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Fussball

Arbeiten am WM-Stadion in Durban laufen wieder

SID

Durban - Das Ende des Bauarbeiterstreiks am neuen Stadion in Durban ist von den südafrikanischen WM-Organisatoren und dem Weltverband FIFA mit Erleichterung aufgenommen worden. Nach fast zweiwöchiger Pause wurden die Arbeiten fortgesetzt.

Zur Frühschicht erschienen 1000 Arbeiter an der Großbaustelle unweit des Indischen Ozeans. Am Vortag hatten sich Gewerkschaftsvertreter mit den Bauherren auf zwei Sonderzahlungen in Höhe von insgesamt 6000 Rand (etwa 600 Euro) für jeden Arbeiter geeinigt. Die Forderung nach Zahlung des nationalen Mindestlohns für Angestellte der an dem Bau beteiligten Subunternehmer wurde hingegen nicht erfüllt.

Durch die Einigung verhinderten die WM-Gastgeber wenige Tage vor der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Weltmeisterschaft in Durban ein PR-Desaster. In der Hafenstadt werden zum Wochenende etwa 3000 Delegierte und Gäste zur ersten großen WM-Veranstaltung für das Turnier im Jahr 2010 erwartet.

Bauprojekte im Zeitplan 

Das Ereignis wird in weit mehr als 100 Ländern live im Fernsehen übertragen. Eine drohende Ausweitung des Streiks auf alle zehn Stadienbaustellen des Landes hätte erneut massive Zweifel an der WM-Tauglichkeit Südafrikas heraufbeschworen. Nach Angaben des Organisationskomitees sind die Bauprojekte im Zeitplan, auch das Moses Mabidha-Stadion (70.000 Zuschauer, mit Potenzial zum Ausbau auf 85.000) soll trotz des zwölftägigen Ausstands rechtzeitig fertiggestellt sein.

Für die erste Fußball-WM auf afrikanischem Boden vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 werden vier Stadien in Kapstadt (Greenpoint-Stadion 68.000 Zuschauer), Port Elizabeth (Nelson-Mandela-Bay-Stadion 46.000), Durban und Nelspruit (Mombela-Stadion 48.000) neu gebaut. Renoviert oder erweitert werden die beiden Arenen in Johannesburg (Soccer-City- Stadion 94.700 und Ellis-Park-Stadion (70.700) sowie die Stadien in Pretoria (Loftus-Versfeld-Stadion 55.000), Bloemfontain (Free-State- Stadion 46.000), Rustenburg (Royal-Bafokeng-Stadion 45.000) und Polokwane (Peter-Mokaba-Stadion 45.000).

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