Formel 1

Sebastian Vettel bereit zum Gratulieren: "Muss man anerkennen"

SID
Für den Titelgewinn muss Lewis Hamilton in Mexiko 14 Punkte mehr holen als Teamkollege Bottas.

Auf eine baldige Gratulation an Lewis Hamilton hat sich Sebastian Vettel schon eingestellt. "Überhaupt nicht schwer" werde ihm dies fallen, versicherte der Heppenheimer: "Die Leistung, die Lewis und Mercedes in diesem Jahr gebracht haben, muss man anerkennen."

Es ist durchaus möglich, dass Vettel am Sonntag nach dem Großen Preis von Mexiko (20.10 Uhr im Liveticker) im dritten Jahr in Folge im Autodromo Hermanos Rodriguez den Weg zum Mercedes-Star suchen wird, um diesen zum WM-Titel zu beglückwünschen. Hierzu muss Hamilton 14 Punkte mehr holen als sein finnischer Teamkollege Valtteri Bottas.

Bei Vettel dürfte sich der Schmerz diesmal in Grenzen halten, anders als 2017 und 2018 hatte der Ferrari-Pilot zu keiner Zeit eine realistische Chance auf seinen fünften WM-Titel. Früh in der Saison sei klar geworden, dass der Rückstand auf Mercedes "keine Eintagsfliege" sei, merkte Vettel an.

Bei Ferrari sieht er sich allerdings auch nach fünf titellosen Jahren noch bestmöglich aufgehoben. "Natürlich hat Mercedes in den letzten Jahren das stärkste Paket gestellt. Aber ich bin dort glücklich, wo ich bin", erklärte der Hesse.

Ferrari: "Meistens nicht in der Lage dagegenzuhalten"

Die Aufgabe seines Teams bestehe in den verbleibenden vier Saisonrennen darin, den Grundstein für ein erfolgreicheres Jahr 2020 zu legen. "Uns fehlt gerade im Renntrimm noch ein bisschen der Speed", mäkelte Vettel: "Unterm Strich hatten wir 17 Rennen, und bei den meisten waren wir nicht dazu in der Lage, ernsthaft dagegenzuhalten."

Seit der Sommerpause zeigt der Trend klar nach oben, fünf Pole Positions und drei Siege seither zeugen davon. Beide WM-Titel sind allerdings bereits im sechsten Jahr in Folge vorzeitig an Mercedes vergeben.

"Wir hätten früher zulegen müssen, um sie ernsthaft unter Druck zu setzen", erklärte Vettel daher: "Wichtig ist, dass wir gelernt haben, wo unsere Schwachstellen sind. Aber die Lektionen haben nicht nur wir gelernt, sondern auch andere."

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