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Formel 1

Formel 1: Christian Horner bringt Nico Hülkenberg für Red-Bull-Cockpit ins Spiel

Von SPOX
Nico Hülkenberg ist offenbar Kandidat bei Red Bull.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner (46) hat Nico Hülkenberg (33) als möglichen Kandidaten auf das noch offene Cockpit des Teams ins Gespräch gebracht. Auch Sergio Perez (30) soll ein Kandidat sein.

Red Bull Racing hat weiterhin noch nicht die Fahrerpaarung für die kommende Saison bekanntgegeben. Neben Teamleader Max Verstappen (22) streiten sich wohl mehrere Interessenten um das noch freie Cockpit. Nach dem Aus von Sergio Perez bei Racing Point, der durch Sebastian Vettel ersetzt wird, kamen aus Mexiko Gerüchte auf, dass Red Bull an ihm interessiert sei.

"Alex (Albon Anm. d. Red.) ist natürlich unsere Priorität", erklärte Teamchef Christian Horner am Samstag vor dem Qualifying bei Sky angesprochen auf Perez, um allerdings überraschend nachzuschieben: "Aber es gibt mit Nico Hülkenberg noch einen anderen starken Fahrer auf dem Markt, der noch nach einem Cockpit sucht."

Red-Bull-Motorsportchef Dr. Helmut Marko (77) hatte Ende August verlauten lassen, dass er mit dem Deutschen in Verbindung stehe: "Er hat uns wissen lassen, dass er zur Verfügung steht." Angesprochen auf die Horner-Aussagen sagte er aber bei Sky: "So lange Alex Albon die Erwartungen erfüllt und seine Entwicklung vorwärts geht, ist das unser Kandidat."

Red Bull: Albon auch wegen Eigentümer für nächste Saison sicher?

Alexander Albon (24) steht nach einer durchwachsenen Saison bei Red Bull in der Kritik. Der Thailänder, der erst letzten Sommer Pierre Gasly ersetzte, konnte bislang nur 48 WM-Punkte sammeln. Albon schaffte es im Saisonverlauf nie, Max Verstappen unter Druck zu setzten. Gleichzeitig fehlt Red Bull so im Rennverlauf ein zweiter starker Fahrer, um Mercedes strategisch unter Druck setzen zu können.

Marko erklärte vor mehreren Wochen, dass die thailändische Familie Yoovidhya, die 51 Prozent an dem Formel-1-Team hält, einen Landsmann im Cockpit haben wolle. Zudem kommt, dass das Team bislang seit Mark Webber im Jahr 2007 nur auf eigens ausgebildete Fahrer setzte.

Vor dem Rennen am Sonntag im italienischen Mugello schaffte Albon in der Qualifikation immerhin den vierten Rang, seine beste Startposition der Saison. Allerdings fuhr ihm Teamkollege Verstappen erneut vier Zehntel davon.

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