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Formel 1

Formel 1: Sebastian Vetteö und Mick Schumacher wünschen sich Nürburgring im WM-Kalender

SID
Der Nürburgring könnte nach Meinung von Sebastian Vettel und Mick Schumacher als Ersatz für den Russland-GP in den Rennkalender rutschen.

Nach dem Ausschluss des Russland-Rennens klafft eine Lücke im Kalender der Formel 1 - Sebastian Vettel und Mick Schumacher wünschen sich daher eine Rückkehr in die Eifel. "Die Formel 1 gehört nach Deutschland", sagte Schumacher am Samstag im Rahmen der Tests in Bahrain, "deshalb wäre es schön, mein Favorit wäre der Nürburgring."

Vettel ging sogar einen Schritt weiter und wünschte sich ein Rennen auf der legendären Nordschleife des Kurses. "Ich werde ja nicht mehr ewig dabei sein, vielleicht ist das die letzte Chance", sagte der 34-Jährige grinsend.

Aufgrund der hohen wirtschaftlichen Belastung für die Streckenbetreiber gibt es keinen Großen Preis von Deutschland mehr. Im Zuge der Corona-Verwerfungen rückte 2020 der Nürburgring noch einmal kurzfristig in den Kalender - damals wurde allerdings das wirtschaftliche Risiko für die deutschen Organisatoren ausgeschlossen.

Dies war eine absolute Ausnahme, üblicherweise verlangt die Formel 1 von den Strecken Antrittsgagen in Millionenhöhe. Diese müssen vor Ort dann wieder eingespielt werden. Entsprechend deutlich äußerte sich am Samstag daher auch der Ring.

"Wir würden die Formel 1 weiterhin gerne willkommen heißen, allerdings nur zu wirtschaftlich sinnvollen Rahmenbedingungen", sagte Sprecher Alexander Gerhard dem SID: "Wir freuen uns aber, dass Sebastian Vettel und Mick Schumacher den Nürburgring weiterhin als attraktiven Standort für die Formel 1 sehen."

Nürburgring genügt höchsten Ansprüchen

Erst diese Woche hatten Offizielle des Automobil-Weltverbands FIA die Strecke für die kommenden drei Jahre abgenommen, der Grand-Prix-Kurs erhielt dabei erneut die "Grade 1"-Lizenzierung: Er erfüllt damit weiterhin die höchsten Sicherheitsstandards.

Nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine hatte die Formel 1 den für September geplanten Grand Prix in Sotschi abgesagt, auch in den kommenden Jahren wird sie nicht nach Russland kommen. Eine kurzfristige Kontaktaufnahme mit dem Nürburgring gab es bislang aber nicht.

Im Zuge der Causa Russland hatten sich zuletzt auch mit Blick auf den Eifel-Kurs Fragen ergeben: Die Strecke ist seit 2014 mehrheitlich im Besitz einer Holding unter Führung des Russen Wiktor Charitonin. Der Pharmaunternehmer ist bislang aber nicht Ziel der zahlreichen Sanktionen. Auch einen Verkauf der Strecke plant er nicht.

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