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Fussball

Rummenigge: "Ribery bleibt bei uns!"

Von SPOX
Karl-Heinz Rummenigge (53) ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München
© Getty

Kurz vor Weihnachten packt Bayerns Vorstandvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nochmal den Hammer aus. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung giftet Rummenigge gegen den 1. FC Köln und Herbstmeister Hoffenheim, sieht für Lukas Podolski noch eine große Chance, tadelt Toni Kroos' Vater und hat eine freudige Nachricht in Sachen Franck Ribery zu verkünden.

Der Winterurlaub steht vor der Tür, viele Klubs sind schon in den Ferien. Die Bayern und Karl-Heinz Rummenigge aber noch längst nicht.

Rummenigge ledert los

Der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters ledert in der "Bild"-Zeitung kurz vor dem Weihnachtsfest nochmal richtig los.

Und giftet zum Jahresabschluss gegen alte und neue Rivalen, gibt Lukas Podolski quasi einen Freifahrtschein und hat eine frohe Botschaft für alle Fans des FC Bayern parat.

Karl-Heinz Rummenigge über...:

...Franck Riberys Zukunft bei den Bayern: "Ribery bleibt mindestens bis zum 30.6.2011 beim FC Bayern. Ich betone: Mindestens! Das kann ich allen Fans des FC Bayern und Freunden des attraktiven Fußballs zu 100 Prozent versprechen! Kein Angebot, kein Betrag der Welt, kann uns davon abhalten. Wir werden im neuen Jahr versuchen, seinen Vertrag sogar über 2011 hinaus zu verlängern."

...Jürgen Klinsmanns Arbeit: "Wir sind mit und vor allem dank Jürgen Klinsmann auf einem sehr guten Weg. Jürgen hat einen Vertrag bis zum 30.6.2010. Ich denke, wir werden uns im nächsten Sommer hier konkrete Gedanken machen. Zudem schafft er es wirklich, jeden Spieler, der es auch von sich aus zulässt, fast Tag für Tag zu verbessern."

...den Streitfall Lukas Podolski: "Wir wollen ihn bis Sommer halten. Er ist unser dritter Stürmer, wir brauchen ihn noch in allen Wettbewerben. Und für ihn sehe ich im nächsten halben Jahr eine große Chance! Wenn der 1. FC Köln uns ein akzeptables Angebot machen würde, wäre das sehr hilfreich für Lukas. Dann würden wir mit den Kölnern schon Anfang Januar den Transfer für den 1. Juli abschließen. Allein dem Spieler zuliebe! Dann hätte Lukas endlich den Kopf frei, wäre wieder frisch und fröhlich und könnte sich im würdigen Rahmen vom FC Bayern verabschieden.

Ich glaube, was Köln derzeit betreibt, ist ein komisches Spiel. Wenn ich einen Spieler wirklich haben will, dann lasse ich es nicht an zwei oder drei Millionen scheitern. Sie haben erst Lukas den Kopf verdreht und versuchen nun aber nicht ansatzweise alles, um ihn zurück nach Köln zu holen. Sie wollen ihn - aber nur zu ihrem Preis. Ich befürchte, sie riskieren, dass Poldi am Ende vielleicht nicht nach Köln wechselt."

...das Werben anderer Klubs um Podolski: "Wir hatten im Sommer Angebote von Manchester City und Tottenham, die wesentlich höher dotiert waren, als die Summe, die wir nun von den Kölnern verlangen. Aber Lukas wollte nicht ins Ausland. Und jetzt gibt es nicht nur aus England, sondern auch aus der Bundesliga gute Angebote. Wir haben ihnen mitgeteilt: 'Einigt euch mit dem Spieler, dann sind wir gesprächsbereit!' Nun reden diese Klubs mit dem Spieler.

...die Kritik von Vater Kroos: "Toni kann nichts für seinen Vater, mit dem Spieler haben wir auch kein Problem. Aber ich überlege mir, ob ich mit dem Vater überhaupt noch reden soll. Es bedarf einer gewissen Vertraulichkeit - und die ist gestört. Wir sind nach wie vor von Toni Kroos überzeugt. Er ist ein großes Talent und kann seinen Weg beim FC Bayern gehen. Er erhält keine Freigabe von uns. Wir lassen im Winter - bis auf Sosa vielleicht - keine Spieler gehen."

...den Zoff mit Hoffenheim: "Von solchen kleinen Sticheleien und Duellen lebt die Bundesliga doch. Aber wenn du heute einen unbequemen Satz sagst, dann schickt jeder gleich seinen Wadlbeißer vor. Ich möchte kein Öl ins Feuer gießen. Das war früher mit Schalkes Assauer, dem dicken Calmund aus Leverkusen und Bremens Klaus Allofs noch was ganz anderes - da spielte nicht jeder gleich die beleidigte Leberwurst."

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