Formel-1-Fahrerkarussell 2020: Welche Cockpits sind noch offen?

 
Die Formel-1-Saison 2019 neigt sich so langsam dem Ende zu und noch immer sind nicht alle Cockpits für das nächste Jahr vergeben. Bei welchen Teams steht die Fahrerpaarung schon fest? Wo ist ein Sitz frei? Und wer kommt dafür infrage? SPOX zeigt's euch!
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Die Formel-1-Saison 2019 neigt sich so langsam dem Ende zu und noch immer sind nicht alle Cockpits für das nächste Jahr vergeben. Bei welchen Teams steht die Fahrerpaarung schon fest? Wo ist ein Sitz frei? Und wer kommt dafür infrage? SPOX zeigt's euch!
WILLIAMS: Mit starken Leistungen in seiner Rookie-Saison hat sich George Russell auch für 2020 seinen Platz beim englischen Privatteam verdient. Der Mercedes-Junior könnte dann zur klaren Nummer 1 aufsteigen, denn …
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WILLIAMS: Mit starken Leistungen in seiner Rookie-Saison hat sich George Russell auch für 2020 seinen Platz beim englischen Privatteam verdient. Der Mercedes-Junior könnte dann zur klaren Nummer 1 aufsteigen, denn …
… Robert Kubica beendet seine F1-Karriere. Wer sein Cockpit übernimmt? Offen. Aktuell hat wohl Ersatzpilot Nicholas Latifi die besten Karten. Der Kanadier fährt in der Formel 2 (Zweiter in der Meisterschaft) und brächte 20 Millionen Euro Antrittsgeld mit.
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… Robert Kubica beendet seine F1-Karriere. Wer sein Cockpit übernimmt? Offen. Aktuell hat wohl Ersatzpilot Nicholas Latifi die besten Karten. Der Kanadier fährt in der Formel 2 (Zweiter in der Meisterschaft) und brächte 20 Millionen Euro Antrittsgeld mit.
Theoretisch verfügbar wäre auch Nico Hülkenberg, der seinen Job bei Renault verliert. Ob der in diesem Jahr so langsame Williams seinen Ansprüchen genügt, darf aber mehr als bezweifelt werden.
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Theoretisch verfügbar wäre auch Nico Hülkenberg, der seinen Job bei Renault verliert. Ob der in diesem Jahr so langsame Williams seinen Ansprüchen genügt, darf aber mehr als bezweifelt werden.
HAAS: Apropos Hülkenberg - die US-Amerikaner schienen die wahrscheinlichste Lösung für ihn zu sein, eine Zusammenarbeit kommt aber in der kommenden Saison nicht zustande. Haas macht mit seinem aktuellen Fahrerduo weiter.
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HAAS: Apropos Hülkenberg - die US-Amerikaner schienen die wahrscheinlichste Lösung für ihn zu sein, eine Zusammenarbeit kommt aber in der kommenden Saison nicht zustande. Haas macht mit seinem aktuellen Fahrerduo weiter.
Damit gehen Kevin Magnussen und Romain Grosjean in ihr viertes gemeinsames Jahr bei Haas. Ob sie sich auch dann wieder regelmäßig in die Karre fahren?
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Damit gehen Kevin Magnussen und Romain Grosjean in ihr viertes gemeinsames Jahr bei Haas. Ob sie sich auch dann wieder regelmäßig in die Karre fahren?
ALFA ROMEO: Kimi Räikkönen hat bei seinem Wechsel zum einstigen Sauber-Rennstall einen Vertrag bis 2021 unterschrieben, folglich nimmt er im kommenden Jahr weiterhin im rot-weißen Auto Platz. Unklar ist, wer dann neben ihm sitzt.
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ALFA ROMEO: Kimi Räikkönen hat bei seinem Wechsel zum einstigen Sauber-Rennstall einen Vertrag bis 2021 unterschrieben, folglich nimmt er im kommenden Jahr weiterhin im rot-weißen Auto Platz. Unklar ist, wer dann neben ihm sitzt.
Antonio Giovinazzi ist als Ferrari-Nachwuchsfahrer zwar gern gesehen, überzeugt in seiner ersten kompletten Saison aber fahrerisch nicht wirklich. Während Räikkönen immerhin 31 WM-Punkte gesammelt hat, steht Giovinazzi bei gerade mal vier Zählern.
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Antonio Giovinazzi ist als Ferrari-Nachwuchsfahrer zwar gern gesehen, überzeugt in seiner ersten kompletten Saison aber fahrerisch nicht wirklich. Während Räikkönen immerhin 31 WM-Punkte gesammelt hat, steht Giovinazzi bei gerade mal vier Zählern.
Gut möglich, dass also Marcus Ericsson zurückkehrt. Der Schwede hat die (finanzielle) Unterstützung der schwedischen Teilhaber am Team sicher und gilt damit als heißer Anwärter aufs Cockpit. Doch die Gerüchteküche bringt auch zwei deutsche Namen hervor …
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Gut möglich, dass also Marcus Ericsson zurückkehrt. Der Schwede hat die (finanzielle) Unterstützung der schwedischen Teilhaber am Team sicher und gilt damit als heißer Anwärter aufs Cockpit. Doch die Gerüchteküche bringt auch zwei deutsche Namen hervor …
… zum einen - na klar - Hülkenberg, zum anderen Rekordweltmeister-Sohn Mick Schumacher. Ein Marketing-Coup wäre die Verpflichtung definitiv, ein festes Engagement käme aber wohl zu früh. Wahrscheinlicher ist ein Job als gelegentlicher Freitagsfahrer.
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… zum einen - na klar - Hülkenberg, zum anderen Rekordweltmeister-Sohn Mick Schumacher. Ein Marketing-Coup wäre die Verpflichtung definitiv, ein festes Engagement käme aber wohl zu früh. Wahrscheinlicher ist ein Job als gelegentlicher Freitagsfahrer.
RACING POINT: Mode-Mogul Lawrence Stroll hat das ehemalige Force-India-Team gekauft. Dass sein Sohn Lance daher auch 2020 an den Start gehen wird, ist logisch - zumal der 20-Jährige immer mal wieder für ein ordentliches Rennen zu haben ist.
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RACING POINT: Mode-Mogul Lawrence Stroll hat das ehemalige Force-India-Team gekauft. Dass sein Sohn Lance daher auch 2020 an den Start gehen wird, ist logisch - zumal der 20-Jährige immer mal wieder für ein ordentliches Rennen zu haben ist.
In der Nachbargarage wird wie gehabt Sergio Perez Platz nehmen. Der Mexikaner gilt als völlig solider Fahrer, bringt ein paar Millionen Euro Zuschuss mit und hat einen bis 2022 gültigen Vertrag.
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In der Nachbargarage wird wie gehabt Sergio Perez Platz nehmen. Der Mexikaner gilt als völlig solider Fahrer, bringt ein paar Millionen Euro Zuschuss mit und hat einen bis 2022 gültigen Vertrag.
TORO ROSSO: Nächstes Jahr soll der Rennstall unter dem Namen "Scuderia Alpha Tauri" an den Start gehen. Das ändert aber nichts daran, dass Red Bull weiter die Obhut über das Geschehen und damit auch die Fahrerfrage hat. Und hier ist noch nichts sicher …
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TORO ROSSO: Nächstes Jahr soll der Rennstall unter dem Namen "Scuderia Alpha Tauri" an den Start gehen. Das ändert aber nichts daran, dass Red Bull weiter die Obhut über das Geschehen und damit auch die Fahrerfrage hat. Und hier ist noch nichts sicher …
In den Nachwuchsklassen macht kein Kaderfahrer positiv von sich Reden (negativer Höhepunkt: Daniel Ticktums Rausschmiss aus der japanischen Super Formula und dem RB-Programm), folglich werden die Plätze wohl unter dem aktuellen Ensemble ausgeknobelt.
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In den Nachwuchsklassen macht kein Kaderfahrer positiv von sich Reden (negativer Höhepunkt: Daniel Ticktums Rausschmiss aus der japanischen Super Formula und dem RB-Programm), folglich werden die Plätze wohl unter dem aktuellen Ensemble ausgeknobelt.
Am wahrscheinlichsten bleibt es damit bei der aktuellen Paarung. Daniil Kvyat ist laut Motorsportchef Helmut Marko gesetzt und Pierre Gasly wird wohl erstmal keine zweite Chance im Hauptteam erhalten.
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Am wahrscheinlichsten bleibt es damit bei der aktuellen Paarung. Daniil Kvyat ist laut Motorsportchef Helmut Marko gesetzt und Pierre Gasly wird wohl erstmal keine zweite Chance im Hauptteam erhalten.
RENAULT: Wie erwähnt muss Hülkenberg also seine Koffer packen. Für ihn steigt der bisherige Mercedes-Junior und -Ersatzfahrer Esteban Ocon in den Renault. Praktisch: Der 23-Jährige ist Franzose und hat damit so etwas wie Heimvorteil.
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RENAULT: Wie erwähnt muss Hülkenberg also seine Koffer packen. Für ihn steigt der bisherige Mercedes-Junior und -Ersatzfahrer Esteban Ocon in den Renault. Praktisch: Der 23-Jährige ist Franzose und hat damit so etwas wie Heimvorteil.
Den wird Ocon auch brauchen, denn mit Daniel Ricciardo hat er im kommenden Jahr einen siebenfachen GP-Sieger neben sich, der nach wie vor als einer der besten Fahrer im Feld gilt.
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Den wird Ocon auch brauchen, denn mit Daniel Ricciardo hat er im kommenden Jahr einen siebenfachen GP-Sieger neben sich, der nach wie vor als einer der besten Fahrer im Feld gilt.
MCLAREN: Die Engländer haben sich vom Pleiteteam vergangener Jahre zum "Best of the Rest" gemausert. Einen großen Anteil daran haben Carlos Sainz Junior und Rookie Lando Norris.
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MCLAREN: Die Engländer haben sich vom Pleiteteam vergangener Jahre zum "Best of the Rest" gemausert. Einen großen Anteil daran haben Carlos Sainz Junior und Rookie Lando Norris.
Beide Piloten machen kaum Fehler und rufen konstant ihre Leistungen ab. Es ist also der logische Schritt, dass sie auch 2020 im McLaren hinters Steuer greifen.
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Beide Piloten machen kaum Fehler und rufen konstant ihre Leistungen ab. Es ist also der logische Schritt, dass sie auch 2020 im McLaren hinters Steuer greifen.
RED BULL: Sollte Gasly im Toro Rosso bleiben, hätte Alexander Albon sein Cockpit wohl sicher. Mehr als eine Notlösung ist das aus Sicht von Teamchef Christian Horner und Co. aber wohl nicht, bislang waren seine Leistungen im Red Bull nur mäßiger Natur.
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RED BULL: Sollte Gasly im Toro Rosso bleiben, hätte Alexander Albon sein Cockpit wohl sicher. Mehr als eine Notlösung ist das aus Sicht von Teamchef Christian Horner und Co. aber wohl nicht, bislang waren seine Leistungen im Red Bull nur mäßiger Natur.
Ein anderer junger Mann ist hingegen alles andere als eine Notlösung: Max Verstappen. Auf den Weltmeister der Zukunft wird man weiter setzen. Dass daneben Hülk Platz nimmt, gilt als ausgeschlossen. Wie wäre es mit Sebastian Vettel?
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Ein anderer junger Mann ist hingegen alles andere als eine Notlösung: Max Verstappen. Auf den Weltmeister der Zukunft wird man weiter setzen. Dass daneben Hülk Platz nimmt, gilt als ausgeschlossen. Wie wäre es mit Sebastian Vettel?
FERRARI: Der Heppenheimer wird immer wieder mit Red Bull in Verbindung gebracht. Realistisch ist eine Rückkehr 2020 allerdings nicht, er wird weiterhin für die Scuderia seine Runden drehen.
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FERRARI: Der Heppenheimer wird immer wieder mit Red Bull in Verbindung gebracht. Realistisch ist eine Rückkehr 2020 allerdings nicht, er wird weiterhin für die Scuderia seine Runden drehen.
Dabei darf er sich dann weiter mit dem Aufsteiger des Jahres herumschlagen: Charles Leclerc. Der Monegasse hat seinen Vertrag sicher und will in der nächsten Saison um die Weltmeisterschaft kämpfen.
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Dabei darf er sich dann weiter mit dem Aufsteiger des Jahres herumschlagen: Charles Leclerc. Der Monegasse hat seinen Vertrag sicher und will in der nächsten Saison um die Weltmeisterschaft kämpfen.
MERCEDES: "Never change a winning team" - getreu diesem Motto haben die Verantwortlichen im Silber-Lager entschieden, dass man weiter mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas an den Start geht.
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MERCEDES: "Never change a winning team" - getreu diesem Motto haben die Verantwortlichen im Silber-Lager entschieden, dass man weiter mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas an den Start geht.
Während Hamiltons Verbleib bei seinen Siegesfahrten früh feststand, war die Personalie Bottas weitaus weniger schnell geklärt. Am Ende sprachen aber die zumindest soliden Auftritte des Finnen sowie seine Akzeptanz des Nummer-2-Status für ihn.
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Während Hamiltons Verbleib bei seinen Siegesfahrten früh feststand, war die Personalie Bottas weitaus weniger schnell geklärt. Am Ende sprachen aber die zumindest soliden Auftritte des Finnen sowie seine Akzeptanz des Nummer-2-Status für ihn.
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