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Formel 1

Mercedes-Chef Wolff tritt gegen Ex-Renndirektor Masi nach: "Belastung" für den Sport

Von Justin Kraft
Toto Wolff tritt gegen Ex-Renndirektor Michael Masi nach.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff tritt abermals gegen den ehemaligen Formel-1-Renndirektor Michael Masi nach. Dieser sei eine "Belastung" für den Sport gewesen, sagte der 50-Jährige in einem Interview mit Press Associated.

Alle hätten in Abu Dhabi über Masi geredet, "dabei sollte der Rennleiter eigentlich keine Person sein, über die man redet. Er sollte jemand sein, der seinen Job macht und sicherstellt, dass das Rennen regelkonform durchgeführt wird", sagte Wolff.

Außerdem bemängelte er die Kritikfähigkeit Masis: "Er war immun gegen jegliche Form von Feedback und hat bis heute immer noch nicht richtig reflektiert, dass er etwas falsch gemacht hat." Wolff habe ihn vor dem Saisonfinale zum Essen eingeladen, um ihm seine Meinung persönlich zu sagen: "Ich habe ihm gesagt: 'Ich möchte dir sagen, ohne dich zu bevormunden, dass du die Kritik ernst nehmen musst und dich so weiterentwickeln kannst.'" Masi aber sei ein Mensch, "der es scheinbar immer besser weiß".

Auch den Umgang Masis mit den Fahrern kritisiert Wolff: Einige hätten gesagt, "dass es fast schon respektlos war, wie er mit einigen von ihnen umgegangen ist." Ein Promoter im Mittleren Osten habe sich nach dem Abgang des Ex-Renndirektors sogar erleichtert gezeigt, "weil er so viele Beschimpfungen von ihm bekommen hat."

Am 17. Februar hatte der neue FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem bestätigt, dass Michael Masi seinen Job los ist. Im Saisonfinale 2021 in Abu Dhabi hatte er das Rennen in der letzten Runde wieder freigegeben, obwohl das regeltechnisch höchst umstritten war. Deshalb konnte Max Verstappen sich noch den WM-Titel sichern und Lewis Hamilton hinter sich lassen. Die FIA leitete im neuen Jahr schließlich Untersuchungen zum Vorfall ein.

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