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Formel 1

Fernando Alonso dementiert McLaren-Gerüchte

Von Adrian Bohrdt
Fernando Alonso will nichts von den Spekulationen um eine McLaren-Rückkehr wissen
© getty

Kurz nachdem am Freitagnachmittag Gerüchte um eine mögliche Rückkehr von Fernando Alonso zu McLaren aufgetaucht waren, hat der Spanier einen möglichen Wechsel bereits dementiert. McLaren hatte zuvor sein Interesse an Alonso bekundet, doch der Ferrari-Pilot will von alledem nichts wissen.

"Ich wiederhole es mehr oder weniger jedes Wochenende und ich wiederhole es weiterhin, dass ich Ferrari liebe und bis zum Ende bei Ferrari bleiben werde", wird Alonso bei "formel1.de" zitiert. Gleichzeitig gab er aber zu: "Es ist schön, jedes Jahr die Kommentare aller Teamchefs zu hören, dass sie meine Arbeit und meine Persönlichkeit respektieren, vor allem bei McLaren".

Dennoch betonte Alonso, dass er "nicht wirklich" über eine Rückkehr zu Mclaren nachdenke. Grund für die Spekulationen um einen Wechsel war ein Bericht der spanischen "Marca": Diese hatte gemeldet, dass Alonso trotz seines Vertrages bei Ferrari bis 2016, 2015, wenn der Rennstall seine Partnerschaft mit dem Motorenhersteller Honda beginnt, zu McLaren wechseln könnte.

"Wir sind interessiert, aber wir müssen respektvoll gegenüber den Vorgängen bei Ferrari sein. Warten wir ab, wie es sich entwickelt", wurde außerdem McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh bei "Autosport" zitiert. Alonso hatte McLaren nach Streitigkeiten mit Lewis Hamilton 2007 verlassen, jetzt droht ihm bei Ferrari eine ähnliche Situation: Ab kommender Saison erwartet ihn dort ein Stallduell mit Kimi Räikkönen.

Neue finanzielle Möglichkeiten für McLaren

Trotz des früheren Streits bei McLaren schien eine Rückkehr daher nicht unwahrscheinlich, zumal Ron Dennis, mit dem Alonso besonders im Clinch lag, nicht mehr im Team ist. Außerdem wird McLaren durch die Zusammenarbeit mit Honda auch über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen. "Das wird für unsere Finanzkraft extrem positiv sein", kündigte Whitmarsh an.

Darüber hinaus herrscht bei dem britischen Rennstall, der jüngst mit Jenson Button bis 2014 verlängerte, Unzufriedenheit über Sergio Perez. "Bei einem jungen Herausforderer wie Sergio wissen ich und er, dass Sergio ihn schlagen muss. Das hat er bislang dieses Jahr nicht konsequent genug gemacht", forderte Whitmarsh eine Leistungssteigerung des 23-Jährigen.

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