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Fussball

UEFA oder FIFA? Bernd Neuendorf zurückhaltend

SID
DFB-Chef Bernd Neuendorf übt Zurückhaltung.

DFB-Chef Bernd Neuendorf hält sich bezüglich seiner eigenen Ambitionen für ein Amt beim Weltverband FIFA oder der Europäischen Fußball-Union (UEFA) weiter bedeckt.

"Das ist nichts, was ein Präsident allein entscheidet", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes im Aktuellen Sportstudio des ZDF: "Das sind wichtige Ämter, Diese wichtigen Funktionen vergibt man mit der Zustimmung des neugewählten Präsidiums. Ich führe diese Gespräche jetzt und dann ist der nächste Schritt die Zustimmung des Präsidiums für eine mögliche Lösung."

Rainer Koch hatte nach seiner Wahlniederlage auf dem Bundestag in der vergangenen Woche seinen Rückzug aus dem Exekutivkomitee der UEFA angeboten, im FIFA-Council sitzt der bei der Präsidentenwahl gegen Neuendorf unterlegene Peter Peters.

"Man muss sich fragen, ob diese Situation, dass Rainer Koch in der UEFA sitzt und Peter Peters in der FIFA, bei den vielen Herausforderungen, die wir haben, noch die richtige ist. Wir müssen das neu bewerten", sagte Neuendorf.

Er führe diesbezüglich auch bereits Gespräche mit Peters. "Ich bin sehr hoffnungsfroh, dass wir zeitnah zu einem Ergebnis kommen", sagte der 60-Jährige. Rein formal gebe es "sicherlich die Möglichkeit, dass man einen aus Gremien abzieht". Doch ein derartiger Clinch sei nicht sein Ansinnen. "Ich bin bestrebt, das in diesem Fall mit ihm im Konsens zu lösen", betonte Neuendorf.

 

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