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Formel 1

F1: Bestzeit für Bottas - Nächstes Spontan-Comeback von Hülkenberg?

SID
Valtteri Bottas war beim Eifel-GP im dritten Freien Training vorne.

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas hat im dritten Freien Training beim weiterhin kuriosen Formel-1-Wochenende auf dem Nürburgring die Bestzeit gesetzt. Nachdem die 20 Rennwagen am Freitag wegen Nebels nicht einen Meter zurücklegen durften, verwies der Finne in 1:26,225 Minuten seinen Teamkollegen Lewis Hamilton um 0,136 Sekunden auf Rang zwei.

Weltmeister Hamilton hat beim Großen Preis der Eifel (Sonntag, 14.10 Uhr/RTL und Sky) seinen 91. Sieg und damit die Egalisierung des Rekords von Michael Schumacher vor Augen. Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) belegte im Ferrari den respektablen fünften Rang (+0,813).

Die Schlagzeilen gehörten aber einem, der kurzfristig nicht mitwirken konnte - und einem, der mal wieder ein Spontan-Comeback geben könnte: Der Kanadier Lance Stroll fühlte sich "nicht zu 100 Prozent wohl", teilte sein Racing-Point-Team während der laufenden Einheit mit. Der Zustand des 21-Jährigen werde "nach der Sitzung" weiter beurteilt.

Bei den beiden Rennen Anfang August in Silverstone wurde Strolls mexikanischer Teamkollege Sergio Perez (Corona-Infektion) durch den Emmericher Nico Hülkenberg ersetzt. Dieser postete am Samstagmittag bei Instagram ein Foto seines Privatwagens an der Rennstrecke, die charakteristische Achterbahn am Nürburgring im Hintergrund.

Die größte Hürde für Hülkenberg dürfte es sein, bis zum Beginn des Qualifying (15.00 Uhr/RTL und Sky) einen negativen Coronatest vorzulegen. Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer erklärte auf die Sky-Frage, ob es Neuigkeiten gebe: "Noch nicht".

Kurios war es bereits am Freitag zugegangen: Die Uhr lief zwar zweimal von 90 auf 0 Minuten herunter, die Boxengasse blieb aber während der beiden Trainingseinheiten geschlossen, weil der Rettungshubschrauber keine Starterlaubnis erhielt. Deswegen kam auch Mick Schumacher nicht zu seinem ersten Trainingseinsatz in der Formel 1, der Formel-2-Spitzenreiter hätte einen Alfa Romeo fahren sollen.

Am Samstag verfolgte der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher das Geschehen am Alfa-Kommandostand. Der 21-Jährige bleibt das gesamte Wochenende beim Team und will alles aufsaugen: "Ich kann an Meetings teilnehmen, das Innenleben von Alfa kennenlernen. Ich will so viel Input bekommen wie möglich."

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