Driver-Ranking zum Russland-GP: Ein Hoch auf die Hundeschnauze der Formel 1!

 
Das 16. Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche zehn Fahrer beim Großen Preis von Russland am meisten überzeugt haben.
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Das 16. Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche zehn Fahrer beim Großen Preis von Russland am meisten überzeugt haben.
Platz 10: KEVIN MAGNUSSEN. Weil er nach einem Ausritt nicht ordnungsgemäß auf die Strecke zurückkehrte, kassierte er eine 5-Sekunden-Strafe. Als "Bullshit" betitelte Magnussen diese Regel, die ihm einen Platz zusätzlich kostete. Irgendwo verständlich ...
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Platz 10: KEVIN MAGNUSSEN. Weil er nach einem Ausritt nicht ordnungsgemäß auf die Strecke zurückkehrte, kassierte er eine 5-Sekunden-Strafe. Als "Bullshit" betitelte Magnussen diese Regel, die ihm einen Platz zusätzlich kostete. Irgendwo verständlich ...
... allerdings ging dem ganzen Szenario ein Verbremser voraus, den sich der Däne selbst ankreiden muss. Es war sein zweiter gröberer Schnitzer, schon in Q2 patzte er. Gut hingegen der Rest - insbesondere sein Start, der ihn von P13 auf P10 brachte.
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... allerdings ging dem ganzen Szenario ein Verbremser voraus, den sich der Däne selbst ankreiden muss. Es war sein zweiter gröberer Schnitzer, schon in Q2 patzte er. Gut hingegen der Rest - insbesondere sein Start, der ihn von P13 auf P10 brachte.
Platz 9: ALEXANDER ALBON. Unnötiger Crash im Qualifying, daraus resultierend ein Start aus der Boxengasse - viel sprach nicht dafür, dass es der RB-Pilot ins Ranking schafft. Doch sein Sonntag war über weite Strecken tiptop!
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Platz 9: ALEXANDER ALBON. Unnötiger Crash im Qualifying, daraus resultierend ein Start aus der Boxengasse - viel sprach nicht dafür, dass es der RB-Pilot ins Ranking schafft. Doch sein Sonntag war über weite Strecken tiptop!
Einzig mit den Toro Rossos (ausgerechnet mit der kleinen Schwester also!) hatte Albon wirklich Mühe, ansonsten kämpfte er sich zügig durchs Feld. Dass er am Ende als Fünfter nur einen Platz hinter Verstappen landete, geht aus Teamsicht absolut in Ordnung.
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Einzig mit den Toro Rossos (ausgerechnet mit der kleinen Schwester also!) hatte Albon wirklich Mühe, ansonsten kämpfte er sich zügig durchs Feld. Dass er am Ende als Fünfter nur einen Platz hinter Verstappen landete, geht aus Teamsicht absolut in Ordnung.
Platz 8: NICO HÜLKENBERG. Seine Pace sprach eigentlich dafür, dass er auf dem Sochi Autodrom reichlich WM-Zähler sammeln würde. Doch vertan, vertan - am Ende kam für den Emmericher nur ein müdes Pünktchen dazu. Warum? Weil Pech. Und weil schlechter Start.
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Platz 8: NICO HÜLKENBERG. Seine Pace sprach eigentlich dafür, dass er auf dem Sochi Autodrom reichlich WM-Zähler sammeln würde. Doch vertan, vertan - am Ende kam für den Emmericher nur ein müdes Pünktchen dazu. Warum? Weil Pech. Und weil schlechter Start.
Beim Losfahren ging es nämlich gleich mal zwei Plätze nach hinten. Dann verkorkste das Team seinen Stopp, das Virtual Safety Car kam zur falschen Zeit - alles lief gegen Hülk. Da wäre mehr drin gewesen ...
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Beim Losfahren ging es nämlich gleich mal zwei Plätze nach hinten. Dann verkorkste das Team seinen Stopp, das Virtual Safety Car kam zur falschen Zeit - alles lief gegen Hülk. Da wäre mehr drin gewesen ...
Platz 7: DANIIL KVYAT. Zwar ging der Lokalmatador ohne etwas Zählbares nach Hause, sein Rennen war trotzdem durchaus vorzeigbar. Das gilt insbesondere für seine Startrunde, die ihm vom letzten Platz fünf Positionen nach vorne auf 14 führte. Stark!
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Platz 7: DANIIL KVYAT. Zwar ging der Lokalmatador ohne etwas Zählbares nach Hause, sein Rennen war trotzdem durchaus vorzeigbar. Das gilt insbesondere für seine Startrunde, die ihm vom letzten Platz fünf Positionen nach vorne auf 14 führte. Stark!
Umso bitterer, dass er nach Reifendruckproblemen zwei Mal hintereinander die Boxengasse ansteuern musste. Somit war für den Toro-Rosso-Piloten nicht mehr möglich.
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Umso bitterer, dass er nach Reifendruckproblemen zwei Mal hintereinander die Boxengasse ansteuern musste. Somit war für den Toro-Rosso-Piloten nicht mehr möglich.
Platz 6: VALTTERI BOTTAS. Fangen wir beim Finnen mit dem Positiven an: Er fuhr ein fehlerfreies Rennen und hielt Leclerc im zweiten Stint in Schach. Das half Hamilton zum Sieg.
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Platz 6: VALTTERI BOTTAS. Fangen wir beim Finnen mit dem Positiven an: Er fuhr ein fehlerfreies Rennen und hielt Leclerc im zweiten Stint in Schach. Das half Hamilton zum Sieg.
Was Hamilton aber auch half: Dass Bottas auf einer seiner Lieblingsstrecken im entscheidenden Quali-Run gewaltig patzte und auch sonst in Sachen Pace eben nicht auf Augenhöhe mit ihm war. Business as usual also.
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Was Hamilton aber auch half: Dass Bottas auf einer seiner Lieblingsstrecken im entscheidenden Quali-Run gewaltig patzte und auch sonst in Sachen Pace eben nicht auf Augenhöhe mit ihm war. Business as usual also.
Platz 5: CHARLES LECLERC. Mit der vierten Pole in Folge hat Leclerc etwas geschafft, das zuletzt Michael Schumacher für Ferrari gelungen war. Chapeau! Wer jetzt meinte, dass das Wochenende ähnlich prächtig weitergehen würde, hatte sich aber getäuscht.
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Platz 5: CHARLES LECLERC. Mit der vierten Pole in Folge hat Leclerc etwas geschafft, das zuletzt Michael Schumacher für Ferrari gelungen war. Chapeau! Wer jetzt meinte, dass das Wochenende ähnlich prächtig weitergehen würde, hatte sich aber getäuscht.
Denn Leclerc verlor - mehr oder weniger nach Absprache mit Ferrari - den Start gegen Vettel und schaffte es anschließend nicht, dessen Pace mitzugehen. Selbiges galt auch im Duell mit den beiden Mercedes, die ihn dank SC-Chaos überholt hatten.
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Denn Leclerc verlor - mehr oder weniger nach Absprache mit Ferrari - den Start gegen Vettel und schaffte es anschließend nicht, dessen Pace mitzugehen. Selbiges galt auch im Duell mit den beiden Mercedes, die ihn dank SC-Chaos überholt hatten.
Platz 4: MAX VERSTAPPEN. Sind wir ehrlich: Der Red-Bull-Mann hat uns schon mal mehr Action geliefert als in Russland. Einzig in der Anfangsphase rasierte er seine Gegner, die allerdings auch mit deutlich stumpferen Waffen unterwegs waren.
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Platz 4: MAX VERSTAPPEN. Sind wir ehrlich: Der Red-Bull-Mann hat uns schon mal mehr Action geliefert als in Russland. Einzig in der Anfangsphase rasierte er seine Gegner, die allerdings auch mit deutlich stumpferen Waffen unterwegs waren.
Im weiteren Rennverlauf blieb es ruhig um Verstappen, weil Mercedes und Ferrari schlicht zu schnell waren. Somit holte er mit Platz vier das Maximum heraus.
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Im weiteren Rennverlauf blieb es ruhig um Verstappen, weil Mercedes und Ferrari schlicht zu schnell waren. Somit holte er mit Platz vier das Maximum heraus.
Platz 3: SERGIO PEREZ. "Eines der besten Rennen seines Lebens“ sei er gefahren, sagte Perez nach Zieleinfahrt stolz. Das mag ein wenig übertrieben sein, dennoch lieferte er am Rennsonntag eine wirklich starke Einlage ab.
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Platz 3: SERGIO PEREZ. "Eines der besten Rennen seines Lebens“ sei er gefahren, sagte Perez nach Zieleinfahrt stolz. Das mag ein wenig übertrieben sein, dennoch lieferte er am Rennsonntag eine wirklich starke Einlage ab.
Nicht nur, dass er Teamkollege Lance Stroll um Welten distanzierte, er schaffte es vom elften auf den siebten Rang nach vorne und holte so auch noch wichtige Punkte für Racing Point. Entscheidend dabei, dass er Magnussen in dessen erwähnten Fehler trieb.
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Nicht nur, dass er Teamkollege Lance Stroll um Welten distanzierte, er schaffte es vom elften auf den siebten Rang nach vorne und holte so auch noch wichtige Punkte für Racing Point. Entscheidend dabei, dass er Magnussen in dessen erwähnten Fehler trieb.
Platz 2: CARLOS SAINZ JUNIOR. Im Qualifying packte der Spanier eine Runde aus, die in einem Topauto wohl zur Pole gereicht hätte. Und im Rennen? Da kontrollierte er das Geschehen so abgeklärt, dass ihn die Weltregie mal wieder kaum im TV zeigte.
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Platz 2: CARLOS SAINZ JUNIOR. Im Qualifying packte der Spanier eine Runde aus, die in einem Topauto wohl zur Pole gereicht hätte. Und im Rennen? Da kontrollierte er das Geschehen so abgeklärt, dass ihn die Weltregie mal wieder kaum im TV zeigte.
Das nervt Sainz zwar gewaltig, wie er betonte, spricht aber im Grunde nur für ein gutes, stressfreies Rennen. Einzig nach seinem klasse Start wäre mit etwas mehr Aggressivität gegen Hamilton mehr drin gewesen. Am Ergebnis hätte das aber nichts geändert.
© imago images
Das nervt Sainz zwar gewaltig, wie er betonte, spricht aber im Grunde nur für ein gutes, stressfreies Rennen. Einzig nach seinem klasse Start wäre mit etwas mehr Aggressivität gegen Hamilton mehr drin gewesen. Am Ergebnis hätte das aber nichts geändert.
Platz 1: LEWIS HAMILTON. Dieser Mann ist kalt wie eine Hundeschnauze! Wie eigentlich immer packte er die sich gebotene Gelegenheit kräftig am Schopfe und machte so den nächsten großen Sprung Richtung WM-Titel #6.
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Platz 1: LEWIS HAMILTON. Dieser Mann ist kalt wie eine Hundeschnauze! Wie eigentlich immer packte er die sich gebotene Gelegenheit kräftig am Schopfe und machte so den nächsten großen Sprung Richtung WM-Titel #6.
Saustark, wie er die Ferraris in der Startaufstellung spaltete und im ersten Stint die Pace von Leclerc mehr oder weniger mitging. Nach dem glücklichen Boxenstopp dann der schnellste Mann auf dem Kurs.
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Saustark, wie er die Ferraris in der Startaufstellung spaltete und im ersten Stint die Pace von Leclerc mehr oder weniger mitging. Nach dem glücklichen Boxenstopp dann der schnellste Mann auf dem Kurs.
Härtefall: SEBASTIAN VETTEL. Dass Ferrari überhaupt ins Absprache-Dilemma kam, lag in erster Linie an Vettel. Immerhin vermasselte er mit P3 die Quali, erwischte dafür aber den besten Start. Und viel wichtiger: Er fuhr so schnell wie kein anderer im Feld.
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Härtefall: SEBASTIAN VETTEL. Dass Ferrari überhaupt ins Absprache-Dilemma kam, lag in erster Linie an Vettel. Immerhin vermasselte er mit P3 die Quali, erwischte dafür aber den besten Start. Und viel wichtiger: Er fuhr so schnell wie kein anderer im Feld.
Zumindest im ersten Stint, als er die Teamorder verweigerte und Leclerc alt aussehen ließ. Was ohne seinen Ausfall drin gewesen wäre? Bei so vielen offenen Runden - Vettel war gerade mal gut die Hälfte des Rennens gefahren - reine Spekulation.
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Zumindest im ersten Stint, als er die Teamorder verweigerte und Leclerc alt aussehen ließ. Was ohne seinen Ausfall drin gewesen wäre? Bei so vielen offenen Runden - Vettel war gerade mal gut die Hälfte des Rennens gefahren - reine Spekulation.
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