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F1-Testfahrten: Zwei neue Herausforderer im Titelkampf?

 
Der erste Teil der Testfahrten vor der anstehenden Formel-1-Saison ist Geschichte. Doch welche Erkenntnisse lassen sich nach den drei Tagen in Barcelona ziehen? Was ist aufgefallen? Welche Schlüsse lassen sich ziehen? SPOX gibt einen Überblick.
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Der erste Teil der Testfahrten vor der anstehenden Formel-1-Saison ist Geschichte. Doch welche Erkenntnisse lassen sich nach den drei Tagen in Barcelona ziehen? Was ist aufgefallen? Welche Schlüsse lassen sich ziehen? SPOX gibt einen Überblick.
Zunächst muss festgehalten werden, dass Testfahrten, vor allem so früh in der Vorbereitung, nicht gerade extrem viel Aussagekraft haben. Die Teams probieren viel aus und sind eher auf Dinge wie Zuverlässigkeit bedacht.
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Zunächst muss festgehalten werden, dass Testfahrten, vor allem so früh in der Vorbereitung, nicht gerade extrem viel Aussagekraft haben. Die Teams probieren viel aus und sind eher auf Dinge wie Zuverlässigkeit bedacht.
Vor allem vor dem Hintergrund der völlig neuen Boliden wollen die Rennställe primär ihr eigenes Auto verstehen. Getestet werden neben dem Reifenmanagement auch Long-Runs, Auswirkungen von Benzinmengen und aerodynamische Varianten.
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Vor allem vor dem Hintergrund der völlig neuen Boliden wollen die Rennställe primär ihr eigenes Auto verstehen. Getestet werden neben dem Reifenmanagement auch Long-Runs, Auswirkungen von Benzinmengen und aerodynamische Varianten.
"Wir sollten uns nicht von den Zeitenlisten hinreißen lassen. Es ist früh und jeder versteckt noch seine wahre Form", schätzte Ferrari-Pilot Charles Leclerc die Situation ein. Es sei "noch nicht möglich, sich ein klares Bild zu machen."
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"Wir sollten uns nicht von den Zeitenlisten hinreißen lassen. Es ist früh und jeder versteckt noch seine wahre Form", schätzte Ferrari-Pilot Charles Leclerc die Situation ein. Es sei "noch nicht möglich, sich ein klares Bild zu machen."
Was ist besonders aufgefallen? Aufgrund der vielen technischen und aerodynamischen Regeländerungen, welche vor diesem Jahr beschlossen wurden, ist vor allem das Fahrgefühl für die Piloten ein völlig anderes.
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Was ist besonders aufgefallen? Aufgrund der vielen technischen und aerodynamischen Regeländerungen, welche vor diesem Jahr beschlossen wurden, ist vor allem das Fahrgefühl für die Piloten ein völlig anderes.

McLaren-Fahrer Daniel Ricciardo thematisierte beispielsweise die erschwerte Sicht durch die größer ausfallenden 18-Zoll-Räder. "Man sieht [im Auto] ohnehin gar nicht so viel, und dieses Jahr ist es noch weniger", analysierte der Australier.
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McLaren-Fahrer Daniel Ricciardo thematisierte beispielsweise die erschwerte Sicht durch die größer ausfallenden 18-Zoll-Räder. "Man sieht [im Auto] ohnehin gar nicht so viel, und dieses Jahr ist es noch weniger", analysierte der Australier.
Zusätzlich zu den Reifen würden auch die neuen Luftleitbleche an der Vorderachse die Sicht beeinflussen. Dennoch werde man sich daran gewöhnen, glaubt RB-Fahrer Sergio Perez. "Wir alle werden herausfinden, wie man das optimieren kann."
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Zusätzlich zu den Reifen würden auch die neuen Luftleitbleche an der Vorderachse die Sicht beeinflussen. Dennoch werde man sich daran gewöhnen, glaubt RB-Fahrer Sergio Perez. "Wir alle werden herausfinden, wie man das optimieren kann."
Darüber hinaus ließ sich beobachten, dass die Befürchtungen von extremen Top-Speed-Werten der neuen Boliden sich (noch) nicht bewahrheiteten. Mit Rundenzeiten im mittleren 1:19er-Bereich lag man gute drei Sekunden hinter den Bestzeiten der Vorjahre.
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Darüber hinaus ließ sich beobachten, dass die Befürchtungen von extremen Top-Speed-Werten der neuen Boliden sich (noch) nicht bewahrheiteten. Mit Rundenzeiten im mittleren 1:19er-Bereich lag man gute drei Sekunden hinter den Bestzeiten der Vorjahre.
Vor den Testfahrten hieß es, dass die Autos schon annähernd an die 2021er-Fahrzeuge herankommen könnten – trotz des deutlich geringeren Abtriebs. Diesen scheint man zwar etwas kompensiert zu haben, noch ist man aber einen Schritt dahinter.
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Vor den Testfahrten hieß es, dass die Autos schon annähernd an die 2021er-Fahrzeuge herankommen könnten – trotz des deutlich geringeren Abtriebs. Diesen scheint man zwar etwas kompensiert zu haben, noch ist man aber einen Schritt dahinter.
Betont muss an dieser Stelle jedoch noch einmal, dass es sich hierbei nur um eine Momentaufnahme handelt. Die Teams agierten bei Weitem noch nicht an ihren Limits, auch die Frage nach den Benzinmengen muss man sich stellen.
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Betont muss an dieser Stelle jedoch noch einmal, dass es sich hierbei nur um eine Momentaufnahme handelt. Die Teams agierten bei Weitem noch nicht an ihren Limits, auch die Frage nach den Benzinmengen muss man sich stellen.
Wer hat überzeugt? Unter Vorbehalt dieser Faktoren lassen sich wohl zwei Teams als Gewinner der ersten Testwoche festhalten: Ferrari und McLaren. Beide Rennställe hatten zu keinem Zeitpunkt Schwierigkeiten und konnten ihr Programm problemlos abspulen.
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Wer hat überzeugt? Unter Vorbehalt dieser Faktoren lassen sich wohl zwei Teams als Gewinner der ersten Testwoche festhalten: Ferrari und McLaren. Beide Rennställe hatten zu keinem Zeitpunkt Schwierigkeiten und konnten ihr Programm problemlos abspulen.
Ricciardo stellte seinem Arbeitgeber ein mehr als ordentliches Testzeugnis aus. "Das Auto macht einen ausbalancierten Eindruck und vermittelte mir gleich das Vertrauen, dass ich schon früh pushen konnte."
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Ricciardo stellte seinem Arbeitgeber ein mehr als ordentliches Testzeugnis aus. "Das Auto macht einen ausbalancierten Eindruck und vermittelte mir gleich das Vertrauen, dass ich schon früh pushen konnte."
Teamkollege Lando Norris blies ins selbe Horn. "Es war ein guter Start in die Tests. Jetzt sind wir für die nächsten Testtage gut aufgestellt", meinte er, angesprochen auf seine Bestzeit am ersten Testtag. "Wir haben viel gelernt."
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Teamkollege Lando Norris blies ins selbe Horn. "Es war ein guter Start in die Tests. Jetzt sind wir für die nächsten Testtage gut aufgestellt", meinte er, angesprochen auf seine Bestzeit am ersten Testtag. "Wir haben viel gelernt."
Ein ähnlich positives Fazit zog man bei der Scuderia Ferrari. Die in den letzten Jahren sportlich arg gebeutelten Italiener galten schon vor den Testfahrten als inoffizielle Geheimfavoriten. Dieser Eindruck bestätigte sich.
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Ein ähnlich positives Fazit zog man bei der Scuderia Ferrari. Die in den letzten Jahren sportlich arg gebeutelten Italiener galten schon vor den Testfahrten als inoffizielle Geheimfavoriten. Dieser Eindruck bestätigte sich.
"Ferrari sieht gut aus, wirkt konstant schnell", zeigte sich Ricciardo beeindruckt. Und auch im eigenen Team war die Stimmung gut. "Es war das erste Mal, dass wir in unserem neuen Auto richtig pushen konnten", resümierte Leclerc.
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"Ferrari sieht gut aus, wirkt konstant schnell", zeigte sich Ricciardo beeindruckt. Und auch im eigenen Team war die Stimmung gut. "Es war das erste Mal, dass wir in unserem neuen Auto richtig pushen konnten", resümierte Leclerc.
Mit insgesamt 439 absolvierten Runden spulte Ferrari zudem die mit Abstand meisten Testkilometer aller Teams ab (Mercedes mit 393 Runden auf Rang zwei). Als einer der wenigen Rennställe blieb man von technischen Problemen gänzlich verschont.
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Mit insgesamt 439 absolvierten Runden spulte Ferrari zudem die mit Abstand meisten Testkilometer aller Teams ab (Mercedes mit 393 Runden auf Rang zwei). Als einer der wenigen Rennställe blieb man von technischen Problemen gänzlich verschont.
"Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns, aber wir konnten wir bereits einige Unterschiede zum Vorjahr spüren", meinte Leclercs Teamkollege Carlos Sainz. Es werde "nicht lange dauern, bis wir uns [an das Auto] gewöhnt haben."
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"Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns, aber wir konnten wir bereits einige Unterschiede zum Vorjahr spüren", meinte Leclercs Teamkollege Carlos Sainz. Es werde "nicht lange dauern, bis wir uns [an das Auto] gewöhnt haben."
Dennoch wollte man auch bei den Roten die guten Eindrücke nicht überbewerten. Für Teamchef Mattia Binotto ist Ferrari auch 2022 "ein Außenseiter" und kein Favorit: "Um ehrlich zu sein, denke ich nicht, dass wir das stärkste Team sind."
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Dennoch wollte man auch bei den Roten die guten Eindrücke nicht überbewerten. Für Teamchef Mattia Binotto ist Ferrari auch 2022 "ein Außenseiter" und kein Favorit: "Um ehrlich zu sein, denke ich nicht, dass wir das stärkste Team sind."
Zwar sei es "immer toll, Konstanz beim Fahren zu haben", "in Sachen Pace" könne man aber noch überhaupt kein Urteil fällen. Für Binotto liegen viele Teams nahe beieinander, weshalb letztlich Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen.
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Zwar sei es "immer toll, Konstanz beim Fahren zu haben", "in Sachen Pace" könne man aber noch überhaupt kein Urteil fällen. Für Binotto liegen viele Teams nahe beieinander, weshalb letztlich Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen.
Wer hatte Schwierigkeiten? Die meisten Teams hatten mit mehr oder weniger großen technischen Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen, zwei Teams erwischte es aber besonders schlimm: Alfa Romeo, das noch mit einer Übergangs-Livery unterwegs war, und Haas.
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Wer hatte Schwierigkeiten? Die meisten Teams hatten mit mehr oder weniger großen technischen Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen, zwei Teams erwischte es aber besonders schlimm: Alfa Romeo, das noch mit einer Übergangs-Livery unterwegs war, und Haas.
Beim schweizerisch-italienischen Rennstall streikte vor allem die Zuverlässigkeit. Testpilot Robert Kubica absolvierte am ersten Tag lediglich neun Runden, der Grund war Berichten zufolge eine fehlerhafte Halterung der Bodenplatte.
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Beim schweizerisch-italienischen Rennstall streikte vor allem die Zuverlässigkeit. Testpilot Robert Kubica absolvierte am ersten Tag lediglich neun Runden, der Grund war Berichten zufolge eine fehlerhafte Halterung der Bodenplatte.
"Wenn man nicht viele Runden fährt, bedeutet das immer, dass man ein paar Probleme hat, und wir hatten ein paar davon", analysierte Kubica die Session. "Wir dachten, wir hatten es gelöst, aber dem scheint nicht so."
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"Wenn man nicht viele Runden fährt, bedeutet das immer, dass man ein paar Probleme hat, und wir hatten ein paar davon", analysierte Kubica die Session. "Wir dachten, wir hatten es gelöst, aber dem scheint nicht so."
Auch die beiden Stammfahrer, Neuzugang Valtteri Bottas und Rookie Guanyu Zhou, die die beiden anderen Tage im Auto saßen, wurden von Pannen nicht verschont. Laut dem Finnen sind "die Probleme leider ziemlich zeitaufwändig" gewesen.
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Auch die beiden Stammfahrer, Neuzugang Valtteri Bottas und Rookie Guanyu Zhou, die die beiden anderen Tage im Auto saßen, wurden von Pannen nicht verschont. Laut dem Finnen sind "die Probleme leider ziemlich zeitaufwändig" gewesen.
Einen desaströsen Start in die Tests erlebte auch Mick Schumachers Rennstall Haas. Am ersten Tag plagte die US-Amerikaner ein Problem am Unterboden, an Tag drei verhinderte ein Leck das Sammeln von wichtigen Testkilometern.
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Einen desaströsen Start in die Tests erlebte auch Mick Schumachers Rennstall Haas. Am ersten Tag plagte die US-Amerikaner ein Problem am Unterboden, an Tag drei verhinderte ein Leck das Sammeln von wichtigen Testkilometern.
Dennoch wollte Schumi Jr. sich von den negativen Ereignissen nicht herunterziehen lassen. Wenigstens am zweiten Testtag gelangen ihm einige gute Runden. "Im Großen und Ganzen war es ein schönes Gefühl", resümierte Mick.
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Dennoch wollte Schumi Jr. sich von den negativen Ereignissen nicht herunterziehen lassen. Wenigstens am zweiten Testtag gelangen ihm einige gute Runden. "Im Großen und Ganzen war es ein schönes Gefühl", resümierte Mick.
Abgesehen von den Schwierigkeiten bei der Zuverlässigkeit habe sich aber vor allem das Fahrgefühl im Vergleich zum Vorjahr deutlich gebessert. Es fühle sich "sehr schön" an, "ohne große Probleme um die Strecke zu kommen."
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Abgesehen von den Schwierigkeiten bei der Zuverlässigkeit habe sich aber vor allem das Fahrgefühl im Vergleich zum Vorjahr deutlich gebessert. Es fühle sich "sehr schön" an, "ohne große Probleme um die Strecke zu kommen."
Was ging bei den Favoriten? Direkt hinter McLaren und Ferrari waren auch Red Bull und Mercedes vorne bei der Musik dabei, ohne dabei aber einen Angriff auf die Top-Zeiten zu unternehmen. Auch bei den Testkilometern lag man etwas zurück.
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Was ging bei den Favoriten? Direkt hinter McLaren und Ferrari waren auch Red Bull und Mercedes vorne bei der Musik dabei, ohne dabei aber einen Angriff auf die Top-Zeiten zu unternehmen. Auch bei den Testkilometern lag man etwas zurück.
Weltmeister Max Verstappen zog ein neutrales Fazit der ersten Testwoche: "Es ging vor allem darum, viele Runden zu drehen, sich an das Auto zu gewöhnen und eine Vorstellung davon zu bekommen, wie es sich verhält", schilderte er.
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Weltmeister Max Verstappen zog ein neutrales Fazit der ersten Testwoche: "Es ging vor allem darum, viele Runden zu drehen, sich an das Auto zu gewöhnen und eine Vorstellung davon zu bekommen, wie es sich verhält", schilderte er.
Ähnlich äußerte man sich auch bei Mercedes, auch wenn man sich von der Performance der Konkurrenz beeindruckt zeigte. "Einige Teams sind ziemlich schnell. Vor allem ein rotes und ein oranges Team sehen sehr konkurrenzfähig aus", meinte George Russell.
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Ähnlich äußerte man sich auch bei Mercedes, auch wenn man sich von der Performance der Konkurrenz beeindruckt zeigte. "Einige Teams sind ziemlich schnell. Vor allem ein rotes und ein oranges Team sehen sehr konkurrenzfähig aus", meinte George Russell.
Auf die Frage, wo Mercedes seiner Meinung nach stehe, entgegnet der Brite: "Gewiss nicht ganz vorne, da bin ich mir ziemlich sicher. Ferrari und McLaren scheinen die Dinge gut im Griff zu haben" – vor allem in Sachen Spritverbrauch und Reifenmanagement.
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Auf die Frage, wo Mercedes seiner Meinung nach stehe, entgegnet der Brite: "Gewiss nicht ganz vorne, da bin ich mir ziemlich sicher. Ferrari und McLaren scheinen die Dinge gut im Griff zu haben" – vor allem in Sachen Spritverbrauch und Reifenmanagement.
Wohl eher ein Understatement. Schließlich knallten Russell und Teamkollege Lewis Hamilton am letzten Tag noch einmal absolute Bestzeiten raus. LH44 drückte dem Test mit einer niedrigen 1:39 seinen Stempel auf, Russell war nur ein Zehntel langsamer.
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Wohl eher ein Understatement. Schließlich knallten Russell und Teamkollege Lewis Hamilton am letzten Tag noch einmal absolute Bestzeiten raus. LH44 drückte dem Test mit einer niedrigen 1:39 seinen Stempel auf, Russell war nur ein Zehntel langsamer.
Was ging bei den deutschen Piloten? Während Mick Schumacher – wie bereits angesprochen – mit einigen Problemen zu kämpfen hatte, erlebte Sebastian Vettel weitestgehend ereignislose drei Tage – sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht.
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Was ging bei den deutschen Piloten? Während Mick Schumacher – wie bereits angesprochen – mit einigen Problemen zu kämpfen hatte, erlebte Sebastian Vettel weitestgehend ereignislose drei Tage – sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht.
In Sachen Speed, Zuverlässigkeit und Testkilometer bewegte sich sein Aston Martin unter allen Teams im Mittelfeld. Als "okay" beschrieb der Heppenheimer die dreitägigen Tests: "Wir haben mehr über das Auto gelernt."
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In Sachen Speed, Zuverlässigkeit und Testkilometer bewegte sich sein Aston Martin unter allen Teams im Mittelfeld. Als "okay" beschrieb der Heppenheimer die dreitägigen Tests: "Wir haben mehr über das Auto gelernt."
Aus den bisherigen Ergebnissen könne man aber kaum etwas ableiten. Ob Aston Martin wieder im Mittelfeld agieren werde oder wie das Team im Vergleich zur Konkurrenz einzuschätzen sei, das "kann man jetzt noch nicht sagen", so Vettel.
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Aus den bisherigen Ergebnissen könne man aber kaum etwas ableiten. Ob Aston Martin wieder im Mittelfeld agieren werde oder wie das Team im Vergleich zur Konkurrenz einzuschätzen sei, das "kann man jetzt noch nicht sagen", so Vettel.
Für einen Aufseher sorgte der viermalige Weltmeister aber doch noch. Angesprochen auf seine Zukunftspläne gab er sich kryptisch. "Wir schauen erstmal, wo wir stehen - und ab einem gewissen Punkt beschäftige ich mich mit der Zukunft."
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Für einen Aufseher sorgte der viermalige Weltmeister aber doch noch. Angesprochen auf seine Zukunftspläne gab er sich kryptisch. "Wir schauen erstmal, wo wir stehen - und ab einem gewissen Punkt beschäftige ich mich mit der Zukunft."
Dabei leugnete Vettel keineswegs, eine Weiterbeschäftigung in der Formel 1 primär vom Erfolg abhängig machen zu wollen. "Es dürfte nur logisch sein, dass ich gewinnen will. Davon wird also meine Zukunft abhängen." Eine Art Ultimatum für AM.
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Dabei leugnete Vettel keineswegs, eine Weiterbeschäftigung in der Formel 1 primär vom Erfolg abhängig machen zu wollen. "Es dürfte nur logisch sein, dass ich gewinnen will. Davon wird also meine Zukunft abhängen." Eine Art Ultimatum für AM.
Fazit: Auch wenn die Aussagekraft der ersten Testfahrten nur bedingt ist – die ersten klareren Verhältnisse wird man erst nach der zweiten Testwoche Anfang März in Bahrain sehen: Einige Punkte lassen sich nach drei Tagen Barcelona festhalten.
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Fazit: Auch wenn die Aussagekraft der ersten Testfahrten nur bedingt ist – die ersten klareren Verhältnisse wird man erst nach der zweiten Testwoche Anfang März in Bahrain sehen: Einige Punkte lassen sich nach drei Tagen Barcelona festhalten.
Vor allem die Top-Team des Vorjahres, namentlich Red Bull und Mercedes, lassen sich noch nicht in die Karten schauen. Beide sorgten für keine großen Highlights, dürften sich aber primär auf Verlässlichkeit und Reifenmanagement konzentriert haben.
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Vor allem die Top-Team des Vorjahres, namentlich Red Bull und Mercedes, lassen sich noch nicht in die Karten schauen. Beide sorgten für keine großen Highlights, dürften sich aber primär auf Verlässlichkeit und Reifenmanagement konzentriert haben.
Völlig unter den Tisch kehren sollte man die Zahlen aber auch nicht. Vor allem McLaren und Ferrari scheinen hier aus dem Winter die richtigen Schlüsse gezogen und den Abstand auf die Spitze verkürzt zu haben. Russells Lobeshymne kommt nicht von ungefähr.
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Völlig unter den Tisch kehren sollte man die Zahlen aber auch nicht. Vor allem McLaren und Ferrari scheinen hier aus dem Winter die richtigen Schlüsse gezogen und den Abstand auf die Spitze verkürzt zu haben. Russells Lobeshymne kommt nicht von ungefähr.
Generell ist zu beobachten, dass das gesamte Feld – wie herbeigewünscht – enger beisammen zu sein scheint. Keine konkrete Aussage lässt sich hingegen zur viel erwarteten Überhol-Thematik machen, da Zweikämpfe schlicht nicht geführt wurden.
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Generell ist zu beobachten, dass das gesamte Feld – wie herbeigewünscht – enger beisammen zu sein scheint. Keine konkrete Aussage lässt sich hingegen zur viel erwarteten Überhol-Thematik machen, da Zweikämpfe schlicht nicht geführt wurden.
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