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Fussball

Hoeneß spürt keinen Druck bei Trainersuche

Von SPOX
Hoeneß, Uli, Bayern, München
© Getty

München - Vor fünf Tagen wurde die Trennung von Bayern München und Ottmar Hitzfeld offiziell bekannt.

Seitdem wird Land auf Land ab über die Nachfolge diskutiert. Die "Bild am Sonntag" vermeldete zuletzt, dass die Bayern mit Volker Finke verhandeln würden.

In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung widerspricht Manager Uli Hoeneß diesen Informationen zumindest zum Teil: "Ich schätze Herrn Finke als Person und Mensch. Aber ich habe zuletzt im März 2005, bei unserem Pokalsieg in Freiburg, mit ihm gesprochen. Und ich schließe auch aus, dass meine Vorstands-Kollegen Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner in letzter Zeit Kontakt zu ihm hatten." Nicht ausgeschlossen, dass der FCB über andere Personen an den Ex-Freiburg-Coach herangetreten ist. 

"Der nächste Schuss muss sitzen!"

Konkrete Verhandlungen wolle man erst aufnehmen, sobald sich der Vorstand auf den oder die Wunschkandidaten geeinigt hat. Dabei wollen sich die Münchner nicht unter Druck setzen lassen und keine Panik-Entscheidung treffen. "Denn uns allen ist klar: Der nächste Schuss muss sitzen!"

Deshalb will sich Hoeneß auch keinen festen Zeitpunkt für die Entscheidung über den Nachfolger setzen. "Das kann zwei bis drei Monate, aber auch nur drei Wochen dauern. Auch wenn's oft anders dargestellt wird: Bei uns herrscht kein Chaos, wir fühlen uns in der derzeitigen Situation sehr wohl. Hitzfeld und wir wissen, dass wir diese Saison gemeinsam beenden", so der Manager.

Ausländischer Trainer denkbar 

Erste Gespräche zur Auswahl der möglichen neuen Trainer sollen in dieser Woche geführt werden. Bei der Kandidatenauswahl will er sich nicht in die Karten schauen lassen. Der Hitzfeld-Nachfolger müsse kein Deutscher sein. Denn es bleibe genügend Zeit bis zum Sommer Deutsch zu lernen und sich mit der Liga vertraut zu machen.

Angst vor Absagen der großen Namen scheint Hoeneß jedenfalls nicht zu haben: "Sie dürfen sicher sein: Der FC Bayern wird mit einem ihm adäquaten Trainer in die neue Saison gehen."

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