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Fussball

"Ich werde die Tore nicht selber machen"

Von Premiere
Doll, Borussia Dortmund, BVB, Hamburg, HSV, Trainer
© Getty

München - Der FC Bayern bleibt das Maß aller Dinge, daneben überraschten Karlsruhe und Leverkusen mit Auswärtssiegen. Pokalsieger Nürnberg befindet sich hingegen in einer handfesten Krise.

Was sagen die Verantwortlichen zu den Spielen des 7. Spieltags? Premiere hat die Stimmen gesammelt:

Die Stimmen zu den Mittwochsspielen: 

Premiere-Experte Stefan Effenberg über Miroslav Klose: "Miroslav Klose fühlt sich wohl bei den Bayern. Er ist in einer bestechenden Form. Drei Tore sind eine deutliche Sprache. Er wird in Bayerns Spielsystem perfekt eingesetzt, weil die Münchner immer im Vorwärtsgang sind."

Miroslav Klose (FC Bayern) über Nachwuchstalent Toni Kroos: "Das ist echt ein Weltklassespieler, wenn man sieht, was der im Training mit seinen jungen Jahren schon drauf hat. Aber man soll ihn ja nicht loben, sonst hebt er vielleicht ab!"

Klose über das Zusammenspiel mit Luca Toni: "Am besten sollte man nicht viel darüber reden, sonst bricht das Hoch ab!"

Ulrich Lepsch (Präsident Energie Cottbus): "Es ist kein schönes Gefühl als 'Buhmann' bezeichnet zu werden. Auch wenn wir in der Vereinsführung Probleme mit Petrik Sander hatten, war es eine rein sportliche Entscheidung. Wenn der sportliche Erfolg auf Dauer fehlt, kann eine Vereinsführung leider nicht anders entscheiden. Es ist nicht korrekt, dass kein Trainer nach Cottbus will. Wir führen derzeit gute Gespräche, an Spekulationen möchte ich mich aber nicht beteiligen. Wir arbeiten in der gebotenen Eile, wollen aber nichts überstürzen."

Lepsch auf die Frage, ob Interimstrainer Heiko Weber als langfristiger Trainer in Frage kommt: "Wir suchen einen Trainer, insofern gibt es darüber keine Diskussion!"

Hans Meyer (Trainer 1. FC Nürnberg): "Nach dieser weiteren Heimniederlage ist unsere Situation sehr, sehr angespannt. Ich werde in Zukunft die Tore nicht selbst machen und auch dem 19-jährigen Matthew Spiranovic die Fehler nicht morgen abgewöhnen. Trotzdem brauchen wir jetzt kurzfristigen Erfolg."

Roberto Hilbert (VfB Stuttgart): "Wir haben drei Punkte, wir haben gewonnen, alles andere ist scheißegal!"

Die Stimmen zu den Dienstagsspielen:

Hans-Joachim Watzke (Geschäfsführer BVB): "Ich erwarte, dass die Spieler nach dieser Niederlage ohne Wenn und Aber rangenommen werden! Es gibt kaum Spieler, die so geschützt werden wie unsere! Wir müssen jetzt Klartext sprechen! Ich bin mir sehr sicher, dass das auch der Fall sein wird, weil Thomas Doll und Michael Zorc genau wissen was jetzt angesagt ist. Deswegen brauche ich keinen der beiden anzuschieben."

Thomas Doll (Trainer Dortmund): "Alles  was wir uns vorgenommen haben, konnten wir überhaupt nicht umsetzen. Das hat wehgetan! Ich habe von Anfang an gesagt, dass wir einen langen Weg vor uns haben werden. Wir haben jeden unserer Fans enttäuscht, dafür kann ich mich nur entschuldigen."

Premiere-Gast Falko Götz über Borussia Dortmund: "Die Dortmunder haben heute öffentlich versagt. Es hilft jetzt nichts anderes als Ross und Reiter zu nennen und den Spielern ihre Fehler vor Augen zu führen. Damit die Niederlagen kein Trend werden, müssen Maßnahmen ergriffen werden, ansonsten könnte Dortmund auch leicht ins Uferlose fallen."

Halil Altintop (Schalke 04): "Mein frühes Tor war für mich persönlich sehr wichtig, weil es in der letzten Woche Missverständnisse zwischen mir und den Fans gab. Ich bin glücklich, dass ich zeigen konnte, dass ich alles für den FC Schalke 04 tue. Ich hoffe, das Thema ist damit beendet, weil meine Äußerungen nicht als Kritik gemeint waren. Die positiven Rufe aus dem Schalker Fanblock haben heute sehr gut getan."

Lucien Favre (Trainer Hertha): "Ich habe schon immer gesagt, dass wir mit der Mannschaft noch viel zu tun haben. Genau das hat sich jetzt leider bestätigt."

Felix Magath (Trainer Wolfsburg): "Wir haben gegen einen Titelkandidaten gespielt und nicht unbedingt einen Heim-Schiedsrichter gehabt. Deswegen kann ich mit der Leistung sehr zufrieden sein. Es war wieder ein Schritt nach vorne für uns."

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