Driver-Ranking zum Belgien-GP: Mr. Perfect "degradiert" Vettel zum Wasserträger

 
Das 13. Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche zehn Fahrer beim Großen Preis von Belgien am meisten überzeugt haben - und wer Verbesserungsbedarf hat.
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Das 13. Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ist absolviert und wir checken, welche zehn Fahrer beim Großen Preis von Belgien am meisten überzeugt haben - und wer Verbesserungsbedarf hat.
Platz 10: PIERRE GASLY. Nach der Degradierung in Red Bulls B-Team begann für ihn in Spa so etwas wie die Stunde Null. Und sie begann mit einem Schock, immerhin war der tödlich verunglückte F2-Pilot Anthoine Hubert einer von Gaslys besten Freunden.
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Platz 10: PIERRE GASLY. Nach der Degradierung in Red Bulls B-Team begann für ihn in Spa so etwas wie die Stunde Null. Und sie begann mit einem Schock, immerhin war der tödlich verunglückte F2-Pilot Anthoine Hubert einer von Gaslys besten Freunden.
Wie sich das auf seine fahrerische Leistung auswirkte, ist natürlich offen. Klar ist nur, dass Gasly im Rennen den Kürzeren gegen Neu-Teamkollege Daniil Kvyat zog und somit nur bedingt sein Können zeigte.
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Wie sich das auf seine fahrerische Leistung auswirkte, ist natürlich offen. Klar ist nur, dass Gasly im Rennen den Kürzeren gegen Neu-Teamkollege Daniil Kvyat zog und somit nur bedingt sein Können zeigte.
Platz 9: VALTTERI BOTTAS. Sein Cockpit für 2020 hat er sicher. So viel Auftrieb, dass sich der Finne wieder "Fliegender Finne" nennen darf, gab die Mercedes-Zusage allerdings nicht. Wieder fuhr er Hamilton nur hinterher.
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Platz 9: VALTTERI BOTTAS. Sein Cockpit für 2020 hat er sicher. So viel Auftrieb, dass sich der Finne wieder "Fliegender Finne" nennen darf, gab die Mercedes-Zusage allerdings nicht. Wieder fuhr er Hamilton nur hinterher.
Das gilt für die Qualfikation genauso wie für das Rennen. Immerhin: Bottas erlaubte sich keine größeren Fehler und kam vor Vettel ins Ziel. Und weil seine Position schnell geklärt war, drehte er am Ende den Motor runter und legte eine Sonntagsfahrt ein.
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Das gilt für die Qualfikation genauso wie für das Rennen. Immerhin: Bottas erlaubte sich keine größeren Fehler und kam vor Vettel ins Ziel. Und weil seine Position schnell geklärt war, drehte er am Ende den Motor runter und legte eine Sonntagsfahrt ein.
Platz 8: GEORGE RUSSELL. Im Qualifying fuhr er ohne Stallgefährte Robert Kubica (dessen Motor explodierte zu Beginn von Q1 so spektakulär wie in der guten alten Zeit) außer Konkurrenz. Und im Rennen? Da machte Russell seinen Job zumindest solide.
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Platz 8: GEORGE RUSSELL. Im Qualifying fuhr er ohne Stallgefährte Robert Kubica (dessen Motor explodierte zu Beginn von Q1 so spektakulär wie in der guten alten Zeit) außer Konkurrenz. Und im Rennen? Da machte Russell seinen Job zumindest solide.
Am Start hatte der Williams-Pilot Pech, dass er erst Kimi Räikkönen ausweichen und dann vom lahmenden Max Verstappen aufgehalten wurde. Ein paar Positionen gingen so verloren, am Ende war nicht mehr als P15 drin.
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Am Start hatte der Williams-Pilot Pech, dass er erst Kimi Räikkönen ausweichen und dann vom lahmenden Max Verstappen aufgehalten wurde. Ein paar Positionen gingen so verloren, am Ende war nicht mehr als P15 drin.
Platz 7: NICO HÜLKENBERG. Joa, wieso der Emmericher am Ende vier WM-Punkte mit nach Hause nehmen durfte, wusste er wohl selbst nicht so recht. Das lag allerdings weniger an ihm selbst als am mittelprächtig laufenden Renault.
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Platz 7: NICO HÜLKENBERG. Joa, wieso der Emmericher am Ende vier WM-Punkte mit nach Hause nehmen durfte, wusste er wohl selbst nicht so recht. Das lag allerdings weniger an ihm selbst als am mittelprächtig laufenden Renault.
Hülkenberg nämlich vermied gröbere Patzer und brachte sich so überhaupt erst in die Position, um vom späten Norris- und Giovinazzi-Aus zu profitieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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Hülkenberg nämlich vermied gröbere Patzer und brachte sich so überhaupt erst in die Position, um vom späten Norris- und Giovinazzi-Aus zu profitieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Platz 6: ALEXANDER ALBON. Aufgrund des Teiletauschs im Motorenbereich musste Albon sein erstes Rennen im Red-Bull-Cockpit von Platz 18 angehen. Nicht optimal, zumal auch noch der Funkkontakt zur Boxenmauer nicht richtig funktionierte.
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Platz 6: ALEXANDER ALBON. Aufgrund des Teiletauschs im Motorenbereich musste Albon sein erstes Rennen im Red-Bull-Cockpit von Platz 18 angehen. Nicht optimal, zumal auch noch der Funkkontakt zur Boxenmauer nicht richtig funktionierte.
Und ja, man muss es sagen: Den ersten Stint fuhr Albon dann eher im Gasly-Style - zu langsam, um eilig durchs Mittelfeld zu marschieren. Doch nach dem Boxenstopp fand er besser in die Spur und hievte sich noch auf den fünften Platz. Ein guter RB-Auftakt.
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Und ja, man muss es sagen: Den ersten Stint fuhr Albon dann eher im Gasly-Style - zu langsam, um eilig durchs Mittelfeld zu marschieren. Doch nach dem Boxenstopp fand er besser in die Spur und hievte sich noch auf den fünften Platz. Ein guter RB-Auftakt.
Platz 5: SERGIO PEREZ. Dank des neuesten Mercedes-Motors im Heck lief der Racing Point auf der Ardennen-Achterbahn ordentlich. Während bei Lance Stroll trotzdem wenig zusammenlief, glänzte Perez in seiner Rolle als Punktehamster.
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Platz 5: SERGIO PEREZ. Dank des neuesten Mercedes-Motors im Heck lief der Racing Point auf der Ardennen-Achterbahn ordentlich. Während bei Lance Stroll trotzdem wenig zusammenlief, glänzte Perez in seiner Rolle als Punktehamster.
Bei seiner Fahrt auf Platz sechs lief für den Mexikaner aber nicht alles glücklich. Am Start musste er in die Auslaufzone ausweichen und verlor zwei Positionen. Und in der letzten Runde nutzte ihm gegen Albon ein hartes Verteidigungsmanöver nichts.
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Bei seiner Fahrt auf Platz sechs lief für den Mexikaner aber nicht alles glücklich. Am Start musste er in die Auslaufzone ausweichen und verlor zwei Positionen. Und in der letzten Runde nutzte ihm gegen Albon ein hartes Verteidigungsmanöver nichts.
Platz 4: DANIIL KVYAT. Strafenbedingt ging's für den Russen vom letzten Platz in der Startaufstellung ins Rennen. Und was stand am Ende auf der Anzeigetafel? Rang sieben - dank einer famosen Aufholjagd!
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Platz 4: DANIIL KVYAT. Strafenbedingt ging's für den Russen vom letzten Platz in der Startaufstellung ins Rennen. Und was stand am Ende auf der Anzeigetafel? Rang sieben - dank einer famosen Aufholjagd!
Kvyat nutzte den Speed seines Toro Rossos, dem die kühleren Bedingungen am Rennsonntag entgegenkamen, optimal aus und überholte Konkurrent um Konkurrent.
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Kvyat nutzte den Speed seines Toro Rossos, dem die kühleren Bedingungen am Rennsonntag entgegenkamen, optimal aus und überholte Konkurrent um Konkurrent.
Platz 3: LEWIS HAMILTON. 0,981 Sekunden fehlten am Ende zum Sieg. Ein, zwei Runden mehr und Hamilton hätte wohl ganz oben auf dem Podest gestanden. Doch wäre das verdient gewesen?
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Platz 3: LEWIS HAMILTON. 0,981 Sekunden fehlten am Ende zum Sieg. Ein, zwei Runden mehr und Hamilton hätte wohl ganz oben auf dem Podest gestanden. Doch wäre das verdient gewesen?
Immerhin unterlief ihm in der letzten Schikane ein Fahrfehler bei der Verfolgungsjagd auf Vettel. Ansonsten aber machte Hamilton nach seinem Crash im 3. Training vieles richtig: Die erste Startreihe verpasste er nur knapp und die Rennpace war auch stark.
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Immerhin unterlief ihm in der letzten Schikane ein Fahrfehler bei der Verfolgungsjagd auf Vettel. Ansonsten aber machte Hamilton nach seinem Crash im 3. Training vieles richtig: Die erste Startreihe verpasste er nur knapp und die Rennpace war auch stark.
Platz 2: LANDO NORRIS. Richtig bitter! Da fährt der Rookie praktisch das ganze Rennen als Best of the Rest durch die Ardennen, hält die gesamte Mittelfeld-Konkurrenz auf Distanz - und scheidet dann mit einem Motorschaden eine Runde vor Schluss aus.
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Platz 2: LANDO NORRIS. Richtig bitter! Da fährt der Rookie praktisch das ganze Rennen als Best of the Rest durch die Ardennen, hält die gesamte Mittelfeld-Konkurrenz auf Distanz - und scheidet dann mit einem Motorschaden eine Runde vor Schluss aus.
Dass er sich zuvor auf massig Punkte freuen durfte, lag vor allem an einer erfolgreichen Startphase. Er kam dabei nicht nur gut vom Fleck, sondern profitierte auch noch vom Verstappen-Räikkönen-Chaos. Statt P11 hieß es nach einer Kurve P5 - sauber!
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Dass er sich zuvor auf massig Punkte freuen durfte, lag vor allem an einer erfolgreichen Startphase. Er kam dabei nicht nur gut vom Fleck, sondern profitierte auch noch vom Verstappen-Räikkönen-Chaos. Statt P11 hieß es nach einer Kurve P5 - sauber!
Platz 1: CHARLES LECLERC. Der Monegasse erfüllte Gaslys Auftrag, das Rennen für den verstorbenen Hubert zu gewinnen und widmete den Sieg dann auch seinem alten Kart-Kompagnon. Mit Feierlichkeiten hielt sich Debütsieger Leclerc entsprechend zurück.
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Platz 1: CHARLES LECLERC. Der Monegasse erfüllte Gaslys Auftrag, das Rennen für den verstorbenen Hubert zu gewinnen und widmete den Sieg dann auch seinem alten Kart-Kompagnon. Mit Feierlichkeiten hielt sich Debütsieger Leclerc entsprechend zurück.
Dennoch soll nicht unerwähnt bleiben, dass Leclerc in Spa eine Mega-Vorstellung ablieferte. Qualifying? Überragend! Rennstart? Perfekt! Rennpace? Mehr als perfekt! Die nächsten Siege kann er dann hoffentlich befreiter bejubeln ...
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Dennoch soll nicht unerwähnt bleiben, dass Leclerc in Spa eine Mega-Vorstellung ablieferte. Qualifying? Überragend! Rennstart? Perfekt! Rennpace? Mehr als perfekt! Die nächsten Siege kann er dann hoffentlich befreiter bejubeln ...
Härtefall: SEBASTIAN VETTEL. Die Ferrari-Strategen legten ihren Fokus auf Leclerc, Vettel war entsprechend als Helfer zugeteilt und hatte unter einer für ihn suboptimalen Taktik zu leiden. Doch in diese Situation brachte sich der Heppenheimer selbst ...
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Härtefall: SEBASTIAN VETTEL. Die Ferrari-Strategen legten ihren Fokus auf Leclerc, Vettel war entsprechend als Helfer zugeteilt und hatte unter einer für ihn suboptimalen Taktik zu leiden. Doch in diese Situation brachte sich der Heppenheimer selbst ...
Weil er sich erst im Qualifying über 0,7 Sekunden aufbrummen ließ und auch im Rennen keinen Stich gegen Leclerc sah. Loben darf man immerhin sein erstes Verteidigungsmanöver gegen Hamilton.
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Weil er sich erst im Qualifying über 0,7 Sekunden aufbrummen ließ und auch im Rennen keinen Stich gegen Leclerc sah. Loben darf man immerhin sein erstes Verteidigungsmanöver gegen Hamilton.
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