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Fussball

Friedrich: "Ich kann mich nur entschuldigen"

SID
Arne Friedrich war fassungslos über die Leistung der Hertha gegen Freiburg
© Getty

Arne Friedrich konnte sich nach dem Debakel gegen Freiburg nur bei allen entschuldigen. Michael Frontzeck spricht von einem Lernprozess und Markus Babbel ist in der schwierigsten Situation seiner Trainerlaufbahn.

Arne Friedrich (Hertha BSC Berlin):

...nach dem Spiel: "Ich kann mich für meine eigene Leistung nur entschuldigen, ich kann mich für die Leistung meiner Mannschaft entschuldigen und mich bedanken für die Unterstützung der Fans. Denn bei einem 4:0 zu Hause gegen Freiburg, dass sie so hinter uns stehen, ist unglaublich. Es gibt keine Entschuldigung für unser aller Verhalten. Ich entschuldige mich in meinem Namen und im Namen der Mannschaft für diese desolate Leistung!"

Michael Preetz (Manager Hertha BSC Berlin):

... über die Leistung: "Es gibt in der Tat keine Erklärung für die erste Halbzeit, die die Mannschaft abgeliefert hat. Es ist klar: Wir haben einen schlechten Start in die Saison gehabt, wir haben viele Spiele gehabt, die wir unnötig abgegeben haben."

... über Torwart-Debütant Burchert: "Wir haben es unserem Debütanten im Tor heute sehr schwer gemacht. Der Junge konnte einem sehr leid tun."

... über Favre: "Wir wissen doch, wie es ist im Fußball: Wenn die Ergebnisse ausbleiben, dann muss man sich solchen Fragen stellen. Ich möchte an die erfolgreichen zwei Jahre von Lucien Favre erinnern. Wir sind davon überzeugt, dass er der richtige Trainer bei Hertha BSC Berlin ist."

Stefan Kießling (Bayer 04 Leverkusen):

...nach dem Spiel: "Für uns war es wichtig, zu Null zu spielen, das haben wir geschafft. Wir sind zufrieden mit dem 0:0, wir sind noch ungeschlagen. Jetzt kommt ein schwieriges Auswärtsspiel in Köln und da können wir wieder drei Punkte holen und uns dann auch wieder oben festsetzen."

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV):

...über die Auswirkungen der Niederlage in Wien: "Die Mannschaft hat sich nicht irritieren lassen. Wir haben heute gewusst, auf welchen Gegner wir treffen. Wir wollten aus einer guten Ordnung spielen, das haben wir getane, Ich denke, dass wir das Spiel hätten gewinnen können, also war es eine sehr gute Reaktion. Wir hatten davor nur positive Nachrichten über uns, deshalb können wir auch mal mit etwas Negativem umgehen,

Oka Nikolov (Torhüter Eintracht Frankfurt):

...über das Gegentor: "Ja, da stelle ich mich etwas doof an. Wenn ich den Ball abklatschen lasse, dann zur Seite. Ganz klar!"

Ralf Rangnick (Trainer 1899 Hoffenheim)

...nach dem Spiel: "Wir haben eine unterirdische erste Halbzeit gespielt, die noch schlechter war, als die in Hannover. Und das will was heißen. Dass man so ein Spiel noch dreht, passiert nicht alle Tage. Wir haben eine klasse zweite Halbzeit gespielt, aber die erste muss ich auch erst mal noch sacken lassen."

Michael Frontzeck (Trainer Borussia Mönchengladbach)

...nach dem 2:4 gegen 1899 Hoffenheim: "Wir sind noch im Lernprozess. Aber wir sollten uns nicht daran gewöhnen, dass wir Spiele aus der Hand geben, die wir gut gestalten und nach denen wir als Sieger vom Platz gehen müssten."

Markus Babbel (Teamchef VfB Stuttgart)

...über die 0:2-Heimniederlage gegen den 1.FC Köln: "Die Gegentore waren viel zu einfach. Solche Fehler darf man sich in dieser Liga nicht erlauben. Darüber hinaus haben wir es einfach nicht verstanden, sicheres Passspiel abzuliefern und gegen die defensiv spielenden Kölner Geduld mitzubringen. Ich habe schon gesehen, dass die Jungs wollten. Aber die Beine wurden immer schwerer. Als man gemerkt hat, dass die Kölner nicht nachlassen, hätte ich schon erwartet, dass wir noch aggressiver das Tor erzwingen wollen. Das haben wir nicht geschafft. Es waren immer nur kurze Phasen, in denen wir gut waren. Aber es war nicht zwingend genug über 90 Minuten."

...über seine persönliche Situation: "Es ist mit Sicherheit meine schwierigste Situation als Trainer. Da habe ich noch nicht so viel Erfahrung. Ich habe aber das große Glück, das als Spieler schon miterlebt zu haben. Da war es auch nicht andern. Insofern ist das keine neue Situation für mich, sondern nur von einen anderen Sichtweise aus."

...über die derzeitigen Probleme: "Man sieht, wie schwer die Beine werden. Es fehlen der klare Blick und die Leichtigkeit. Es ist die Aufgabe der nächsten Woche, dass wir zurück zu der Basis finden, die uns stark gemacht hat, in der die Mannschaft sehr leidenschaftlich war und die Ärmel hochgekrempelt hat. An diese Tugend müssen wir uns zurückerinnern. Die haben uns in die Erfolgsspur gebracht. Im Moment sind wir nicht bereit, den letzten Zentimeter abzugrasen, um erfolgreich zu sein."

...über sein Rotationsprinzip: "Wir haben bisher immer relativ Spieler gewechselt. Aber die Mannschaft hat damit Probleme gehabt. Jetzt müssen wir versuchen, eine Mannschaft zu finden, die möglichst schnell ein Erfolgserlebnis vorzuweisen hat."

O-Ton-Service Sky/6.Spieltag Fußball-Bundesliga/VfB-Teamchef Markus Babbel: "Die schwierigste Situation meiner Trainerlaufbahn"

Zvonimir Soldo (Trainer 1.FC Köln)

...nach dem Spiel: "Ich hätte es nicht gedacht, dass wir gewinnen. Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen."

Christopher Schorch (1.FC Köln)

...nach dem Spiel: "Wir haben heute für unsere Fans und unseren Trainer gespielt. Gerade für ihn. Der Sieg ist auch mit für ihn."

Louis van Gaal (Trainer FC Bayern München)

...über Daniel van Buytens Siegtreffer zum 2:1 gegen den 1.FC Nürnberg: "Ich habe mich über das Tor gefreut. Wenn man so verteidigt wie der Gegner, dann müssen wir den Ball hineinbringen. Das hat Robben gemacht, und dann haben wir ein schönes Tor geköpft."

Daniel van Buyten (FC Bayern München)

...nach dem Spiel: "Es war nicht einfach. Wir hatten schwere Beine, es war ein wenig schwierig wegen der vielen Reiserei. Wir dürfen jetzt nicht an die Wiesn denken. Wir werden unsere Party haben, aber wir haben viele Spiele vor uns und wollen unsere Konzentration nicht verlieren."

...über seinen persönlichen Leistungsaufschwung: "Ich glaube, dass ich in den Spielen, in denen ich zum Einsatz kam, bewiesen habe, dass man auf mich zählen kann. Dieses Jahr ist es etwas anders. Der Trainer glaubt an mich. Jede Gelegenheit, die ich habe, auf dem Platz zu sein, versuche ich, das zurückzugeben und das Beste daraus zu machen. Ich bin natürlich froh über mich, aber als erstes zählen die Mannschaft und der FC Bayern. Wir wollten wieder nach oben. Wir haben schon genug Punkte verschenkt."

...über die Münchner Abwehrleistung: "In den letzten vier Spielen haben wir nur zwei Gegentore kassiert und haben gegen gute Gegner gespielt. Wir werden immer weiter üben. Wir wissen auch, dass wir in den nächsten Spielen und in den nächsten Wochen noch stärker werden."

Eric Maxim Choupo-Moting (1.FC Nürnberg)

...nach dem Spiel: "Ich freue mich natürlich über mein Tor. Aber ich bin schon enttäuscht, dass wir nicht das 1:1 gehalten haben. Am Ende hat die spielerische Klasse der Bayern überwogen. Es ist okay so. Wir haben uns reingehängt. Wir versuchen weiter so zu machen und dann wird es weiter aufwärts gehen."

Andreas Bergmann (Trainer Hannover 96)

...nach dem 1:1 gegen Borussia Dortmund: "Meine Mannschaft hat wieder sehr aufopferungsvoll gekämpft, aber wir sind nicht so richtig ins Fußballspielen hineingekommen."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund)

...nach dem Spiel: "Das Unentschieden nehmen wir mit. Das ist nicht das, was wir ganz genau vor hatten. Aber die Mannschaft hat leidenschaftlich gekämpft und versucht, sich in die Spur zurückzukämpfen. Da habe ich heute Ansätze gesehen. Wir haben nicht viel zugelassen, haben diszipliniert gespielt und Großchancen gehabt."

Andre Schürrle (Mainz 05)

...nach seinem Doppelpack beim 3:2-Sieg in Bochum: "Wenn man so gute Mitspieler hat, die einem die Bälle so gut auflegen, dann braucht man sie nur noch reinschieben."

Marcel Koller (Trainer VfL Bochum)

...über die Fankritik: "Das ist in dem Sinne nichts Neues. Ich habe das schon öfter über mich ergehen lassen müssen. Jetzt ist es so, dass ich nach Lösungen suchen muss, wie man die Jungs wieder aufstellen und das nächste Spiel angehen kann." Über seine persönliche Situation: "Das ist nicht meine Entscheidung. Ich denke, dass ich weiter machen werde."

Thomas Ernst (Vorstand Sport VfL Bochum)

...über das Spiel: "Das müssen wir erst einmal sacken lassen und verdauen. Das war ein ganz bitterer Rückschlag für uns. Wir hatten uns viel vorgenommen. Wir haben jetzt eine entscheidende Woche vor uns für den Verlauf der weiteren Hinrunde. Ich werde jetzt keine Diskussion über den Trainer anfangen. Dass es keine einfache Situation für den Verein ist, ist klar. Wie immer, wenn es etwas zu besprechen gibt, machen wir das intern. Und dann werden wir sehen, wie es weitergeht."

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