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Formel 1

Ferrari - "Tag voller Hoffnungen"

SID
Der F14T soll den Weltmeistertitel zurück zu Ferrari bringen
© ferrari

Eine Schönheit ist die neue rote Göttin nicht. Trotzdem weckte der "F14T", mit dem Ferrari in der neuen Formel-1-Saison die Jagd auf Weltmeister Sebastian Vettel starten will, bei seiner Vorstellung viele Emotionen.

"Für mich ist heute ein wichtiger Tag voller Hoffnungen", sagte Ferrari-Präsident Luca Cordero di Montezemolo. Fernando Alonso und Rückkehrer Kimi Räikkönen werden sich aber wohl erst an den Look des neuen Renners gewöhnen müssen. Zwar verzichtete die Scuderia auf die "Ameisenbär"-Variante wie Konkurrent McLaren oder die "Gabelstapler"-Lösung von Lotus. Beobachter in Maranello fühlten sich dafür an einen Staubsauger oder ein Schnabeltier erinnert. Das neue Auto ähnelt der Version des Jahres 1989, die den Spitznamen "Ente" verpasst bekommen hatte.

Mit viel Optimismus geht Vizeweltmeister Alonso in die neue Saison. "Die Regeln sind stark geändert worden, was einen neuen Stil beim Fahren erfordert. Wir sind alle neugierig zu sehen, wie die neue F1 sein wird", erklärte der Spanier.

Räikkönen gab sich gewohnt cool. "Mein Gefühl ist, dass es nicht so sehr anders sein wird", sagte der "Iceman" trotz der neuen Turbo-Motoren und der veränderten Aerodynamik.

"Wir haben es satt, auf Platz zwei zu landen"

Montezemolo baute schon einmal den Druck auf, den seine Fahrer und das gesamte Team nach vier Jahren Red-Bull-Regentschaft in der Königsklasse in diesem Jahr zu spüren bekommen werden. "Die Bedingungen für gute Leistungen sind voll vorhanden. Wir haben es satt, auf Platz zwei zu landen", sagte Montezemolo: "Wir sind die einzigen weltweit, von denen man von einer Pleite spricht, wenn wir auf den zweiten Platz gelangen. Wir warten auf die ersten Tests, um uns ein Bild der Situation zu haben.".

Montezemolo weiter: "Kimi war der letzte Pilot, der für Ferrari die WM gewonnen hat. Fernando hat in diesen Jahren außerordentliche Weltmeisterschaften bestritten. Jetzt müssen wir ein wettbewerbsfähiges Auto haben. Vor allem in den ersten Rennen wird die Zuverlässigkeit von fundamentaler Bedeutung sein. Wir arbeiten hart dafür, und ich vertraue sehr auf den neuen technischen Direktor James Allison und auf die harte Arbeit dieser Monate der ganzen Motorengruppe."

Ab dem 28. Januar muss der F14T, dessen Name die Fans weltweit in einer Abstimmung bestimmt hatten, im spanischen Jerez bei der ersten Testsession zeigen, ob er als Vettel-Jäger taugt. Als erster Ferrari-Pilot wird Kimi Räikkönen de, Schnabeltier die Sporen geben.

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