nett. Er ist ein wohlerzogenes Kind - und wohlerzogene Kinder bekommen Probleme, wenn sie es mit Männern zu tun bekommen. Jetzt wirkt er selbstbewusster, steht voll im Saft und spielt so gut wie noch nie in seinem Leben.

Umso unverständlicher ist es, dass Didi Constantini ihn nicht berücksichtigt. Dass Andi nicht nominiert wurde, als er in Athen keine Einsätze bekam, war noch verständlich. Aber jetzt? Constantini hat Andi unterstellt, dass er einen Stammplatz gefordert hätte. Wer Andi kennt, weiß, dass er so etwas nie machen würde.

Mittlerweile haben sich zumindest die Fans mit Andi versöhnt. Wer es in Deutschland schafft, ist in Österreich ein gehobener Mensch, egal ob die Rapid-Anhänger noch immer sauer auf ihn sind, weil er 2006 zu Red Bull Salzburg ging. Wenn es um Andi geht, sind die Österreicher himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. So war es immer, und so wird es wohl auch immer sein. Das ist Österreich.

 

Andreas Herzog (Österreichs U-21-Trainer): "Ivanschitz hat das Größte geschafft"

Peter Altmann (LAOLA1.at): "Vergleichbar mit dem jungen Sebastian Deisler"

Alexander Huber (Kurier): "Der Sündenbock für alles"

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