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Power Ranking zum F1-Saisonstart: Vettel droht die nächste Horror-Saison

 
Die Testfahrten sind rum, der Start in die Formel-1-Saison 2022 ist weniger als eine Woche entfernt. Zeit für SPOX, die Hackordnung des Feldes genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir präsentieren das Power Ranking zum F1-Saisonstart.
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Die Testfahrten sind rum, der Start in die Formel-1-Saison 2022 ist weniger als eine Woche entfernt. Zeit für SPOX, die Hackordnung des Feldes genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir präsentieren das Power Ranking zum F1-Saisonstart.
Platz 10 - ALFA ROMEO | abgespulte Testkilometer: 2.674 | schnellste Rundenzeit: 1:32.985 | Nach insgesamt sechs Testtagen darf man die Schweizer getrost als "Defekt-Weltmeister" bezeichnen.
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Platz 10 - ALFA ROMEO | abgespulte Testkilometer: 2.674 | schnellste Rundenzeit: 1:32.985 | Nach insgesamt sechs Testtagen darf man die Schweizer getrost als "Defekt-Weltmeister" bezeichnen.
Kaum ein anderes Team hatte derart mit der Zuverlässigkeit zu kämpfen wie Alfa Romeo. Valtteri Bottas blickt deshalb wenig optimistisch auf den nahenden Saisonstart: "Meine größte Sorge derzeit ist es, eine komplette Renndistanz zu fahren."
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Kaum ein anderes Team hatte derart mit der Zuverlässigkeit zu kämpfen wie Alfa Romeo. Valtteri Bottas blickt deshalb wenig optimistisch auf den nahenden Saisonstart: "Meine größte Sorge derzeit ist es, eine komplette Renndistanz zu fahren."
Immerhin Pace-technisch scheint man nicht allzu weit weg zu sein. Bottas‘ Bestzeit lag lediglich 1,2 Sekunden hinter der von Verstappen – insgesamt bedeutete das P6 im Klassement: "Was die Performance angeht, ist ein klarer Schritt nach vorne gelungen."
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Immerhin Pace-technisch scheint man nicht allzu weit weg zu sein. Bottas‘ Bestzeit lag lediglich 1,2 Sekunden hinter der von Verstappen – insgesamt bedeutete das P6 im Klassement: "Was die Performance angeht, ist ein klarer Schritt nach vorne gelungen."
Platz 9 - WILLIAMS | abgespulte Testkilometer: 3.019 | schnellste Rundenzeit: 1:35.070 | Am zweiten Testtag sorgte Williams-Pilot Nicholas Latifi für einen großen Aufseher: Sein FW44 fing nach einem Bremsproblem Feuer.
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Platz 9 - WILLIAMS | abgespulte Testkilometer: 3.019 | schnellste Rundenzeit: 1:35.070 | Am zweiten Testtag sorgte Williams-Pilot Nicholas Latifi für einen großen Aufseher: Sein FW44 fing nach einem Bremsproblem Feuer.
Da die Briten den Boliden den ganzen Tag lang nicht mehr auf die Strecke bekommen sollten, spiegelt sich das auch in den abgespulten Testkilometern wider. Ganze 900 Kilometer liegt man hier hinter der Spitze um Ferrari und Mercedes.
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Da die Briten den Boliden den ganzen Tag lang nicht mehr auf die Strecke bekommen sollten, spiegelt sich das auch in den abgespulten Testkilometern wider. Ganze 900 Kilometer liegt man hier hinter der Spitze um Ferrari und Mercedes.
In Sachen Pace ist der Williams hingegen schwer einzuschätzen. Die Probleme am Freitag sorgten dafür, dass eine Quali-Simulation nicht wirklich möglich war. Bei der Bestzeit – 3,3 Sekunden von der Spitze entfernt – war man sicher nicht am Limit.
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In Sachen Pace ist der Williams hingegen schwer einzuschätzen. Die Probleme am Freitag sorgten dafür, dass eine Quali-Simulation nicht wirklich möglich war. Bei der Bestzeit – 3,3 Sekunden von der Spitze entfernt – war man sicher nicht am Limit.
Platz 8 - HAAS | abgespulte Testkilometer: 2.096 | schnellste Rundenzeit: 1:32.241 | "Wir haben ein gutes Auto", meinte Mick Schumacher nach den Testfahrten. Nach einem Jahr voller Pannen und Pleiten ein überraschend positives Fazit.
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Platz 8 - HAAS | abgespulte Testkilometer: 2.096 | schnellste Rundenzeit: 1:32.241 | "Wir haben ein gutes Auto", meinte Mick Schumacher nach den Testfahrten. Nach einem Jahr voller Pannen und Pleiten ein überraschend positives Fazit.
Auch wenn die schnellste Rundenzeit der US-Amerikaner "inoffiziell" zustande kam (man durfte wegen Frachtproblemen am Samstag drei Stunden länger fahren), bleibt der Eindruck: Haas hat einen deutlichen Schritt im Vergleich zum vergangenen Jahr gemacht.
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Auch wenn die schnellste Rundenzeit der US-Amerikaner "inoffiziell" zustande kam (man durfte wegen Frachtproblemen am Samstag drei Stunden länger fahren), bleibt der Eindruck: Haas hat einen deutlichen Schritt im Vergleich zum vergangenen Jahr gemacht.
Deshalb trübt auch die geringe Anzahl an abgespulten Kilometern nicht die Laune. "Es gab leider ein paar Dinge, die dazu führten, dass wir nicht so viel fahren konnten, wie wir wollten", sagte Schumacher. "Nichtsdestotrotz haben wir viel gelernt."
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Deshalb trübt auch die geringe Anzahl an abgespulten Kilometern nicht die Laune. "Es gab leider ein paar Dinge, die dazu führten, dass wir nicht so viel fahren konnten, wie wir wollten", sagte Schumacher. "Nichtsdestotrotz haben wir viel gelernt."
Platz 7 - ASTON MARTIN | abgespulte Testkilometer: 3.218 | schnellste Rundenzeit: 1:33.821 | Kann Sebastian Vettel in seinem vielleicht letzten Formel-1-Jahr noch einmal ganz vorne angreifen? Aktuell sieht es eher nicht danach aus.
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Platz 7 - ASTON MARTIN | abgespulte Testkilometer: 3.218 | schnellste Rundenzeit: 1:33.821 | Kann Sebastian Vettel in seinem vielleicht letzten Formel-1-Jahr noch einmal ganz vorne angreifen? Aktuell sieht es eher nicht danach aus.
Zwar präsentierte sich der Aston Martin keineswegs so schwach wie noch im vergangenen Jahr, den erhofft großen Schritt gab es aber wohl nicht. Auffällig unauffällig absolvierte der britische Traditionsrennstall die Testfahrten.
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Zwar präsentierte sich der Aston Martin keineswegs so schwach wie noch im vergangenen Jahr, den erhofft großen Schritt gab es aber wohl nicht. Auffällig unauffällig absolvierte der britische Traditionsrennstall die Testfahrten.
Weder bei den Testkilometern noch in Sachen Rundenzeit war man vorne mit dabei, eine weitere Saison im grauen Mittelfeld droht. Fast schon notgedrungen optimistisch war Vettel nach den Tests: "Keiner weiß wirklich, wo er gerade steht."
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Weder bei den Testkilometern noch in Sachen Rundenzeit war man vorne mit dabei, eine weitere Saison im grauen Mittelfeld droht. Fast schon notgedrungen optimistisch war Vettel nach den Tests: "Keiner weiß wirklich, wo er gerade steht."
Platz 6 - MCLAREN | abgespulte Testkilometer: 2.798 | schnellste Rundenzeit: 1:33.105 | Teamchef Andreas Seidl und Lando Norris waren sich einig, dass die Testfahrten für die Briten unterm Strich "nicht ideal" verlaufen sind.
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Platz 6 - MCLAREN | abgespulte Testkilometer: 2.798 | schnellste Rundenzeit: 1:33.105 | Teamchef Andreas Seidl und Lando Norris waren sich einig, dass die Testfahrten für die Briten unterm Strich "nicht ideal" verlaufen sind.
Der MCL36 hatte in Bahrain gleich mehrmals mit der Bremse zu kämpfen. An der Vorderachse überhitze der Bolide ab dem ersten Testtag, viele Kilometer spulte man deshalb nicht ab. Vor allem die hohen Temperaturen bereiteten Probleme.
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Der MCL36 hatte in Bahrain gleich mehrmals mit der Bremse zu kämpfen. An der Vorderachse überhitze der Bolide ab dem ersten Testtag, viele Kilometer spulte man deshalb nicht ab. Vor allem die hohen Temperaturen bereiteten Probleme.
Während andere Teams am Freitag komplette Rennsimulationen fuhren, konnte McLaren nur kurze Runs absolvieren. "Der Test lief definitiv nicht nach Plan", erklärte Seidl. Zu allem Überfluss bangt Daniel Ricciardo wegen Corona um den Start am Sonntag.
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Während andere Teams am Freitag komplette Rennsimulationen fuhren, konnte McLaren nur kurze Runs absolvieren. "Der Test lief definitiv nicht nach Plan", erklärte Seidl. Zu allem Überfluss bangt Daniel Ricciardo wegen Corona um den Start am Sonntag.
Platz 5 - ALPINE | abgespulte Testkilometer: 2.852 | schnellste Rundenzeit: 1:32.698 | In Barcelona hatten die Franzosen noch mit dem ein oder anderen Problem zu kämpfen, nach den Bahrain-Tests herrscht nun positiver Optimismus.
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Platz 5 - ALPINE | abgespulte Testkilometer: 2.852 | schnellste Rundenzeit: 1:32.698 | In Barcelona hatten die Franzosen noch mit dem ein oder anderen Problem zu kämpfen, nach den Bahrain-Tests herrscht nun positiver Optimismus.
"Wir haben ein paar Fortschritte gemacht, und das Auto fühlte sich definitiv besser an als in Barcelona", sagte Fernando Alonso. Speziell die hohen Temperaturen der Wüste Bahrains scheinen dem A522 entgegenzukommen.
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"Wir haben ein paar Fortschritte gemacht, und das Auto fühlte sich definitiv besser an als in Barcelona", sagte Fernando Alonso. Speziell die hohen Temperaturen der Wüste Bahrains scheinen dem A522 entgegenzukommen.
Das dürfte sich dann auch positiv auf den Sonntag auswirken. Ob man dann aber schon um Punkte oder gar Podestplätze mitfahren kann, mag man bei Alpine nicht vorhersagen. "Ich bin optimistisch. Das Team legt eine Menge Arbeit in das Programm", so Alonso.
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Das dürfte sich dann auch positiv auf den Sonntag auswirken. Ob man dann aber schon um Punkte oder gar Podestplätze mitfahren kann, mag man bei Alpine nicht vorhersagen. "Ich bin optimistisch. Das Team legt eine Menge Arbeit in das Programm", so Alonso.
Platz 4 - ALPHATAURI | abgespulte Testkilometer: 3.448 | schnellste Rundenzeit: 1:33.002 | Bereits im vergangenen Jahr war das B-Team von Red Bull für die ein oder andere Überraschung gut. Auch 2022 könnte AlphaTauri die Großen ärgern.
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Platz 4 - ALPHATAURI | abgespulte Testkilometer: 3.448 | schnellste Rundenzeit: 1:33.002 | Bereits im vergangenen Jahr war das B-Team von Red Bull für die ein oder andere Überraschung gut. Auch 2022 könnte AlphaTauri die Großen ärgern.
Die Tests verliefen sehr ordentlich, ohne für die ganz großen Ausreißer zu sorgen. Pierre Gasly ließ am Freitag mit der zweitbesten Tageszeit aufhorchen, ansonsten war man bei den Italienern hauptsächlich um Zuverlässigkeit bemüht.
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Die Tests verliefen sehr ordentlich, ohne für die ganz großen Ausreißer zu sorgen. Pierre Gasly ließ am Freitag mit der zweitbesten Tageszeit aufhorchen, ansonsten war man bei den Italienern hauptsächlich um Zuverlässigkeit bemüht.
Und das funktionierte weitestgehend. "Es war ein erfreulicher Start in das Jahr", lobte Gasly das Fahrgefühl im AT03. "Das Basisauto ist auf dem richtigen Weg", konkretisierte der leitende Renningenieur Jonathan Eddolls. Updates sollen aber noch kommen.
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Und das funktionierte weitestgehend. "Es war ein erfreulicher Start in das Jahr", lobte Gasly das Fahrgefühl im AT03. "Das Basisauto ist auf dem richtigen Weg", konkretisierte der leitende Renningenieur Jonathan Eddolls. Updates sollen aber noch kommen.
Platz 3 - MERCEDES | abgespulte Testkilometer: 3.921 | schnellste Rundenzeit: 1:32.759 | Es gehört mittlerweile schon fast zum guten Ton, dass Mercedes die Favoritenrolle nach den Testfahrten konsequent anderen Teams zuschiebt.
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Platz 3 - MERCEDES | abgespulte Testkilometer: 3.921 | schnellste Rundenzeit: 1:32.759 | Es gehört mittlerweile schon fast zum guten Ton, dass Mercedes die Favoritenrolle nach den Testfahrten konsequent anderen Teams zuschiebt.
"Unter allen Bedingungen scheinen uns Red Bull und Ferrari einen Schritt voraus zu sein", schätzte George Russell das Kräfteverhältnis vor dem ersten Rennen ein. Und auch wenn die Silberpfeile während der sechs Testtage nicht sonderlich gut aussahen, …
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"Unter allen Bedingungen scheinen uns Red Bull und Ferrari einen Schritt voraus zu sein", schätzte George Russell das Kräfteverhältnis vor dem ersten Rennen ein. Und auch wenn die Silberpfeile während der sechs Testtage nicht sonderlich gut aussahen, …
… gehören sie dennoch zu den Rennställen, die um den WM-Titel kämpfen werden. Nach Ferrari spulte man die meisten Kilometer ab, die Zuverlässigkeit macht also keine Schwierigkeiten. Probleme gibt es noch beim "Porpoising", dem Hüpfen des Autos.
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… gehören sie dennoch zu den Rennställen, die um den WM-Titel kämpfen werden. Nach Ferrari spulte man die meisten Kilometer ab, die Zuverlässigkeit macht also keine Schwierigkeiten. Probleme gibt es noch beim "Porpoising", dem Hüpfen des Autos.
Platz 2 - FERRARI | abgespulte Testkilometer: 3.941 | schnellste Rundenzeit: 1:32.415 | Gibt es die rote Wiederauferstehung? Ja, Ferrari hinterließ bei den Tests einen starken Eindruck. Gehören sie deswegen zum Kreis der Top-Teams? Schwierig zu sagen.
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Platz 2 - FERRARI | abgespulte Testkilometer: 3.941 | schnellste Rundenzeit: 1:32.415 | Gibt es die rote Wiederauferstehung? Ja, Ferrari hinterließ bei den Tests einen starken Eindruck. Gehören sie deswegen zum Kreis der Top-Teams? Schwierig zu sagen.
Schon in den vergangenen Jahren war Ferrari bei Tests oft stark, nur um dann während der Saison den eigenen Erwartungen nicht gerecht zu werden. "Sowohl Red Bull als auch Mercedes müssen zuerst genannt werden", meinte Teamchef Mattia Binotto.
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Schon in den vergangenen Jahren war Ferrari bei Tests oft stark, nur um dann während der Saison den eigenen Erwartungen nicht gerecht zu werden. "Sowohl Red Bull als auch Mercedes müssen zuerst genannt werden", meinte Teamchef Mattia Binotto.
Dennoch soll die Performance der Scuderia keineswegs unter den Tisch gekehrt werden. Als eines der wenigen Teams hatte man keine technischen Ausfälle zu beklagen, auch die Pace war sehr stark. Charles Leclerc sprach vom "besten Winter", den er je hatte.
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Dennoch soll die Performance der Scuderia keineswegs unter den Tisch gekehrt werden. Als eines der wenigen Teams hatte man keine technischen Ausfälle zu beklagen, auch die Pace war sehr stark. Charles Leclerc sprach vom "besten Winter", den er je hatte.
Platz 1 - RED BULL | abgespulte Testkilometer: 3.405 | schnellste Rundenzeit: 1:31.720 | Die mit Abstand schnellste Rundenzeit gedreht, dazu die viertmeisten Testkilometer gesammelt: Auch der RB18 ist ein Auto, welches um die WM kämpfen wird.
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Platz 1 - RED BULL | abgespulte Testkilometer: 3.405 | schnellste Rundenzeit: 1:31.720 | Die mit Abstand schnellste Rundenzeit gedreht, dazu die viertmeisten Testkilometer gesammelt: Auch der RB18 ist ein Auto, welches um die WM kämpfen wird.
Mit einem Update an den Seitenkästen sowie am Unterboden zeigten die Österreicher am letzten Testtag noch einmal ihre Klasse. Überbewerten will das dennoch keiner. "Bisher ist noch niemand im Quali-Trimm volle Kanne gefahren", meinte Max Verstappen.
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Mit einem Update an den Seitenkästen sowie am Unterboden zeigten die Österreicher am letzten Testtag noch einmal ihre Klasse. Überbewerten will das dennoch keiner. "Bisher ist noch niemand im Quali-Trimm volle Kanne gefahren", meinte Max Verstappen.
Red Bull habe nach Aussagen des Niederländers noch Performance in der Hinterhand. Das Hauptziel während der Testfahrten war ohnehin ein anderes: "Der Grundgedanke war, eine gute Basis für das Rennwochenende zu schaffen." Das scheint gelungen zu sein.
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Red Bull habe nach Aussagen des Niederländers noch Performance in der Hinterhand. Das Hauptziel während der Testfahrten war ohnehin ein anderes: "Der Grundgedanke war, eine gute Basis für das Rennwochenende zu schaffen." Das scheint gelungen zu sein.
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