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Fussball

Duisburg im Finale des UEFA-Cups

SID
Der FCR Duisburg jubelt nach dem 1:1 im Hinspiel gegen Olympique Lyon
© sid

Nach einem 3:1-Sieg gegen Olympique Lyon sind die Frauen des FCR Duisburg ins Finale des UEFA-Cups eingezogen. Im Endspiel wird Duisburg auf Swesda Perm aus Russland treffen.

Dank eines beherzten Auftritts und einer Inka Grings in Torlaune hat der Frauenfußball-Vizemeister FCR Duisburg bei seinem Debüt auf europäischer Bühne das Finale des UEFA-Cups erreicht. Nach dem 1:1 im Halbfinal-Hinspiel feierte die Mannschaft von Trainerin Martina Voss gegen den französischen Meister Olympique Lyon im Rückspiel einen verdienten 3:1 (2:1)-Sieg und damit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Mit dem Einzug ins Endspiel, in dem Duisburg auf den russischen Vertreter Swesda Perm (2:2/2:0 gegen Umea IK) trifft, setzt der FCR eine große Tradition fort: Im achten UEFA-Cup-Finale (16. und 23. Mai) ist zum sechsten Mal ein deutscher Verein vertreten.

Doppelschlag von Grings

Ein Doppelschlag der Nationalspielerin Grings (38./43.) stieß zur Freude der 3250 Zuschauer im PCC-Stadion das Tor zum Endspiel bereits in der ersten Hälfte weit auf. Für die 30-Jährige waren es die Treffer acht und neun im europäischen Wettbewerb.

Die französische Nationalstürmerin Elodie Thomis (45.) brachte Lyon jedoch zum 2:1-Pausenstand wieder heran. Das 3:1 erzielte Linda Bresonik (54.) durch einen verwandelten Foulelfmeter.

Martina Voss vertraute im Rückspiel auf die gleiche Besetzung wie eine Woche zuvor in Lyon. Die Französinnen begannen druckvoll und versuchten vor allem über ihre schnellen Spitzen Lotta Schelin und Thomis für Torgefahr zu sorgen.

Der FCR hielt mit kompaktem Stellungsspiel dagegen und lauerten auf Konter. Die erste Chance zum Führungstor verpasste Grings mit einem Kopfball (15.).

Laudehr bringt frischen Wind

In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen guten Chancen für beide Seiten, die die erfahrene Grings mit ihren beiden stark herausgespielten Treffern zu nutzen wusste.

Auch nach dem Anschluss durch Thomis blieben die Gastgeberinnen die spielbestimmende Mannschaft und bauten die Führung nach einem Foul im Strafraum an Grings durch Bresoniks Elfmetertor verdient aus.

20 Minuten vor Schluss brachte Simone Laudehr noch einmal frischen Wind in die Partie, als die Nationalspielerin nach viermonatiger Verletzungspause eingewechselt wurde.

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