Cookie-Einstellungen

Schumi, Löwe und Klopapier-Räuber: Die gnadenlosesten Fahrer aller Zeiten

 
Das WM-Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton wird zweifelsfrei als eines der engsten und spannendsten in die Geschichte der Formel 1 eingehen. Dabei wurde es zuletzt durchaus auch etwas schmutzig.
© getty
Das WM-Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton wird zweifelsfrei als eines der engsten und spannendsten in die Geschichte der Formel 1 eingehen. Dabei wurde es zuletzt durchaus auch etwas schmutzig.
So drängte der Niederländer seinen Mercedes-Konkurrenten in Brasilien und Saudi-Arabien beispielsweise in teils grenzwürdiger Manier von der Strecke. Hamilton beklagte sich im Anschluss über die unnötig harte Fahrweise Verstappens.
© getty
So drängte der Niederländer seinen Mercedes-Konkurrenten in Brasilien und Saudi-Arabien beispielsweise in teils grenzwürdiger Manier von der Strecke. Hamilton beklagte sich im Anschluss über die unnötig harte Fahrweise Verstappens.
Vor dem finalen WM-Showdown in Abu Dhabi präsentiert SPOX nun ein Ranking der gnadenlosesten und unnachgiebigsten Piloten in der Geschichte der Königsklasse des Motorsports.
© getty
Vor dem finalen WM-Showdown in Abu Dhabi präsentiert SPOX nun ein Ranking der gnadenlosesten und unnachgiebigsten Piloten in der Geschichte der Königsklasse des Motorsports.
Als Faktoren gelten neben (fairer) Härte im Zweikampf auch ein Hang zu regelwidrigen Manövern, das gewisse Rambo-Potential sowie Psychospielchen auf und neben der Rennstrecke.
© getty
Als Faktoren gelten neben (fairer) Härte im Zweikampf auch ein Hang zu regelwidrigen Manövern, das gewisse Rambo-Potential sowie Psychospielchen auf und neben der Rennstrecke.
HONORABLE MENTIONS: Wir beginnen bei den Fahrern, die es knapp nicht in die Liste geschafft haben. Das betrifft vor allem Piloten in den 50ern und 60ern. Zwar wurden auch dort harte und unnachgiebige Rad-an-Rad-Kämpfe geführt, …
© getty
HONORABLE MENTIONS: Wir beginnen bei den Fahrern, die es knapp nicht in die Liste geschafft haben. Das betrifft vor allem Piloten in den 50ern und 60ern. Zwar wurden auch dort harte und unnachgiebige Rad-an-Rad-Kämpfe geführt, …
… der Respekt vor schwerwiegenden Konsequenzen aus Crashs oder Abflügen war aufgrund der fehlenden Sicherheit-Vorkehrungen an den Autos aber einfach zu groß. So entstand auch gegenseitige Empathie füreinander, die es heute in der Form nicht mehr gibt.
© getty
… der Respekt vor schwerwiegenden Konsequenzen aus Crashs oder Abflügen war aufgrund der fehlenden Sicherheit-Vorkehrungen an den Autos aber einfach zu groß. So entstand auch gegenseitige Empathie füreinander, die es heute in der Form nicht mehr gibt.
Die Duelle in den 50ern zwischen Guiseppe Farina, Juan-Manuel Fangio und Fagioli waren stets von Respekt geprägt. Sir Stirling Moss setzte sich 1958 beispielsweise gar für seinen WM-Kontrahenten Mike Hawthorn ein und gab damit die Weltmeisterschaft auf.
© getty
Die Duelle in den 50ern zwischen Guiseppe Farina, Juan-Manuel Fangio und Fagioli waren stets von Respekt geprägt. Sir Stirling Moss setzte sich 1958 beispielsweise gar für seinen WM-Kontrahenten Mike Hawthorn ein und gab damit die Weltmeisterschaft auf.
In den 60ern verband die beiden Rivalen Sir Jackie Steward und Jochen Rindt eine innige Freundschaft – auf und abseits der Strecke. Bis zu Rindts Tod 1970 galten die beiden Piloten als beste Freunde.
© getty
In den 60ern verband die beiden Rivalen Sir Jackie Steward und Jochen Rindt eine innige Freundschaft – auf und abseits der Strecke. Bis zu Rindts Tod 1970 galten die beiden Piloten als beste Freunde.
Platz 15 – KEVIN MAGNUSSEN: Der Däne dürfte vor allem der jüngeren Zuschauerschaft noch bestens bekannt sein. Nach seinem Debüt für McLaren im Jahr 2014 ging er auch für Renault und Haas an den Start.
© getty
Platz 15 – KEVIN MAGNUSSEN: Der Däne dürfte vor allem der jüngeren Zuschauerschaft noch bestens bekannt sein. Nach seinem Debüt für McLaren im Jahr 2014 ging er auch für Renault und Haas an den Start.
Auf der Erfolgsseite steht bei K-MAG zwar lediglich ein dritter Platz bei seinem Debütrennen in Melbourne, das hinderte ihn jedoch nicht daran, auf der Strecke ordentlich auszuteilen. Oft beschwerten sich Piloten über sein unfaires Verhalten im Zweikampf
© getty
Auf der Erfolgsseite steht bei K-MAG zwar lediglich ein dritter Platz bei seinem Debütrennen in Melbourne, das hinderte ihn jedoch nicht daran, auf der Strecke ordentlich auszuteilen. Oft beschwerten sich Piloten über sein unfaires Verhalten im Zweikampf
Platz 14 – NIKI LAUDA: Sein Zweikampf mit Rivale James Hunt gilt bis heute als eine der spannendsten WM-Rivalitäten aller Zeiten. Während sich beide persönlich nicht sonderlich nahestanden, respektierten sie sich über alle Maßen.
© getty
Platz 14 – NIKI LAUDA: Sein Zweikampf mit Rivale James Hunt gilt bis heute als eine der spannendsten WM-Rivalitäten aller Zeiten. Während sich beide persönlich nicht sonderlich nahestanden, respektierten sie sich über alle Maßen.
Auf der Strecke ließen sie sich aber keinen Zentimeter. Vor allem die Saison 1976 elektrisierte die Zuschauer. Lauda führte die WM damals lange an, wurde durch seinen schweren Unfall auf dem Nürburgring aber zurückgeworfen.
© getty
Auf der Strecke ließen sie sich aber keinen Zentimeter. Vor allem die Saison 1976 elektrisierte die Zuschauer. Lauda führte die WM damals lange an, wurde durch seinen schweren Unfall auf dem Nürburgring aber zurückgeworfen.
Alles lief auf einen Zweikampf beim letzten Rennen im japanischen Fuji hinaus. Im strömenden Regen stellte Lauda seinen Wagen in der zweiten Rennrunde aus Sicherheitsgründen ab, Hunt fuhr das Rennen zu Ende und wurde letztlich Weltmeister.
© getty
Alles lief auf einen Zweikampf beim letzten Rennen im japanischen Fuji hinaus. Im strömenden Regen stellte Lauda seinen Wagen in der zweiten Rennrunde aus Sicherheitsgründen ab, Hunt fuhr das Rennen zu Ende und wurde letztlich Weltmeister.
PLATZ 13 – DAVID COULTHARD: Nach außen gab sich der Schotte gern als britischer Gentleman, auf der Strecke ließ es Coulthard – wenn auch nicht übermäßig häufig – gerne mal krachen. In Erinnerung dürfte vor allem der Belgien-GP von 1998 geblieben sein.
© getty
PLATZ 13 – DAVID COULTHARD: Nach außen gab sich der Schotte gern als britischer Gentleman, auf der Strecke ließ es Coulthard – wenn auch nicht übermäßig häufig – gerne mal krachen. In Erinnerung dürfte vor allem der Belgien-GP von 1998 geblieben sein.
Damals lief der in Führung liegenden Michael Schumacher im strömenden Regen von Spa auf den überrundeten Coulthard auf. Doch anstatt Platz zu machen verlangsamte der Schotte unverhältnismäßig und ließ den Deutschen mit Vollspeed auffahren.
© imago images
Damals lief der in Führung liegenden Michael Schumacher im strömenden Regen von Spa auf den überrundeten Coulthard auf. Doch anstatt Platz zu machen verlangsamte der Schotte unverhältnismäßig und ließ den Deutschen mit Vollspeed auffahren.
Hintergrund: Schumacher lieferte sich in der WM-Wertung einen engen Kampf mit Coulthards Teamkollege Mika Häkkinen. Im Nachhinein konnte man Coulthard die eindeutige Schuld zwar nachweisen, am WM-Titel Häkkinens änderte das aber nichts.
© imago images
Hintergrund: Schumacher lieferte sich in der WM-Wertung einen engen Kampf mit Coulthards Teamkollege Mika Häkkinen. Im Nachhinein konnte man Coulthard die eindeutige Schuld zwar nachweisen, am WM-Titel Häkkinens änderte das aber nichts.
Platz 12 – LEWIS HAMILTON: Es ist wohl eine unbedingte Bedingung als siebenfacher Weltmeister ein Gewisses Maß an Gnadenlosigkeit mitzubringen. Diese spiegelt sich beim Briten aber weniger in unfairem Verhalten wider …
© getty
Platz 12 – LEWIS HAMILTON: Es ist wohl eine unbedingte Bedingung als siebenfacher Weltmeister ein Gewisses Maß an Gnadenlosigkeit mitzubringen. Diese spiegelt sich beim Briten aber weniger in unfairem Verhalten wider …
… sondern eher auf mentaler Ebene. Hamilton ist ein Meister darin, in unauffälligster Manier seine Gegner zu manipulieren und deren Patzer dann mit Bravour auszunutzen. Hinzu kommt selbstverständlich aber auch sein unnachgiebiges Racing.
© getty
… sondern eher auf mentaler Ebene. Hamilton ist ein Meister darin, in unauffälligster Manier seine Gegner zu manipulieren und deren Patzer dann mit Bravour auszunutzen. Hinzu kommt selbstverständlich aber auch sein unnachgiebiges Racing.
Platz 11 – SEBASTIAN VETTEL: Mittlerweile wirkt der in die Jahre gekommene Heppenheimer oft wie das brave Lämmchen der Formel 1, welches niemandem etwas zuleide tun könnte. Vor allem in Vettels Anfangs-Jahren war dem aber keineswegs so.
© getty
Platz 11 – SEBASTIAN VETTEL: Mittlerweile wirkt der in die Jahre gekommene Heppenheimer oft wie das brave Lämmchen der Formel 1, welches niemandem etwas zuleide tun könnte. Vor allem in Vettels Anfangs-Jahren war dem aber keineswegs so.
Egal ob Duelle gegen seinen langjährigen Teamkollegen Mark Webber (Crash in der Türkei 2010, „MULTI 21“ in Malaysia 2013) oder Lews Hamilton, der Heppenheimer wusste auszuteilen. Dabei schreckte er auch vor teils schmutzigen Aktionen nicht zurück.
© getty
Egal ob Duelle gegen seinen langjährigen Teamkollegen Mark Webber (Crash in der Türkei 2010, „MULTI 21“ in Malaysia 2013) oder Lews Hamilton, der Heppenheimer wusste auszuteilen. Dabei schreckte er auch vor teils schmutzigen Aktionen nicht zurück.
Platz 10 – JAMES HUNT: War unterm Strich nicht unbedingt talentierter oder schneller als Dauerrivale Lauda, hatte aber die nötige Portion mehr Killerinstinkt. Das verhalf ihm zum Titel 1976, als er im Gegensatz zu Lauda das Rennen in Fuji zu Ende fuhr.
© getty
Platz 10 – JAMES HUNT: War unterm Strich nicht unbedingt talentierter oder schneller als Dauerrivale Lauda, hatte aber die nötige Portion mehr Killerinstinkt. Das verhalf ihm zum Titel 1976, als er im Gegensatz zu Lauda das Rennen in Fuji zu Ende fuhr.
Auch neben der Strecke zeigte sich Hunt stets abgeklärt und kompromisslos, was ihm zu seiner aktiven Zeit als F1-Fahrer den Status einer Art Pop-Ikone verlieh. Starb 1993 in Folge eines Herzinfarkts.
© getty
Auch neben der Strecke zeigte sich Hunt stets abgeklärt und kompromisslos, was ihm zu seiner aktiven Zeit als F1-Fahrer den Status einer Art Pop-Ikone verlieh. Starb 1993 in Folge eines Herzinfarkts.
Platz 9 – FERNANDO ALONSO: Auch der Spanier wirkt - verfolgt man die aktuelle Saison - wie die Ruhe in Person. Dennoch hat auch er eine Vergangenheit voller Racing-Härte und manipulativer Spielchen - notfalls auch gegen den eigenen Teamkollegen.
© getty
Platz 9 – FERNANDO ALONSO: Auch der Spanier wirkt - verfolgt man die aktuelle Saison - wie die Ruhe in Person. Dennoch hat auch er eine Vergangenheit voller Racing-Härte und manipulativer Spielchen - notfalls auch gegen den eigenen Teamkollegen.
Das bekam speziell ein gewisser Lewis Hamilton in der Saison 2007 zu spüren. Alonso kam mit der forschen und vor allem schnellen Art seines McLaren-Teamkollegen nicht zurecht und forderte den unangefochtenen Nummer-1-Status.
© getty
Das bekam speziell ein gewisser Lewis Hamilton in der Saison 2007 zu spüren. Alonso kam mit der forschen und vor allem schnellen Art seines McLaren-Teamkollegen nicht zurecht und forderte den unangefochtenen Nummer-1-Status.
Das gipfelte in einem epischen Teamduell, in welchem beide am Ende das Nachsehen haben sollten. Durch unnötige Zweikämpfe und Spielchen (Boxenmanöver in Ungarn) nahmen sich beide gegenseitig die Punkte weg. Kimi Räikkönen (Ferrari) holte die WM.
© getty
Das gipfelte in einem epischen Teamduell, in welchem beide am Ende das Nachsehen haben sollten. Durch unnötige Zweikämpfe und Spielchen (Boxenmanöver in Ungarn) nahmen sich beide gegenseitig die Punkte weg. Kimi Räikkönen (Ferrari) holte die WM.
Platz 8 – JUAN-PABLO MONTOYA: Der Kolumbianer zählt zweifelsohne zu den talentiertesten Fahrern, die nie Weltmeister wurden. Ein Kind von Traurigkeit war Montoya aber deshalb keineswegs. Das bekam vor allem Schumi des Öfteren zu spüren.
© getty
Platz 8 – JUAN-PABLO MONTOYA: Der Kolumbianer zählt zweifelsohne zu den talentiertesten Fahrern, die nie Weltmeister wurden. Ein Kind von Traurigkeit war Montoya aber deshalb keineswegs. Das bekam vor allem Schumi des Öfteren zu spüren.
Zwischen 2002 und 2003 performte Montoya auf Augenhöhe mit dem Deutschen und ließ sein Temperament ein aufs andere Mal aufblitzen. Vom Schubsen des eigenen Teamkollegen ins Kiesbett bis zum Abschuss von Schumi im Monaco-Tunnel war alles dabei.
© getty
Zwischen 2002 und 2003 performte Montoya auf Augenhöhe mit dem Deutschen und ließ sein Temperament ein aufs andere Mal aufblitzen. Vom Schubsen des eigenen Teamkollegen ins Kiesbett bis zum Abschuss von Schumi im Monaco-Tunnel war alles dabei.
Platz 7 – PASTOR MALDONADO: Ein weiterer Südamerikaner. Für viele ist der Venezolaner der Inbegriff des Rambo-Fahrers. Mit lediglich durchschnittlichem Talent gesegnet war Maldonado zu aktiver Zeit für einige Massencrashs verantwortlich.
© getty
Platz 7 – PASTOR MALDONADO: Ein weiterer Südamerikaner. Für viele ist der Venezolaner der Inbegriff des Rambo-Fahrers. Mit lediglich durchschnittlichem Talent gesegnet war Maldonado zu aktiver Zeit für einige Massencrashs verantwortlich.
So gab es gar eine Internet-Seite mit dem wundervollen Namen "hasmaldonadocrashedtoday", die seine vielen Unfälle auf den jeweiligen Tag genau dokumentierte. Allein in seiner F1-Zeit zwischen 2011 und 2015 verursachte "Crashtor" eine Vielzahl davon.
© getty
So gab es gar eine Internet-Seite mit dem wundervollen Namen "hasmaldonadocrashedtoday", die seine vielen Unfälle auf den jeweiligen Tag genau dokumentierte. Allein in seiner F1-Zeit zwischen 2011 und 2015 verursachte "Crashtor" eine Vielzahl davon.
Platz 6 – ALAIN PROST: Vor allem sein legendärer Zweikampf mit Teamkollege Ayrton Senna sollte in die Geschichte eingehen. Prost gab dabei meist den besonneneren Part ab, war aber definitiv auch kein Unschuldslamm.
© getty
Platz 6 – ALAIN PROST: Vor allem sein legendärer Zweikampf mit Teamkollege Ayrton Senna sollte in die Geschichte eingehen. Prost gab dabei meist den besonneneren Part ab, war aber definitiv auch kein Unschuldslamm.
"Ayrton will mich nicht schlagen, er will mich demütigen. Aber das ist seine Schwäche", sagte der "Professor" über seinen ewigen Feind. Fehden mit gegenseitigen Anschuldigungen bis hin zu Crashes auf der Strecke zwischen beiden gehörten zur Tagesordnung.
© getty
"Ayrton will mich nicht schlagen, er will mich demütigen. Aber das ist seine Schwäche", sagte der "Professor" über seinen ewigen Feind. Fehden mit gegenseitigen Anschuldigungen bis hin zu Crashes auf der Strecke zwischen beiden gehörten zur Tagesordnung.
Platz 5 – NIGEL MANSELL: "Il Leone" (der Löwe) versuchte mit seinem theatralischen Auftreten in der Öffentlichkeit zu polarisieren, machte sich dadurch aber auch einen Namen. Seine Gegner kritisierten an ihm trotzdem oft seine unüberlegten Manöver …
© getty
Platz 5 – NIGEL MANSELL: "Il Leone" (der Löwe) versuchte mit seinem theatralischen Auftreten in der Öffentlichkeit zu polarisieren, machte sich dadurch aber auch einen Namen. Seine Gegner kritisierten an ihm trotzdem oft seine unüberlegten Manöver …
… sowie seine riskante Fahrweise. Das brachte ihm neben einem WM-Titel 1992 auch ein episches Teamduell mit Nelson Piquet ein. Leiden konnten sich beide nie besonders, das war auf und abseits der Strecke oft zu spüren.
© getty
… sowie seine riskante Fahrweise. Das brachte ihm neben einem WM-Titel 1992 auch ein episches Teamduell mit Nelson Piquet ein. Leiden konnten sich beide nie besonders, das war auf und abseits der Strecke oft zu spüren.
Aber auch mit Ayrton Senna ging es hoch her. Nach einem verlorenen Sieg in Spa durch ein Überholmanöver, bei dem sowohl er wie auch Senna ausschieden, attackierte der aufgebrachte Mansell den Brasilianer körperlich in der Boxengasse.
© getty
Aber auch mit Ayrton Senna ging es hoch her. Nach einem verlorenen Sieg in Spa durch ein Überholmanöver, bei dem sowohl er wie auch Senna ausschieden, attackierte der aufgebrachte Mansell den Brasilianer körperlich in der Boxengasse.
Platz 4 – MAX VERSTAPPEN: Nicht nur in den vergangenen Rennen in Brasilien oder Saudi-Arabien fiel der Niederländer mit seiner zuweilen überharten Auffassung des Racings auf. Auch schon in jungen Jahren machte Verstappen keine Gefangenen.
© getty
Platz 4 – MAX VERSTAPPEN: Nicht nur in den vergangenen Rennen in Brasilien oder Saudi-Arabien fiel der Niederländer mit seiner zuweilen überharten Auffassung des Racings auf. Auch schon in jungen Jahren machte Verstappen keine Gefangenen.
Das macht den heutigen RB-Piloten jedoch auch zu einem der unangenehmsten Fahrer, gegen die es zu racen gilt. Seine Verteidigungsmanöver sind oft zu viel des Guten. Kurz gesagt: Verstappen macht selten Gefangene.
© getty
Das macht den heutigen RB-Piloten jedoch auch zu einem der unangenehmsten Fahrer, gegen die es zu racen gilt. Seine Verteidigungsmanöver sind oft zu viel des Guten. Kurz gesagt: Verstappen macht selten Gefangene.
Das könnte sich auch auf den kommenden WM-Showdown in Abu Dhabi auswirken. Der RB-Pilot hat das langsamere Auto. Es ist zu erwarten, dass Verstappen alles in seiner Macht stehende tun wird, um Weltmeister zu werden. Sei es auch am Rande des Illegalen.
© getty
Das könnte sich auch auf den kommenden WM-Showdown in Abu Dhabi auswirken. Der RB-Pilot hat das langsamere Auto. Es ist zu erwarten, dass Verstappen alles in seiner Macht stehende tun wird, um Weltmeister zu werden. Sei es auch am Rande des Illegalen.
Platz 3 – NELSON PIQUET: Der ungeschlagene Meister des mentalen Zweikampfes. In seiner Williams-Zeit trieb er Teamkollege Mansell mit ewigen Sticheleien in den Wahnsinn. So bezeichnete er ihn öffentlich als „dumm“ und beleidigte Mansells Ehefrau.
© getty
Platz 3 – NELSON PIQUET: Der ungeschlagene Meister des mentalen Zweikampfes. In seiner Williams-Zeit trieb er Teamkollege Mansell mit ewigen Sticheleien in den Wahnsinn. So bezeichnete er ihn öffentlich als „dumm“ und beleidigte Mansells Ehefrau.
Zudem soll er, als der Brite einst von Durchfall geplagt wurde, sämtliches Klopapier von der Team-Toilette gestohlen haben. Vor allem 1986 rächte sich dies: Wegen des ewigen Streits zwischen beiden Williams-Piloten wurde Alain Prost Weltmeister.
© getty
Zudem soll er, als der Brite einst von Durchfall geplagt wurde, sämtliches Klopapier von der Team-Toilette gestohlen haben. Vor allem 1986 rächte sich dies: Wegen des ewigen Streits zwischen beiden Williams-Piloten wurde Alain Prost Weltmeister.
Platz 2 – AYRTON SENNA: Der für viele auch heute noch beste Fahrer der F1-Geschichte besaß neben seines außergewöhnlichen fahrerischen Könnens auch eine schmutzige Seite. Diese zeigte sich vor allem im Teamduell mit Prost 1989.
© getty
Platz 2 – AYRTON SENNA: Der für viele auch heute noch beste Fahrer der F1-Geschichte besaß neben seines außergewöhnlichen fahrerischen Könnens auch eine schmutzige Seite. Diese zeigte sich vor allem im Teamduell mit Prost 1989.
Beim Saisonfinale in Suzuka lag Prost auf WM-Kurs, als Senna ihn beim Überholvorgang von der Strecke rammte. Während der Franzose ausschied, konnte Senna weiterfahren und wähnte sich als sicherer Champion.
© getty
Beim Saisonfinale in Suzuka lag Prost auf WM-Kurs, als Senna ihn beim Überholvorgang von der Strecke rammte. Während der Franzose ausschied, konnte Senna weiterfahren und wähnte sich als sicherer Champion.
Doch die Rennleitung disqualifizierte den Brasilianer im Nachhinein für gefährliches Fahren. Sein Sieg wurde ihm aberkannt und Rivale Prost zum Weltmeister gekürt. Der Trost: Senna wurde ein Jahr später souverän Weltmeister.
© getty
Doch die Rennleitung disqualifizierte den Brasilianer im Nachhinein für gefährliches Fahren. Sein Sieg wurde ihm aberkannt und Rivale Prost zum Weltmeister gekürt. Der Trost: Senna wurde ein Jahr später souverän Weltmeister.
Platz 1 – MICHAEL SCHUMACHER: Mit sieben WM-Titel ist Schumi ohne Frage über jeden Zweifel erhaben was Talent und Speed betrifft. Dass der Deutsche aber gerne auch mal über die Strenge schlug, wird oft vergessen.
© getty
Platz 1 – MICHAEL SCHUMACHER: Mit sieben WM-Titel ist Schumi ohne Frage über jeden Zweifel erhaben was Talent und Speed betrifft. Dass der Deutsche aber gerne auch mal über die Strenge schlug, wird oft vergessen.
Nicht nur ein Mal war Schumacher Teil von kontroversen Diskussionen über seine Auffassung von Fairness. Beispielsweise 1994, als er und Konkurrent Damon Hill beim letzten Rennen in Australien kollidierten, wodurch er Weltmeister wurde.
© getty
Nicht nur ein Mal war Schumacher Teil von kontroversen Diskussionen über seine Auffassung von Fairness. Beispielsweise 1994, als er und Konkurrent Damon Hill beim letzten Rennen in Australien kollidierten, wodurch er Weltmeister wurde.
Oder 1997, als er den schnelleren Jaques Villeneuve absichtlich auflaufen ließ und beim Überholvorgang abschoss. Erst im Nachhinein wurde er dafür disqualifiziert und musste alle gesammelten WM-Punkte abdrücken.
© getty
Oder 1997, als er den schnelleren Jaques Villeneuve absichtlich auflaufen ließ und beim Überholvorgang abschoss. Erst im Nachhinein wurde er dafür disqualifiziert und musste alle gesammelten WM-Punkte abdrücken.
Auf der anderen Seite war Schumacher aber auch für faire Rad-an-Rad-Duelle auf der Strecke bekannt. Ohne Frage gehört er zu den besten F1-Piloten aller Zeiten. Seine WM-Titel sind das Ergebnis harter und unnachgiebiger Arbeit.
© getty
Auf der anderen Seite war Schumacher aber auch für faire Rad-an-Rad-Duelle auf der Strecke bekannt. Ohne Frage gehört er zu den besten F1-Piloten aller Zeiten. Seine WM-Titel sind das Ergebnis harter und unnachgiebiger Arbeit.
1 / 1
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung