Zum Tod von Niki Lauda: Das sind die besten Sprüche der Formel-1-Legende

 
Niki Lauda ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Der dreifache Formel-1-Weltmeister machte nicht nur im Boliden eine gute Figur - auch seine Zitate sind unvergessen. Hier sind seine besten Sprüche.
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Niki Lauda ist im Alter von 70 Jahren gestorben. Der dreifache Formel-1-Weltmeister machte nicht nur im Boliden eine gute Figur - auch seine Zitate sind unvergessen. Hier sind seine besten Sprüche.
Nobody is perfect? Von wegen! Lauda wusste von sich selbst: "Es ist nicht einfach, perfekt zu sein. Aber einer muss es ja sein."
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Nobody is perfect? Von wegen! Lauda wusste von sich selbst: "Es ist nicht einfach, perfekt zu sein. Aber einer muss es ja sein."
Trotzdem war er manchmal dann doch ziemlich bescheiden: "Es gibt tausende junger Burschen, die schneller Autofahren können als ich. Aber ich sitze in einem Ferrari."
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Trotzdem war er manchmal dann doch ziemlich bescheiden: "Es gibt tausende junger Burschen, die schneller Autofahren können als ich. Aber ich sitze in einem Ferrari."
Sogar so bescheiden, dass er sich mit unseren Vorfahren verglich: "Ich habe immer gesagt, ein Affe kann mit den heutigen Formel-1-Autos fahren - also auch ich."
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Sogar so bescheiden, dass er sich mit unseren Vorfahren verglich: "Ich habe immer gesagt, ein Affe kann mit den heutigen Formel-1-Autos fahren - also auch ich."
An seine Jugend hatte Lauda derweil nicht nur schöne Erinnerungen: "Es war logisch und völlig unausweichlich, dass ich reiten lernen musste, obwohl mich alles daran angewidert hat." Auf Pferdestärken steht er natürlich trotzdem nach wie vor.
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An seine Jugend hatte Lauda derweil nicht nur schöne Erinnerungen: "Es war logisch und völlig unausweichlich, dass ich reiten lernen musste, obwohl mich alles daran angewidert hat." Auf Pferdestärken steht er natürlich trotzdem nach wie vor.
"In der Formel 1 hast du nur gewonnen, wenn du sie überlebt hast." - Lauda wusste, wovon er sprach: 1967 entging er bei einem Unfall auf dem Nürburgring nur knapp dem Tod.
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"In der Formel 1 hast du nur gewonnen, wenn du sie überlebt hast." - Lauda wusste, wovon er sprach: 1967 entging er bei einem Unfall auf dem Nürburgring nur knapp dem Tod.
Nach seinem Feuer-Unfall war sein Gesicht von Verbrennungen gezeichnet. Eine Tatsache, die Lauda stets mit Humor nahm. "Weil ich in meinem Beruf nur vom rechten Fuß lebe, ist es mir egal, wie ich ausschaue", sagte er einst pragmatisch.
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Nach seinem Feuer-Unfall war sein Gesicht von Verbrennungen gezeichnet. Eine Tatsache, die Lauda stets mit Humor nahm. "Weil ich in meinem Beruf nur vom rechten Fuß lebe, ist es mir egal, wie ich ausschaue", sagte er einst pragmatisch.
Weiterer Beweis gefällig? Hier: "Ein gebranntes Kind kann auch Angst vor dem Wasser haben."
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Weiterer Beweis gefällig? Hier: "Ein gebranntes Kind kann auch Angst vor dem Wasser haben."
Im September 2013 erzählte Lauda in der SZ eine legendäre Anekdote über ein Interview mit einer amerikanischen Moderatorin: "So eine Frau, groß, blond, alles dran, wollte mich an der Unfallstelle interviewen..."
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Im September 2013 erzählte Lauda in der SZ eine legendäre Anekdote über ein Interview mit einer amerikanischen Moderatorin: "So eine Frau, groß, blond, alles dran, wollte mich an der Unfallstelle interviewen..."
"Die hatten sich alle gesagt: Ui, der wird sicher weinen, das wird ganz emotional! Ich hab mir aber vom Hotelbuffet ein Kipferl mitgenommen und das vorher ins Gras gelegt. Die fängt an: 'Mister Lauda, how is it to be here?'"
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"Die hatten sich alle gesagt: Ui, der wird sicher weinen, das wird ganz emotional! Ich hab mir aber vom Hotelbuffet ein Kipferl mitgenommen und das vorher ins Gras gelegt. Die fängt an: 'Mister Lauda, how is it to be here?'"
"Sag ich: 'Just a moment!' und geh ein paar Schritte ins Gras. Fragt sie: 'What are you doing?' Sag ich: 'Oh look, here's my ear!' Die war fertig. Die hat die Fassung verloren. Die mussten alles noch mal drehen."
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"Sag ich: 'Just a moment!' und geh ein paar Schritte ins Gras. Fragt sie: 'What are you doing?' Sag ich: 'Oh look, here's my ear!' Die war fertig. Die hat die Fassung verloren. Die mussten alles noch mal drehen."
Dass der Alkohol-Konsum früher ausgeprägter war, muss wohl selbst Räikkönen zugeben. "Kimi mag ab und zu mal einen trinken. Aber wir haben früher nach jedem Rennen gesoffen", beschrieb Lauda die einstigen Sitten.
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Dass der Alkohol-Konsum früher ausgeprägter war, muss wohl selbst Räikkönen zugeben. "Kimi mag ab und zu mal einen trinken. Aber wir haben früher nach jedem Rennen gesoffen", beschrieb Lauda die einstigen Sitten.
Dass er nicht mehr Geld verdient hat, warf er seiner Mutter vor. "Bei den heutigen Fahrergehältern würde ich als Amerikaner meine Mutter verklagen, dass sie mich zu früh geboren hat." Apropos: Wie heißt die Mutter von Niki Lauda? Na klar, Mama Laudaaa!
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Dass er nicht mehr Geld verdient hat, warf er seiner Mutter vor. "Bei den heutigen Fahrergehältern würde ich als Amerikaner meine Mutter verklagen, dass sie mich zu früh geboren hat." Apropos: Wie heißt die Mutter von Niki Lauda? Na klar, Mama Laudaaa!
Was man als schneller Pilot braucht? Eine Menge Eigensinn, denn "die Rennfahrer sind egozentrische Schweine, die alles versuchen, zu gewinnen", wusste Lauda - aus eigener Erfahrung.
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Was man als schneller Pilot braucht? Eine Menge Eigensinn, denn "die Rennfahrer sind egozentrische Schweine, die alles versuchen, zu gewinnen", wusste Lauda - aus eigener Erfahrung.
Irgendwann war es auch für Lauda Zeit, das Lenkrad an den Nagel zu hängen. Warum er seine Fahrer-Karriere beendete, erklärte er ganz ehrlich am Rande des Kanada-GP 1979: "Ich habe es satt, blöd im Kreis herumzufahren."
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Irgendwann war es auch für Lauda Zeit, das Lenkrad an den Nagel zu hängen. Warum er seine Fahrer-Karriere beendete, erklärte er ganz ehrlich am Rande des Kanada-GP 1979: "Ich habe es satt, blöd im Kreis herumzufahren."
2002 war Lauda als Rennleiter und Teamchef bei Jaguar aktiv. Wirklich schnell war der grün-lackierte Schlitten aber nicht ... "Ich hoffe, dass uns beim Start nicht das Arzt-Auto hinter uns überholt", klagte Lauda zynisch.
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2002 war Lauda als Rennleiter und Teamchef bei Jaguar aktiv. Wirklich schnell war der grün-lackierte Schlitten aber nicht ... "Ich hoffe, dass uns beim Start nicht das Arzt-Auto hinter uns überholt", klagte Lauda zynisch.
Die langjährige Dominanz von Michael Schumacher gefiel Lauda dabei nur so semi. "Einer soll Schumacher vier Rennen lang einsperren", forderte er.
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Die langjährige Dominanz von Michael Schumacher gefiel Lauda dabei nur so semi. "Einer soll Schumacher vier Rennen lang einsperren", forderte er.
"Wir brauchen etwas Attraktives und keinen Kuh-Grand-Prix", meinte Lauda über den Großen Preis von Österreich. Ob der Deutschland-GP dann seiner Meinung nach ein Sauerkraut-Grand-Prix ist?
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"Wir brauchen etwas Attraktives und keinen Kuh-Grand-Prix", meinte Lauda über den Großen Preis von Österreich. Ob der Deutschland-GP dann seiner Meinung nach ein Sauerkraut-Grand-Prix ist?
Dass 2018 die Grid Girls abgeschafft wurden, gefiel Lauda übrigens nicht. "Wie dumm kann man sein? Haben die einen Vogel?", echauffierte sich der Österreicher: "Das ist eine Entscheidung gegen die Frauen!"
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Dass 2018 die Grid Girls abgeschafft wurden, gefiel Lauda übrigens nicht. "Wie dumm kann man sein? Haben die einen Vogel?", echauffierte sich der Österreicher: "Das ist eine Entscheidung gegen die Frauen!"
Als Besitzer einer eigenen Fluglinie wusste er gleich, woraus es ankommt: "Wenn es die Lauda-Air nicht gäbe, würden die Gäste auf den AUA-Charterflügen noch immer ein Radl Wurst und ein Ildefonso serviert bekommen."
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Als Besitzer einer eigenen Fluglinie wusste er gleich, woraus es ankommt: "Wenn es die Lauda-Air nicht gäbe, würden die Gäste auf den AUA-Charterflügen noch immer ein Radl Wurst und ein Ildefonso serviert bekommen."
Über die Machenschaften von Bernie Ecclestone und Co. gab es viele böse Gerüchte, doch sooo schlimm ist's ja nie gewesen, oder Herr Lauda? "Ich weiß schon, daß die Formel 1 nicht von Klosterschwestern geführt wird - aber auch nicht von Verbrechern."
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Über die Machenschaften von Bernie Ecclestone und Co. gab es viele böse Gerüchte, doch sooo schlimm ist's ja nie gewesen, oder Herr Lauda? "Ich weiß schon, daß die Formel 1 nicht von Klosterschwestern geführt wird - aber auch nicht von Verbrechern."
"Der Mensch ist bereit, alles zuzugeben. Nur nicht, dass er ein schlechter Autofahrer ist." - Lauda traf es wie immer auf den Punkt.
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"Der Mensch ist bereit, alles zuzugeben. Nur nicht, dass er ein schlechter Autofahrer ist." - Lauda traf es wie immer auf den Punkt.
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