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Fussball

"kicker": TV-Vertrag zwischen DFL und Kirch strittig

SID

Hamburg - Der zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und Medienzar Leo Kirch geschlossene Vertrag über die Vermarktung der TV-Rechte von 2009 bis 2015 durch die Kirch-Tochter KF 15 GmbH&Co.KG ist nach "kicker"-Informationen weiter strittig.

Laut einem Bericht im Online-Dienst des Fachmagazins könne der Kontrakt, der der Liga mindestens drei Milliarden Euro aus der nationalen Vermarktung der Fernseh-Rechte garantiert, nach einem Geheimtreffen zwischen der Bonner Behörde mit Vertretern des Ligaverbandes und den im Kartellrecht spezialisierten DFL-Anwälten weiter zum Scheitern verurteilt sein.

Das Bundeskartellamt hat nach kicker-Recherchen zwar keine grundlegenden Bedenken mehr gegen einen Fortbestand der seit Jahren praktizierten Zentralvermarktung, fordere in den Vereinbarungen der DFL mit Kirch allerdings Nachbesserungen.

Kartellamt mit Vorbehalten wegen Rechtevergabe

So sehe das Kartellamt in den Verbindungen zwischen Kirch, seiner KF 15, EM.TV, dem Deutschen Sport Fernsehen (DSF) und der weiteren Kirch-Tochter Sirius die Gefahr, dass der Händler der Rechte (Kirch) diesen an einen Sender (DSF) vergeben kann, an dem er selbst beteiligt ist.

Und dass Sirius als gemeinsame Gesellschaft von Kirch und der DFL nicht nur die Rechte vermarkten soll, sondern auch ein fertiges Programm über die Bundesliga-Spiele für den Pay-TV-Bereich produzieren will, soll auf der Basis der geschlossen Verträge nach kicker-Recherchen keine Zustimmung durch das Kartellamt erfahren.

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